Birger Höhn empfiehlt Film: Alles ausser gewöhnlich

Birger HöhnDresden: Der Film "Alles ausser gewöhnlich" ist nach Ansicht des Inklusionsbotschafters Birger Höhn ein aussergewöhnlich guter und gelungener Film zum Thema Autismus. Er hat sich den Film vor kurzem angeschaut und ist begeistert.

Weiterlesen: Birger Höhn empfiehlt Film: Alles ausser gewöhnlich

Beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung gewürdigt

Lul AutenriebKöln (kobinet) Bereits Ende August hatte die Stiftung Lebensspur e.V. zum dritten Mal die Lebensspur Auszeichnung, diesmal in der Kategorie „40plus“, jeweils an eine weibliche und eine männliche Persönlichkeit vergeben. Die beiden Preisträger Lul Autenrieb und Klaus D. Herzog engagieren sich vielseitig und sind auf ihrem Lebensweg zu starken und mutigen Vorbildern geworden. Dazu gibt es nun von der Stiftung Lebensspur auch eine interessante Informationsbroschüre.

Weiterlesen: Beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung gewürdigt

Inklusionsbotschafter*innen im Magazin selbstbestimmt! zur UN-BRK

Fidi BaumLeipzig: In diesem Jahr fanden viele Veranstaltungen zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland statt. Das mdr-Magazin selbstbestimmt! nutzt dies ebenfalls für einige Berichte, um Bilanz zu ziehen, was sich in den zehn Jahren getan hat. Ausgestrahlt wird die Sendung, in der auch Inklusionsbotschafter*innen zu Wort kommen, am Sonntag, 8. Dezember um 8:00 Uhr im mdr-Fernsehen.

Weiterlesen: Inklusionsbotschafter*innen im Magazin selbstbestimmt! zur UN-BRK

4. Göttfried Inklusionsskicup in Kreuth

Markus ErtlKreuth: Im Freundeskreis Inklusion Tegernsee (F.I.T. e.V.) stehen die Zeichen bereits auf Winter, zumindest laufen bereits seit längerem die Vorbereitungen für den 4. Göttfried Inklusionsskicup im oberbayerischen Kreuth, der am 18. Januar 2020 an den Hirschbergliften ausgefahren wird. Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl, selbst bereits Teilnehmer des inklusiven Wettkampfes, sprach für die kobinet-nachrichten mit der Initiatorin und dem Vorstandsmitglied im F.I.T. e.V. Christine Göttfried darüber, was diesen Wettkampf so besonders macht.

Weiterlesen: 4. Göttfried Inklusionsskicup in Kreuth

Inklusionsbotschafter*innen bei Welttagsveranstaltung dabei

Bunte GruppeBerlin: Diejenigen, die bei der diesjährigen Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates am 3. Dezember in Berlin nicht dabei sein konnten, haben mehrere Möglichkeiten, sich im Nachhinein Eindrücke und Einblicke von dieser Veranstaltung zu verschaffen. Mit dabei waren auch einige Inklusionsbotschafter*innen. Neben den Kurzberichten und Bildern im Liveblog der kobinet-nachrichten, gibt es eine über 5stündige Aufzeichnung des Livestreams zu der Veranstaltung und Infos auf Twitter.

Weiterlesen: Inklusionsbotschafter*innen bei Welttagsveranstaltung dabei

Gleisverlegungen und kaputte Rollitoilette

Jürgen LinnemannBerlin / Gütersloh: Der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann fährt selten mit dem Zug, darum hat er auch nur wenig Erfahrungswerte mit der Deutschen Bahn. Die Erfahrungen, die er am vergangenen Donnerstag jedoch machen musste, machen ihn aber richtig sauer. Zusammen mit 13 Kolleg*innen mit Behinderungen, von denen einige deutlich bewegungseingeschränkt sind und zum Teil wie er einen Rollstuhl nutzen, gab es auf der Rückfahrt von Berlin nach Gütersloh richtig Stress. Die Gruppe war zum Treffen der Werkstatträte der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin eingeladen worden, wie Jürgen Linnemann in seinem Erfahrungsbericht schildert.

Weiterlesen: Gleisverlegungen und kaputte Rollitoilette

Markus Ertl zieht Bilanz der Bahntour

Markus ErtlMit einer 76stündigen Bahntour durch alle Landeshauptstädte mit dem Regionalverkehr der Bahn hat die Reisegruppe NIEMAND vom 12. - 15. November 2019 an das Inkrafttreten des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen im Grundgesetz erinnert und Botschaften vieler behinderter Menschen an den Bundespräsidenten gesammelt. Mit dabei war Inklusionsbotschafter Markus Ertl, der in einem Videointerview Bilanz zu der Tour zog und die Highlights der ereignisreichen Fahrt durch Deutschland beschreibt.

