ISL plant Jugend-Empowerment-Treffen

3-mdelJunge_im_Rolli.buntDie Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) wird im Jahr 2011 erstmalig ein „Jugend-Empowerment-Treffen“ anbieten, das sich an behinderte Jugendliche richtet. Dies ist die erste Konsequenz aus einer Studie, die die ISL im vergangenen Jahr mit Förderung durch die Techniker Krankenkasse durchgeführt hat. „Wir waren sehr überrascht vom hohen Maß des Interesses an Behindertenpolitik", erklärt Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der ISL. „Das widerspricht den gängigen Meinungen und liegt vielleicht daran, dass es lediglich die bestehenden Formen der Politik sind, die auf Jugendliche wenig attraktiv wirken.“
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Fernbusse müssen barrierefrei nutzbar sein

Porträt von Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Eine Genehmigung von Fernbussen durch das Bundesverkehrministerium kann es nach Ansicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) nur geben, wenn diese die gültigen Standards für eine barrierefreien Nutzung aufweisen. „Bereits jetzt haben behinderte Reisende oft massive Probleme, wenn sie mit der Bahn reisen“, kritisiert Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der ISL. „Das betrifft zum Beispiel den Einstieg per Rollstuhl in den Zug oder die Nutzung der Toilette. Wenn die Bahn oder andere Betreiber jetzt ein Verkehrsangebot mit Fernbussen machen wollen, rechnen wir mit massiven Verschlechterungen!“

Das Verkehrsministerium könnte aber, so Arnade, mit einer Festlegung auf barrierefreie Fernbusse zum Aktionsplan der Bundesregierung beitragen und so die UN-Behindertenrechtskonvention mit Leben erfüllen.

ISL entwickelt Fortbildungsplan für Ärzteschaft

Porträt von Eileen Moritz (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat einen modellhaft angelegten Fortbildungsplan „zur Sensibilisierung von ÄrztInnen für einen barrierefreien Praxisalltag“ erstellt. Hintergrund ist die Tatsache, dass mangelnde Barrierefreiheit den Zugang zu Arztpraxen vielfach erschwert. „Damit ist aber nicht nur die bauliche Barrierefreiheit gemeint“, betont Eileen Moritz, Referentin der ISL. „Viele Menschen mit Behinderungen berichten uns von der unsicheren oder gar ablehnenden Haltung mancher ÄrztInnen ihnen gegenüber. Solche kommunikativen Barrieren zeigen sich beispielsweise im Umgang von ÄrztInnen mit blinden und gehörlosen Frauen und Männern oder im Kontakt mit Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen.“

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15 Thesen zur Reform der Eingliederungshilfe

Porträt von Horst Frehe (c) ISL e.V.Am Donnerstag, den 3. Februar tagt in Berlin die Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die sich mit der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe befasst. Zur Vorbereitung eines Gesetzentwurfs für die laufende Wahlperiode sollen abschließend die Verbände angehört werden. Dazu hat Horst Frehe, Sprecher des partei- und verbandsübergreifenden Forums behinderter Juristinnen und Juristen, unter dem Titel “Chancengleichheit ist Menschenrecht - uneingeschränktes Wahlrecht realisieren!” 15 Thesen zur Reform der Eingliederungshilfe und zu einem Gesetz zur Sozialen Teilhabe formuliert:

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Zugang zu Heilmitteln soll erleichtert werden

Porträt von Barbara Stötzer-Manderscheid (c) ISL e.V.Als einen Schritt in die richtige Richtung hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie bezeichnet, die vom Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nach langjährigen Forderungen der Betroffenen am 20. Januar 2011 beschlossen wurde.  Die bisherige Regelung sah vor, dass auch bei wiederholten und langfristig notwendigen Verordnungen, etwa zur Krankengymnastik, zur Atemtherapie oder zur Sprachtherapie immer wieder eine besondere ärztliche Begründung mit prognostischer Einschätzung des Gesundheitszustandes eingeholt werden musste.

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ISL-Klausur: Behindertenpolitischen Stillstand durchbrechen!