Weiterlesen: Markus Ertl zieht Bilanz der Bahntour

Dr. Digital geht um

Esther SchmidtFreiburg: Die Inklusionsbotschafterin Esther Schmidt hat sich mit dem Thema "Digitalisierung im Sozial- und Gesundheitswesen“ auseinandergesetzt. Dazu hat sie sich einen neuen Kollegen in einer digitalisierten Medizinpraxis ausgedacht. Bei der Beschreibung von dessen Eigenschaften, Talenten und Fähigkeiten spürt sie Ihre eigenen Grenzen. Sie fragt deshalb: Was ist das für ein Typ? In der folgenden Serie berichtet sie darum über ihre Fantasie-Figur Dr. Digital und freut sich in der anschließenden Umfrage über jede Leser-Meinung.

Weiterlesen: Dr. Digital geht um

Jenis Geiger überwindet Hürden

Janis GeigerBerlin: Der Inklusionsbotschafter Janis Geiger überwindet im wahrsten Sinne des Wortes viele Hürden. Und er bringt anderen bei, wie sie ebenfalls Hürden überwinden können - auch im Leben. Das Fernsehmagazin Sehen statt Hören das Bayerischen Rundfunks berichtet in seiner neuesten Ausgabe über die Aktivitäten des Bewegungskünstlers und sein Wirken im Bereich Parkour.

Weiterlesen: Jenis Geiger überwindet Hürden

Abend mit Tiefgang

Alex ErnstKassel: Ein Abend mit Tiefgang erlebten die Besucher*innen der Veranstaltung des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 21. November, bei dem es um die Hürden bei unsichtbaren Behinderungen ging. Eingaladen waren die InklusionsbotschafterInnen Alex Ernst und Thomas Künneke aus Berlin. Vor allem die Erzählungen über die Erlebnisse in der Kindheit und Jugend der ReferentInnen machte deutlich, wie diese das Leben prägen können.

Weiterlesen: Abend mit Tiefgang

Thomas Schalski nun Betroffenenvertreter beim Paritätischen

Thomas SchalskiStuttgart: Der Inklusionbotschafter und Leiter der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee/Oberschwaben, Thomas Schalski, wurde als Betroffenenvertreteter in den Aufsichtsrat des Päritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg gewählt und vertritt damit auch die Mitgliedsorganisationen aus den Bodenseekreis im höchsten Gremium des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Als Betroffenenvertreter wird er die Interessen der Menschen mit Behinderungen im Verband wahrnehmen, wie er den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Thomas Schalski nun Betroffenenvertreter beim Paritätischen

Feuerwerk an Aktivitäten der Inklusionsbotschafter*innen

Treffen der Inklusionsbotschafter*innen am 11.11.19 in BerlinBerlin: Die mittlerweile 100 Inklusionsbotschafter*innen, die sich im Rahmen eines von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Projektes in die Umsetzung der Inklusion einmischen, haben ein Feuerwerk an Aktivitiäten entfaltet und viele weitere Pläne. Dies wurde beim Abschlusstreffen des Projektes bei den Inklusionstagen in Berlin deutlich.

Weiterlesen: Feuerwerk an Aktivitäten der Inklusionsbotschafter*innen

Freiheit mit anderen Augen betrachtet

Jennifer SonntagLeipzig: In ihrer Reihe "Mit anderen Augen" hat die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag vor kurzem den Begriff der Freiheit im wahrsten Sinne des Wortes mit anderen Augen betrachtet.

Link zum Beitrag zum Thema Freiheit mit Jennifer Sonntag

Was geschah mit behinderten Menschen im Nationalsozialismus?

Jürgen LinnemannNeinstedt/Bernburg: "Was geschah mit Menschen mit Behinderung in der Zeit der Nationalsozialisten?“ So lautet der Titel eines Seminars, das der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann mit angestoßen hat und über das er berichtet. "Wir haben in der Gedenkstätte Bernburg folgendes erfahren: Die Menschen wurden nicht richtig untersucht, sondern nur angeschaut, wie im Schlachthaus. Es wurde nur nach Ideen für eine Todesursache geschaut. Die so genannten Ärzte hatten einen Katalog mit möglichen Todesursachen. Die Angehörigen wurden belogen über die Todesursache und den Todestag – nur damit die Nazis noch etwas länger das Pflegegeld kassieren konnten. Die Angehörigen haben 'Pseudo'-Urnen bekommen."

Weiterlesen: Was geschah mit behinderten Menschen im Nationalsozialismus?

Blindenführhund Paul goes Instagram

Jennifer Sonntag mit Führhund PaulHalle: Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag unternimmt mit ihrem Blindenführhund Paul gerade ihre ersten Gehversuche bei Instagram. "Wahrlich ein Herantasten für mich, in dieser visuellen Welt. Ich möchte in meinen kleinen Videos mit Paul zeigen, wie wir als Führhundgespann im Alltag zusammen arbeiten. Und das realistisch und unverfälscht", wie Jennifer Sonntag den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Blindenführhund Paul goes Instagram

Reisegruppe Niemand am Ziel

Markus ErtlBerlin: Die Reisegruppe Niemand, an der auch der Inklusionsbotschafter Markus Ertl teilgenommen hat, hat ihr Ziel erreicht. Nach ihrer am 12.11.2019 in Berlin gestarteten Rekordfahrt quer durch Deutschland kommt sie heute am Morgen des 15. November 2019 wieder in der Hauptstadt an. Das seit genau 25 Jahren geltende Verfassungsgebot "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" war Anlass der Reise.

Weiterlesen: Reisegruppe Niemand am Ziel

Reisegruppe Niemand in München

Markus ErtlMünchen: Fast pünktlich kam der Regionalzug aus Ingolstadt am Münchner Hauptbahnhof an. Guter Dinge, aber sichtlich erschöpft stiegen die Teilnehmerinnen der „Reisegruppe Niemand“ mit der Unterstützung des Mobilitätsservice der Deutschen Bahn aus dem Zug. In einem kurzen Interview erzählte der Inklusionsbotschafter Markus Ertl von der Fahrt und den Zielen dieser Aktion.

Link zum Video

Grundgesetz ist wichtig

Joscha RöderBonn: Es gibt nicht viele junge Menschen, die sich intensiv mit dem Grundgesetz auseinandersetzen, bzw. sich Gedanken machen, wie dies besser umgesetzt werden könnte. Joscha Röder und ihre Mutter Sonja aus Bonn ist das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz jedoch sehr wichtig und sie finden, dass dies noch stärker in Richtung Inklusion weiterentwickelt werden muss. Deshalb verfolgen sie die derzeitige Bahntour zum 25jährigen Inkrafttreten des Satzes "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" im Grundgesetz auch sehr aufmerksam und haben sich dazu zu Wort gemeldet.

Weiterlesen: Grundgesetz ist wichtig

Reisegruppe Niemand abgefahren

Markus ErtlBerlin (kobinet) Die Reisegruppe Niemand ist heute zu ihrer 76-stündigen Bahntour durch Deutschland abgefahren. Auf dem Berliner Haupbahnhof starteten um 04:27 Uhr Aytekin Demirbas, Carola Szymanowicz, Rolf Allerdissen, Tomas Szymanowicz und Markus Ertl. Für kobinet begleitet sie Ottmar Miles-Paul.

Weiterlesen: Reisegruppe Niemand abgefahren

Inklusionsbotschafter*innen bei Inklusionstagen

Beleuchtete Anzeige: InklusionstageBerlin: Zum Ende des Jahres endet das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Modellprojekt zu Inklusionsbotschafter*innen, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) schon seit fast fünf Jahren durchführt. Heute und morgen mischen sich ca. 25 der insgesamt 100 Inklusionsbotschafter*innen bei den im Berlin Congress Center (bcc) stattfindenden Inklusionstagen unters Volk. Gestern Abend war das bcc bereits entsprechend beleuchtet und wies mit der Aufschrift Inklusionstage auf die heute beginnende Veranstaltung hin.

Weiterlesen: Inklusionsbotschafter*innen bei Inklusionstagen

Martina Scheel - bereit für bunte Inklusionstage

Martina ScheelBerlin: Die Inklusionsbotschafterin Martina Scheel ist eine von rund 500 Menschen, die heute an den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisierten Inklusionstagen im Berliner Congress Center (bcc) teilnimmt. Aus Oldenburg in Holstein angereist, wirkt Martina Scheel heute Nachmittag als Referentin im Forum 4 zum Thema Ehrenamt mit und berichtet über ihre vielfältigen Aktivititäten in Schleswig-Holstein. Um das Thema Inklusion auch bildhaft greifbar zu machen, hat sich die Inklusionsbotschafterin vor ihrer Abreise nach Berlin ihre Fingernägel bunt und inklusiv mit Symbolen zum Thema Behinderung gestalten lassen. Das dürfte sicherlich ein Hingucker bei den diesjährigen Inklusionstagen sein.

Weiterlesen: Martina Scheel - bereit für bunte Inklusionstage

Berliner Manifest für menschenwürdige Psychiatrie

Thomas KünnekeBerlin: Der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke ist es leid, dass im Hinblick auf Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beziehern von Erwerbsminderungsrenten neuerdings wieder in volkswirtschaftlichen Kategorien gedacht und von Nützlichkeit gesprochen wird. Diesem Gedankengut einer längst abgeschlossen geglaubten dunklen Vergangenheit müssen seiner Ansicht nach neue Ideen eines menschenwürdigen Umgangs mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen entgegengesetzt werden. Hierfür haben sich Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, Angehörige und Fachmenschen aus dem Unterstützungssystem (Trialog) zusammengesetzt und das Berliner Manifest erstellt.