Gruppenfoto: Teilnehmende der ISL-Klausur 2011(c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat auf ihrer Klausursitzung am Wochenende in Berlin den derzeitigen behindertenpolitischen Stillstand in der Bundespolitik kritisiert: „Es ist jetzt höchste Zeit für die konkrete Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), damit sich an der Basis für Menschen mit Behinderungen endlich etwas ändert“ forderte Vorstandsmitglied Michael Gerr. „Seit über einem Jahr werden wir mit Tagungen und Versprechungen auf einen Aktionsplan hingehalten, während gleichzeitig tagtäglich Menschenrechtsverletzungen geschehen. Dabei sind die notwendigen Maßnahmen bereits Anfang 2009 in der Kampagne „alle inklusive!“ erarbeitet worden.“ Was bis jetzt von Seiten der Bundesregierung bekanntgeworden sei, so Gerr, lasse auch nicht vermuten, dass ein eindeutiger Perspektivenwechsel in Richtung einer menschenrechtlich orientierten Behindertenpolitik vorangetrieben werde.

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ISL fordert Sitz im ZDF-Fernsehrat für Selbstvertretungsorganisationen

Porträt von Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) kritisiert die Programmpolitik des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) und setzt sich gleichzeitig für die Aufnahme fachkundiger Betroffener in die Gremien des Senders ein: „Angesichts der schleppenden Verwirklichung von Barrierefreiheit in den Programmangeboten des ZDF und der parallel laufenden Abschaffung der bestehenden Zielgruppensendung ´Menschen das Magazin´ ist es an der Zeit, dass endlich auch die Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen Sitz und Stimme im Fernsehrat des ZDF erhalten!“, fordert ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade.

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ZDF streicht Sendung „Menschen-das Magazin“

Heiden-MonitorversionEin medienpolitischer Kommentar von H.- Günter Heiden (ISL)

Es war ein dürrer Satz, der den Schluss einer ZDF-Pressemitteilung vom 10. Dezember zur geplanten „Optimierung des Programmschemas“ bildete: „Die Themen der Sendung ´Menschen` gehen in dem neuen Magazin mit auf“. Zum 1. April 2011 will das ZDF damit den wöchentlichen Sendeplatz streichen, auf dem jeden Samstag um 17.45 knapp 15 Minuten lang zum Themenkomplex „Behinderung“ berichtet wird. Zur Begründung aller Änderungen, die nicht nur das Magazin „Menschen“ betreffen, führt ZDF-Intendant Markus Schächter an, dass man sich mit „gebündelten Informations- und Unterhaltungsstrecken“ noch deutlicher als bisher im Hauptprogramm „profilieren“ wolle.

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Sachverstand von Selbstvertretungsorganisationen einbeziehen!

Das Foto zeigt von links: Sigrid Arnade, Annette Widmann-Mauz, Eileen Moritz (c) ISL e.V.Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, will sich für eine Beteiligung von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen bei Erörterungen und Anhörungen zu gesundheitspolitischen Themen einsetzen. Bei einem Gespräch mit Dr. Sigrid Arnade (Geschäftsführerin) und Eileen Moritz (Referentin) der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) äußerte Widmann-Mauz ihr Befremden darüber, dass der Sachverstand betroffener ExpertInnen in der Vergangenheit häufig nicht genutzt und kein einziger Verband der dritten Säule des Deutschen Behindertenrates eingeladen wurde. Hier will sie Abhilfe schaffen.

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Menschenrechtsverletzungen in Deutschland endlich abstellen!

Ein Porträt von Eileen Moritz (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen das revolutionär neue Element der UN-Behindertenrechtskonvention betont: „Mit der Konvention wird Behinderung nicht länger unter einem medizinischen oder sozialrechtlichen Blickwinkel betrachtet, sondern Behinderung ist als Menschenrechtsthema von der Völkergemeinschaft anerkannt geworden“ stellt Eileen Moritz, Referentin der ISL fest. „Deshalb müssen wir schauen, wie es um die Verwirklichung der Menschenrechte behinderter Menschen in Deutschland bestellt ist und Teilhabeverweigerungen auch als Menschenrechtsverletzungen benennen!“

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ISL Bayern fordet Aktionsplan für den Freistaat

Logo ISL BayernIm Rahmen einer Anhörung des Ausschusses für Soziales und Familie des Bayerischen Landtages zur  UN-Behindertenrechts-konvention haben ISL Bayern und FORSEA einen Aktionsplan der bayerischen Staatsregierung zu Umsetzung der UN Konvention gefordert. Außerdem plädierten sie für ein Bundesleistungsgesetz zur sozialen Teilhabe, in dem der Anspruch auf vermögens- und einkommensunabhängige Assistenz geregelt wird.

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Selbstorganisierte Hilfe in der Pflege stärken!

Porträt von Uwe Frevert (c) ISL e.V.Interview mit Uwe Frevert, Vorstandsmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)

Heiden: In den letzten Tagen war zu lesen, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen von 2007 bis 2030 um 50 Prozent erhöhen soll und ausgebildete Pflegekräfte Mangelware werden. Gleichzeitig will Bundesgesundheitsminister Rösler die Pflegeversicherung stärker in die private Richtung lenken. Uwe Frevert, die ISL ist ein Wegbereiter für alternative Modelle zu Institutionen wie Pflegedienste oder Pflegeheimen, etwa mit dem sogenannten „Arbeitgebermodell". Gefällt Ihnen die aktuelle Diskussion?

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Kurzumfrage: ISL für junge Leute?

Eine Zeichnung mit zwei jungen Leuten: ein stehendes Mädchen und ein Junge im RollstuhlDie Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. ISL möchte ihre Jugendarbeit verbessern. Als echte Selbstvertretungsorganisation behinderter Frauen und Männer ist es uns deshalb natürlich ein Anliegen, zunächst herauszufinden, was behinderte oder chronisch kranke junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren selbst für Vorstellungen haben.

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Behinderte Migrantinnen und Migranten sichtbar machen!

Ein Porträt von H.- Günter Heiden (c) ISL e.V.„Es ist an der Zeit, endlich auch behinderte Männer und Frauen mit einem Migrationshintergrund sichtbar zu machen!“ hat H.- Günter Heiden von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich des heutigen Integrationsgipfels gefordert. In der Regel sei es, so Heiden, weder üblich, dass Menschen mit Behinderung unter dem Aspekt einer Zuwanderungsgeschichte betrachtet werden, noch sei es üblich, dass Menschen mit Migrationshintergrund unter dem Aspekt einer Behinderung oder chronischen Erkrankung betrachtet werden.

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Gespräch zur Zusammenarbeit von ISL und BSK

Das Bild zeigt Maik Nothnagel im Gespräch mit Dr. Sigrid Arnade (c) ISL e.V.„Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung sind der Dreh- und Angelpunkt bei der Umsetzung der UN-Konvention“. Darin stimmten Dr.  Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Maik Nothnagel, sozialpolitischer Referent des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) bei ihrem gestrigen Treffen in der Berliner BSK-Repräsentanz überein.

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Menschenrechtsbericht der Bundesregierung: „Rolle rückwärts“

UN-LogoAls „Rolle rückwärts“ bezeichnet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL die Ausführungen im aktuellen „Neunten Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik“ (Drucksache 17/2840), in dem sie auch zu den Menschenrechten von Menschen mit Behinderungen Stellung nimmt. „Wieder müssen wir dort lesen, dass die Rechtslage in Deutschland grundsätzlich den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entspricht,“ kritisiert ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. „Wir hatten gehofft, die Regierung hätte sich eines Besseren besonnen, als sie im Herbst 2009 in ihrer Koalitionsvereinbarung einen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention ankündigte. Schließlich braucht man einen Aktionsplan nur dann, wenn Handlungsbedarf besteht.“ Wenn der Aktionsplan jedoch nur als neue Vokabel für alte Strategien mit einer Reihe von „sozialpolitischen Projekten“ gedacht sei, dann habe er seinen Namen nicht verdient.

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Kanzlerin Merkel will Elternassistenz unterstützen

Das Bild zeigt die SprecherInnen des DBR mit Angela Merkel (c) DBRDie Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL begrüßt die Absicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich der ungelösten Frage der Elternassistenz für Eltern mit Behinderungen anzunehmen. Das sagte die Bundeskanzlerin in einem Gespräch mit dem Sprecherrat des Deutschen Behindertenrates (DBR) Mitte Oktober zu. „Wir freuen uns, mit diesem Anliegen bei Frau Merkel auf Offenheit gestoßen zu sein,“ kommentiert die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. Behinderte Mütter und Väter bekämen nach wie vor nur selten und meist nach langen Kämpfen Unterstützung, obwohl bereits die gemeinsame Frauenministerinnenkonferenz und auch die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer die Regierung zum Handeln in dieser Frage aufgefordert hätten.