Weiterlesen: Berliner Manifest für menschenwürdige Psychiatrie

Treffen zur Vernetzung zum Thema Autismus

Birger HöhnBad Dueben: Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn hat in seiner Funktion als Inklusionsbotschafter und EUTB-Teilhabeberater vor kurzem am Regionalnetzwerktreffen des Inklusionsnetzwerkes Sachsen zum Thema "Autistisches Netzwerken" im sächsischen Bad Dueben teilgenommen. Besonders gefallen hat Birger Höhn dabei die gute EUTB-übergreifende Zusammenarbeit.

Weiterlesen: Treffen zur Vernetzung zum Thema Autismus

Weltrekordversuch: In 76 Stunden von Berlin nach Berlin mit Regionalverkehr

Markus ErtlBerlin: Von Berlin nach Berlin in "nur" 76 Stunden: Was nach einer Rekordverspätung der Deutschen Bahn klingt, ist für die "Reisegruppe Niemand" ein wahres Weltrekordprojekt. Denn es geht um eine Zugreise quer durch die Bundesrepublik. 348 Zwischenhalte, 28 Bahnhöfe, 29 Umstiege, 16 Landeshauptstädte, 5 Reisende und ein ambitioniertes Ziel: Auf die Barrierefreiheit an Deutschen Bahnhöfen aufmerksam zu machen. Doch damit nicht genug, denn das Rekord-Institut für Deutschland (RID) sieht in diesem Vorhaben eine neue Topleistung. Sollte die "Reisegruppe Niemand", bei der auch der Inklusionsbotschafter Markus Ertl mit dabei ist, ihre inklusive Zugreise durch Deutschland vom 12. bis 15. November in 76 Stunden schaffen, wäre es die offiziell "schnellste Zugreise zu allen Landeshauptstädten", teilte das Rekord-Institut für Deutschland (RID) in einer Presseinformation mit.

Weiterlesen: Weltrekordversuch: In 76 Stunden von Berlin nach Berlin mit Regionalverkehr

Benachteiligung verboten

Jennifer Sonntag mit Führhund PaulHalle: Die Moderatorin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hat das Angebot genutzt und eine Botschaft zu 25 Jahre Benachteiligungsverbot für behidnerte Menschen im Grundgesetz an die Reisegruppe Niemand geschickt. Diese geht vom 12. bis 15. November mit Regionalzügen auf Tour durch alle 16 Landeshauptstädte und sammelt auf ihrem Weg Botschaften behinderter Menschen zum Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden", zur Übergabe ans Bundespräsidialamt. Probleme beim Zugang zum Gesundheitssystem, Benachteiligungen mit ihrem Assistenzhund und Mobbing am Arbeitsplatz sind die drei Themen, die Jennifer Sonntag in ihrem einseitigen Schreiben anspricht.

Weiterlesen: Benachteiligung verboten

Lieferengpässe bei Medikamenten im Bodenseekreis

Thomas SchalskiOberteuringen: Immer wieder berichteten Klient*innen der Beratungsstelle der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee, dass es Engpässe bei der Belieferung mit Medikamenten gibt. Betroffen sind nach Aussage des Inklusionsbotschafters Thomas Schalski im Bodenseekreis insbesondere auch Menschen mit psychischen Erkrankungen. Es gäbe daher bei den Betroffenen erhebliche Unsicherheiten und Ängste, nicht optimal versorgt zu werden, wie Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Lieferengpässe bei Medikamenten im Bodenseekreis

Birger Höhn wieder in Dresdner Stadtvorstand der LINKEN

Birger HöhnDresden: Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn ist unermüdlich, wenn es um das Thema Inklusion geht und seztt sich dafür auch immer wieder auf der politischen Ebene ein. Am Wochenende wurde der Dresdner erneut in den Stadtvorstand der LINKEN gewählt.

Weiterlesen: Birger Höhn wieder in Dresdner Stadtvorstand der LINKEN

Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz

Jennifer SonntagHalle: Im nächsten Fachmagazin der Aktion Mensch, das am 13. Dezember als Printversion und in Form einer barrierefreien PDF zum Herunterladen herausgegeben wird, bringt sich die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle zum Schwerpunkt "Behinderung und Mobbing am Arbeitsplatz" ein. Ihr liegt dieses Thema gerade im Kontext Arbeit und Inklusion besonders am Herzen, wie sie den kobinet-nachrichten mitteilte. Daher weist sie vorher schon einmal auf die Initiative stop.mobb.handicap auf ihrer Internetseite www.blindverstehen.de hin.

Weiterlesen: Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz

Das Leben ist Musik in allen Klangfarben

Jennifer SonntagHalle: Die Initiative #wirbleibenhier stellt Menschen vor, die sich zivilgesellschaftlich einbringen, und lädt mit Ideen und Handlungsstrategien dazu ein, sich selbst noch stärker einzubringen. Am 15. Oktober startete die Initiative ihre zweite #wirbleibenhier-Interview-Reihe zur Stärkung des demokratischen Miteinanders. Dabei werden partei- und bündnisübergreifend Akteure aus der frei gelebten Demokratie vorgestellt, die davon erzählen, wie man sich gegen die eigene Ohnmacht und für eine freie Gesellschaft engagieren kann. Mit dabei ist die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag und ihr Lebensgefährt Dirk Rotzsch.