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AMNOG: Dieses Gesetz schadet Ihrer Gesundheit!

Ein Porträt von Sigrid Arnade (c) ISL e.V.In einem Brief an die CDU/CSU- und FDP-Mitglieder des Bundestagsgesundheitsausschusses warnt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL davor, das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) in der vorliegenden Form zu verabschieden. Die ISL-Geschäftsführerin, Sigrid Arnade, kritisiert, dass mit dem AMNOG gründliche Prüfungen von Medikamenten auf ihren therapeutischen Nutzen abgeschafft werden. Vorgesehen sei außerdem, viele Medikamente ohne jegliche Nutzenprüfung zuzulassen.

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Ist Herr Lindner der Sarrazin der PID?

Porträt von Christian Judith (c) k-produktionEin Kommentar von Christian Judith, Bioethischer Sprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)

„FDP-Generalsekretär Christian Lindner bezeichnet die PID als ethischen Fortschritt. Konnte man bereits die Frage, ob es sich um einen wissenschaftlichen Fortschritt handelt, kontrovers diskutieren – die Atombombe ist wissenschaftlich betrachtet auch ein Fortschritt – so verschlägt es einem und einer die Sprache, was von Herrn Lindner als ethischer Fortschritt bezeichnet wird, nämlich die Präimplantationsdiagnostik (PID).

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UN-Konvention auch im Gesundheitswesen umsetzen!

Das Bild zeigt Ministerin Barbara Steffens im Gespräch mit Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Die Kluft zwischen den Vorgaben der Behindertenrechtskonvention (BRK) und der Realität im Gesundheitswesen ist groß und es besteht die Gefahr, dass sie noch zunimmt. Darin waren sich die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens und die Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) Dr. Sigrid Arnade bei ihrem Gespräch im Düsseldorfer Ministerium einig.

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Kritik am Sprachgebrauch von Plusminus

Porträt von Christian Judith (c) k-ProduktionKommentar von Christian Judith, Bioethischer Sprecher der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V.  zu einem TV-Bericht von Plusminus  (ARD vom 12.10.10) der u.a. den Begriff Krüppel verwendete.

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Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Sigrid Arnade

Bundespräsident Wulff überreicht den Verdienstorden an Sigrid Arnade (c) Bundesregierung/Sebastian BoleschBundespräsident Christian Wulff hat anlässlich einer Veranstaltung zum Tag der deutschen Einheit 36 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Zu den im Schloss Bellevue für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre herausragenden Leistungen geehrten Personen gehörte Dr. Sigrid Arnade. Die gelernte Tierärztin, Journalistin und jetzige Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V. (ISL) wurde als eine Vorkämpferin für die Rechte behinderter Frauen ausgezeichnet.

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Neue ISL-Homepage mit eBibliothek

Ein Porträt von H.-Günter Heiden (c) ISL e.V.Passend zum 20jährigen Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) zeigt sich die Internetseite des Verbandes im neuen Gewand. Der Diplom-Informatiker Christian Bayerlein aus Koblenz hatte dabei die „Mausführung“. Zunächst wurde bei der bestehenden Seite die barrierefreie Zugänglichkeit auf Basis des Programmes Yoomla! verbessert und die Navigation übersichtlicher gestaltet.

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Politische Bilanz der ISL nach der 20 Jahr-Feier: Etikettenschwindel bei Umsetzung der UN-Konvention bekämpfen!