Weiterlesen: Das Leben ist Musik in allen Klangfarben

Markus Ertl geht als blinder Passagier auf Bahntour

Markus Ertl mit T-Shirt und Kappe der Reisegruppe NiemandLenggries (kobinet) Wenn die "Reisegruppe Niemand" am 12. November um 4:27 Uhr am Berliner Hauptbahnhof ihre 3tägige Tour mit dem Regionalverkehr durch alle 16 Landeshauptstädte startet, gehört Markus Ertl sozusagen als "blinder Passagier" zu den fünf Verwegenen, die diese Mammuttour 25 Jahre nach Inkrafttreten des Benachteiligungsverbotes für behinderte Menschen im Grundgesetz antreten. Dem Inklusionsbotschafter und Mitstreiter beim Verein UNgehindert ist dabei besonders wichtig, dass das am 15. November 1994 im Grundgesetz verankerte Benachteiligungsverbot gelebt und erweitert wird, wie er im Interview mit den kobinet-nachrichten knapp zwei Wochen vor dem Start der Tour mitteilte.

Weiterlesen: Markus Ertl geht als blinder Passagier auf Bahntour

Selbstbestimmung braucht gute Beratung

Cindy DaviBad Kreuznach: Wie wichtig eine gute Beratung und Unterstützung für die Selbstbestimmung behinderter Menschen ist, wurde erneut bei einer Veranstaltung des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Bad Kreuznach deutlich, die die Inklusionsbotschafterin Cindy Davi entscheidend mitorganisiert hat. Um das Arbeitgeber*innenmodell oder Persönliche Budgets gut nutzen zu können, bedarf es vielfältiger Informationen und Unterstützungen, so ein Ergebnis der Veranstaltung zu diesen Themen, die am 24. Oktober im voll besetzten großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung in Bad Kreuznach stattfand.

Weiterlesen: Selbstbestimmung braucht gute Beratung

Torsten Sträter für Kritik an Beatmungsplänen ausgezeichnet

Markus ErtlLeipzig: Torsten Sträter hat in der Sendung Nuhr im Ersten am 26. September Jens Spahn zu seinem Helden des Jahres ausgezeichnet und dabei auf seine kabarettistische Art dessen Pläne kritisiert, nach denen intensivbeatmete Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen zu Hause unterstützt werden sollen. Dies nahm der Verein UNgehindert, in dem sich auch der Inklusionsbotschafter Markus Ertl engagiert, am 26. Oktober 2019 in Leipzig zum Anlass für eine Auszeichnung des Kabarettisten. Dabei entspann sich ein lauschiger Dialog, bei dem Thorsten Sträter der Reisegruppe Niemand zusagte, anlässlich einer Bahntour zum 25jährigen Inkrattreten des Benachteiligungsverbots im Grundgesetz am 14. November ein Stück mit dem Regionalexpress von Bielefeld nach Hannover mitzufahren.

Weiterlesen: Torsten Sträter für Kritik an Beatmungsplänen ausgezeichnet

Ines Helke und Gebärdenchor HandsUp ausgezeichnet

Ines HelkeHamburg: Die Inklusionsbotschafterin Ines Helke kann auf eine spannende Woche zurückblicken. Am Mitttwoch wurde die gehörlose Frau zusammen mit dem Gebärdenchor HandsUp in Hamburg von BILD DER FRAU als eine von fünf Heldinnen des Alltags ausgezeichnet. Moderiert wurde die im Internet zugängliche Veranstaltung von Kai Pflaume, Stefanie Hertel hielt die Laudatio auf Ines Helke.

Weiterlesen: Ines Helke und Gebärdenchor HandsUp ausgezeichnet

Überlegungen zum Budget für Arbeit und zum Persönlichen Budget

Maria HenschelBerlin: Die Juristin und Inklusionsbotschafterin Maria Henschel hat sich im Rahmen ihrer Tätigkeit für Rechtsanwalt Dr. Martin Theben intensiv mit dem Persönlichen Budget und dessen Verbindung zum Budget für Arbeit beschäftigt und dabei eine Reihe von rechtlichen Fragen erläutert Dabei geht sie abschließend auch auf die Frage der Rentenzahlungen und die beim Budget für Arbeit nicht vorhandene Arbeitslosenversichtung ein. Im folgenden werden einige Überlegungen von Maria Henschel zusammengefasst und der Link zu ihrer Ausarbeitung eingestellt.

Weiterlesen: Überlegungen zum Budget für Arbeit und zum Persönlichen Budget

Graf Fidi zu Gast bei Krauthausen face to face

Graf FidiBerlin: In der 22 Sendung KRAUTHAUSEN – face to face war Graf Fidi zu Gast im Studio. "'Es ist normal, verschieden zu sein'. Graf Fidi macht diese Botschaft zu seinem Beruf. Geboren mit einer Gehbehinderung und sechs Fingern meistert der Rapper und Inklusionsbotschafter seinen Job und seine Leidenschaft – die Musik. Sein Motto dabei: 'Ich mach das mit links!' heißt es in der Ankündigung des Interviews.

Weiterlesen: Graf Fidi zu Gast bei Krauthausen face to face

Kritik an medizinischer Unterversorgung auf dem Land

Diana HömmenLöhningen (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen kennt den Gesundheitsbereich gut und engagiert sich vor allem für eine adäquate gesundheitliche Versorgung im ländlichen Bereich. Hier sieht sie eher Verschlechterungen als die von der Politik immer wieder propagierten Verbesserungen. Und der Klimawandel fordert zunehmend auch die Gesundheitsversorgung heraus, wie sie in einem Kommentar mit ihren praktischen Erfahrungen vor Ort schildert.

Weiterlesen: Kritik an medizinischer Unterversorgung auf dem Land

Über 100 Künstler*innen beim Grenzen sind Relativ Festival

Mischa Gohlke an der GittareHamburg: Der Inklusionsbotschafter Mischa Gohlke freut sich auf das nächste und somit schon 3. Grenzen sind Relativ-Festival am 26. Oktober in der Fabrik Hamburg besonders. Er schreibt: "Yeeaaahh, bald ist es wieder soweit! Zusammen mit über 100 Künstler*innen, Ausstellenden und gemeinnützigen Organisationen werden wir das 'synergetisch multipolare Spektrum' der Künste, Menschen und Netzwerke ausgiebig feiern! Nicht zuletzt geht es einfach um geile Musik, Kunst und Begegnungen."

Weiterlesen: Über 100 Künstler*innen beim Grenzen sind Relativ Festival

Jennifer Sonntag bei "Talkshow des Todes"

Jennifer SonntagLeipzig: Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle ist vielseitig für Inklusion aktiv. Im Hauptbahnhof von Halle hängt derzeit beispielsweise ein Porträt von ihr und beim Fernsehmagazin Selbstbestimmt spricht sie regelmäßig mit Gästen. Nun war Jennifer Sonntag selbst Gast, nämlich bei der vielleicht etwas makaber klingenden "Talkshow des Todes". Sie ist nämlich auch Botschafterin der Stadt der Sterblichen, einer Veranstaltungsreise in Leipzig, und bringt dort ihre persönlichen Erfahrungen ein, die auch viel mit ihren Erfahrungen als behinderte Frau zu tun haben.

Weiterlesen: Jennifer Sonntag bei "Talkshow des Todes"

Was will denn die Blinde bei Instagram?

Jennifer SonntagHalle: "Was will den die Blinde bei Instagram?" Das werden sich vielleicht einige fragen, die mitbekommen, dass die blinde Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag sich nun mit Bildern bei Instagram einbringt. Deshalb hat sie sich die Frage selbst gestellt und ihre Beweggründe in einem Bericht für die kobinet-nachrichten formuliert.

Weiterlesen: Was will denn die Blinde bei Instagram?

Roland Walter auf Augenhöhe mit der Polizei

Roland WalterBerlin: "Wir fordern Begegnung auf Augenhöhe zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, Schluss mit der Separation“, schreibt der Inklusionsbotschafter Roland Walter aus Berlin. Bei einer von ihm angemeldeten Demonstration erlebte er dies vonseiten der Polizei am 5. Mai 2018 leider nicht so. Deshalb hat Roland Walter sich mit der Polizei in Verbindung gesetzt, um den Kontakt auf Augenhöhe wieder herzustellen.

Weiterlesen: Roland Walter auf Augenhöhe mit der Polizei

Abstimmen für Ines Helke und den Gebärdenchor HandsUp

Ines HelkeHamburg: Die Inklusionsbotschafterin Ines Helke bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die hörbehinderte Hamburgerin leitet den Gebärdenchor "HandsUp", der Musik mit Gesten "singt". Sie zeigt, wie Inklusion unverkrampft, mit viel Spaß gelingen kann. Ihr Ziel? Menschen mit Handicap dürfen nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sein. Wer Ines Helke und den Gebärdenchor "HandsUp" unterstützen möchte, kann dies bei einer Abstimmung für eine Preisverleihung tun. Ines Helke gehört zu den "starken Frauen", die am 23. Oktober im Rahmen einer großen Gala mit der GOLDENEN BILD der FRAU ausgezeichnet werden. Die zusätzlichen 30.000 Euro, die es zu gewinnen gibt, könnte der Gebärdenchor gut gebrauchen, wie in einem Video deutlich wird.