Ein Porträt von Uwe Frevert (c) ISL e.V.Zusammen mit rund 100 Gästen aus Politik und Behindertenverbänden hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) letzten Donnerstag ihren 20. Geburtstag im Berliner Kleisthaus gefeiert. Die Festtagung und der anschließende Kulturabend standen unter dem Motto „20 Jahre Kampf für Selbstbestimmung und Menschenrechte“. Am Freitag fand dann an gleicher Stelle die ISL-Mitgliederversammlung statt. Uwe Frevert, wiedergewähltes Vorstandsmitglied der ISL, zieht die politische Bilanz aus beiden Tagen:

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Selbsthilfeförderung – geltendes Recht wird ignoriert

Ein Porträt von Dr. Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Die Rehaträger, insbesondere die Krankenkassen, ignorieren nach Ansicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bei der Neufassung der Gemeinsamen Empfehlungen zur Selbsthilfeförderung bewusst das geltende Recht: „Alle Vorschläge, die entsprechend der Vorgaben der Behindertenrechtskonvention oder auch des SGB IX eingebracht wurden, sind bei den Beratungen abgeschmettert worden“, kritisiert Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der ISL. Mitte September wurde eine Neufassung der Gemeinsamen Empfehlungen zur Selbsthilfeförderung in Frankfurt (Main) beraten.

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Studienhandbuch der ISL zu Empowerment und Zukunftsplanung

Ein Porträt von Eileen Moritz (c) ISL e.V.Bewerbungsschreiben bei einem neuen Arbeitgeber? Widerspruch wegen eines verweigerten Hilfsmittels bei der Krankenkasse? Organisation von Protest gegen einen Kinobetreiber wegen Zugangsverweigerung? Klage gegen die Deutsche Bahn wegen verschlossener Toiletten?  - Der Alltag von behinderten Frauen und Männern ist in der Regel von ständigem Kampf geprägt. Notwendig sind deshalb Ausdauer, Kraft, Flexibilität, eine gute Selbstorganisation und Durchsetzungsvermögen. Solche Fähigkeiten können erlernt oder vertieft werden, etwa mit dem neuen Studienhandbuch zu Empowerment und Zukunftsplanung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL).

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Koreanische Regierung unterstützt „Independent Living“

Bild der Besuchergruppe aus Südkorea (c) ISL e.V.In der Republik Korea (Südkorea) werden die Zentren für selbstbestimmtes Leben (Centers for Independent Living) von Regierungsseite finanziell gefördert. Dies teilte Professor Lee Kyong Jun von der Universität Joongbu beim Besuch der Bundesgeschäftsstelle der Interessenvertretung Selbstbestimmtes Leben in Deutschland (ISL) mit. Lee war im Rahmen einer Studienreise mit behinderten Studierenden aus Südkorea (siehe Foto) in Deutschland unterwegs, um sich über die Theorie und Praxis der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung in Deutschland zu informieren.

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Degener in UN-Ausschuss: Garant für die Selbstbestimmung behinderter Menschen

altAm 1. September wurden in New York die Mitglieder zum „Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, dem Überwachungsgremium zur Behindertenrechtskonvention, gewählt. Das Gremium hat jetzt 18 Mitglieder, vorher waren es 12. Die deutsche Kandidatin Prof. Dr. Theresia Degener war erfolgreich.

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL e.V. hat die Kandidatur von Frau Degener unterstützt. Mit der ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade hat der Internetnachrichtendienst kobinet-nachrichten.org ein Interview geführt.spiele gratis

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Degener in UN-Ausschuss: Garant für die Selbstbestimmung behinderter Menschen

Degener_-kleinAm 1. September wurden in New York die Mitglieder zum „Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, dem Überwachungsgremium zur Behindertenrechtskonvention, gewählt. Das Gremium hat jetzt 18 Mitglieder, vorher waren es 12. Die deutsche Kandidatin Prof. Dr. Theresia Degener war erfolgreich.

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL e.V. hat die Kandidatur von Frau Degener unterstützt. Mit der ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade hat der Internetnachrichtendienst kobinet-nachrichten.org ein Interview geführt.

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Rösler definiert Solidarität neu: Wer viel hat, soll weniger zahlen!

Foto von Barbara Stötzer-Manderscheid (c) ISL e.V. Der von Bundesgesundheitsminister Rösler vorgelegte „Referentenentwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-FinG) ist bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) auf scharfe Kritik gestoßen: „Dieser Name ist ein Hohn,“ kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der ISL, Barbara Stötzer-Manderscheid, den Entwurf. „Offen, wenn auch nicht mit lautem Glockenschlag, läutet Minister Rösler damit den Systemwechsel ein – weg von einer solidarisch finanzierten Krankenversicherung hin zur mehr Privatisierung.“

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