Weiterlesen: Abstimmen für Ines Helke und den Gebärdenchor HandsUp

Informationskampagne der EUTB Bodenseekreis gestartet

Thomas SchalskiOberteuringen: Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Bodenseekreis und ihr Trägerverein Bürger für Bürger Obertreuringen hat eine Informationskampagne zum Teilhaberecht und zur Inklusion gestartet. Monatlich finden nun für den gesamten Bodenseekreis Vorträge zum Pflegerecht statt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Beratung und Diskussion. Die erste Veranstaltung am 2. Oktober zum Einstufungsverfahren in die Pflegegrade wurde gut genutzt und die Teilnehmer*innen fit gemacht für die Überprüfung ihrer Pflegebescheide, teilte der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski mit, der in der EUTB arbeitet.

Weiterlesen: Informationskampagne der EUTB Bodenseekreis gestartet

Schweigeminute für die Opfer in Halle

Jennifer SonntagHalle: Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle hat bei den kobinet-nachrichten angefragt, ob es die Möglichkeit für eine symbolische Gedenkminute bei den kobinet-nachrichten für die gestrigen Gewalttaten im Raum Halle gibt. Diesem Ansinnen kommt die kobinet-Redaktion gerne nach und veröffentlicht die im folgenden die Gedanken, die Jennifer Sonntag gestern kurz nach der schrecklichen Tat aus Halle geschickt hat.

Weiterlesen: Schweigeminute für die Opfer in Halle

Veranstaltung zum Arbeitgebermodell und Persönlichen Budget

Cindy DaviBad Kreuznach: Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZSL) Bad Kreuznach und die dort angesiedelte ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Arbeitgebermodell / Persönliches Budget (Änderungen und Neuerungen)“ ein. Die Veranstaltung findet am 24. Oktober von 15:00 bis ca. 17:30 Uhr in der Kreisverwaltung Bad Kreuznach im großen Sitzungssaal im 1. OG, in der Salinenstr. 47 in 55543 Bad Kreuznach statt, wie die Inklusionsbotschafterin Cindy Davi mitteilte, die die Veranstaltung mitorganisiert.

Weiterlesen: Veranstaltung zum Arbeitgebermodell und Persönlichen Budget

UN-Konvention muss endlich im Bildungsbereich ankommen

Joscha und Sonja Röder im Paul Löbe HausBerlin: Am 23. September 2019 fand die Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen unter dem Motto "Die inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention" im Paul Löbe Haus des Bundestages in Berlin statt. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafterinnen Joscha Röder und Sonja Röder aus Bonn. Dabei hat die 15jährige Joscha Röder im Workshop zur inklusiven Gestaltung der Bildungssysteme einen Vortrag gehalten, dessen Inhalt sie nun den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. "Joscha Röder, 15, weiblich, Autistin und trotzdem ein Mensch", so beginnt sie ihre Ausführungen.

Weiterlesen: UN-Konvention muss endlich im Bildungsbereich ankommen

Ein Kuss für Halle von Jennifer Sonntag

Jennifer SonntagHalle (kobinet) Im Halleschen Hauptbahnhof, genauer gesagt, in der dortigen Bahnhofslounge wird derzeit eine Fotoausstellung präsentiert, bei der der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auch ein Bild gewidmet ist. Die Ausstellung gehört zum Projekt "Ein Kuss für Halle". Engagierte und bekannte Hallenser lassen sich dafür portraitieren und formulieren Hoffnungen und Wünsche. Der Fotograf und Initiator der Ausstellung Peru John.

Weiterlesen: Ein Kuss für Halle von Jennifer Sonntag

Zwischenbilanz zum Crowdfunding für Assistenz-App

Oliver StraubFriedrichshafen: Der Inklusionsbotschafters Oliver Straub hat sich Anfang September mit einem Crowdfunding-Projekt für die Entwicklung einer Assistenz-Job-App an die Öffentlichkeit gewandt. Mittlerweile hat er 56 Unterstützer*innen gefunden, die knapp 4.000 Euro zur Verfügung stellen. In einer Zwischenbilanz für die noch bis zum 11. Oktober laufende Crowdfunding-Aktion teilte Oliver Straub den kobinet-nachrichten mit, dass er hofft, dass das Ziel von 12.000 Euro noch erreicht werden kann, da ihm die Vermittlung von Jobangeboten für die Persönliche Assistnez mit einer App sehr wichtig ist.

Weiterlesen: Zwischenbilanz zum Crowdfunding für Assistenz-App

Wäre ich vor achtzig Jahren in diesem Keller gelandet?

Birger HöhnPirna: Unter dem verharmlosenden Etikett 'Euthanasie' töteten die Nationalsozialisten Hunderttausende. In Pirna können Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung bei einer inklusiven Führung die Geschichte dieser Verbrechen erfahren. Darüber berichtete vor kurzem der mdr in einem Fernsehbericht, der noch bis zum 25.9.2019 im Internet zu sehen ist. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn macht bei dem Projekt mit und setzte sich u.a. damit auseinander, dass er vor achtzig Jahren in diesem Keller hätte landen können.

Link zum Fernsehbericht

Erstes Inklusions-Mahl mit Gregor Gysi

Inklusions-Mahl von Hanna-Maria Schlage mit Gregor GysiFintel: Beim Sommercamp 2018 war es noch eine Idee, gestern fand es statt - das erste Inklusions-Mahl. Eingeladen hatte dazu die Inklusionsbotschafterin Hanna-Maria Schlage zusammen mit ihrer Familie. Gekommen an die reich gedeckte Tafel im niedersächsischen Fintel sind Gäste aus nah und fern, so auch Gregor Gysi. Und besser hätte der Termin nicht vor der heutigen Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, ob die umstrittenen Bluttests auf die Trisomien 13, 18 und 21 gesetzliche Kassenleistung werden, gewählt sein können. Denn beim Inklusions-Mahl wurde mehr als deutlich, wie diskriminierend es ist, Menschen wie Hanna-Maria Schlage verhindern zu wollen und das als Kassenleistung zu finanzieren.

Weiterlesen: Erstes Inklusions-Mahl mit Gregor Gysi

Birger Höhn in 2. Auflage Auf dem Weg zu sich selbst

Birger HöhnDresden: Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn hat gerade die zweite Auflage seiner Biografie "Auf dem Weg zu mir selbst" bekommen und wird jetzt wieder aufbrechen zu weiteren Lesungen. Die nächste ist bereits am 20. September in der Berufsakademie Breitenbrunn. Gegenüber der ersten Auflage wurden einige kleinere Veränderungen und Ergänzungen vorgenommen. Die sichtbarste befindet sich bereits im Buchtitel. Da heißt es nicht mehr "Innenansichten eines Menschen mit Autismus“, wie noch in der ersten Auflage, sondern "Innenansichten eines autistischen Menschen".

Weiterlesen: Birger Höhn in 2. Auflage Auf dem Weg zu sich selbst

Undurchblutete Inklusion und verkleidete Teilhabe

Jennifer Sonntag mit Führhund PaulHalle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag mischt sich weit über die Grenzen ihres Wohnortes Halle hinaus ein, um Inklusion voranzubringen. Mit Hilfe ihrer Kompetenz als Fernseh-Moderatorin, Journalistin und Sozialpädagogin, vor allem aber auch mit ihren verschiedenen behinderungsbedingten Erfahrungen, konnte sie schon viel bewegen. Andererseits stößt sie aber auch immer wieder auf "undurchblutete" Menschen, wie sie die Inklusionsblockierer*innen nennt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Jennifer Sonntag über ihre positiven und negativen Erfahrungen sowie über undurchblutete Inklusion und verkleidete Teilhabe.

Weiterlesen: Undurchblutete Inklusion und verkleidete Teilhabe

Webinar: Krüppel war gestern, heute ist Mensch

Sibylle BrandtBerlin: "Krüppel war gestern, heute ist Mensch", so lautet der Titel eines Webinars, das die Online-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25. September von 18.00 bis 19.00 Uhr durchführt. Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Sibylle Brandt aufmerksam gemacht, die das Webinar zusammen mit ihrem Kollegen Stephan Neumann von Selbst Aktiv, der AG behinderter Menschen in der SPD, anbietet.

Weiterlesen: Webinar: Krüppel war gestern, heute ist Mensch

Film über Felicitas Duijnisveld in ihrem Sozialraum

Felicitas DuijnisveldHannover: Der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke hat seine Inklusionsbotschafter*innen-Kollegin Felicitas Duijnisveld in Hannover besucht und sie mit der Kamera in ihrem Sozialraum begleitet. Felicitas Duijnisveld, die auch einige Jahre in Afrika gelebt hat, war wegen einer Krebserkrankung gezwungen, ihr Leben entscheidend zu verändern. Der 15minütige Film zeigt, wie die Hannoveranerin ihren Alltag mit wenig Geld organisiert und welche Aktivitäten sie in ihrem Stadtteil durchführt und unterstützt.

Weiterlesen: Film über Felicitas Duijnisveld in ihrem Sozialraum

Birger Höhn: Gedanken zum Buch "Aspergers Kinder"

Birger HöhnDresden: Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn trägt nicht zuletzt mit seinem Buch "Auf dem Weg zu mir selbst: Innenansichten eines Menschen mit Autismus" und damit verbunenen Lesungen für ein besseres Verständnis von Autismus und die damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen bei. Nun hat sich der Inklusionsbotschafter, der sich derzeit verstärkt dem Gedenken an die Verbrechen im Nationalsozialismus widmet, mit dem Buch von Edith Sheffers mit dem Titel "Aspergers Kinder - Die Geburt des Autismus im Dritten Reich" beschäftigt und dazu seine Gedanken auf seiner Facebookseite geschildert.

Weiterlesen: Birger Höhn: Gedanken zum Buch "Aspergers Kinder"

Porträts der Preisträger*innen für Lebensspur-Preis jetzt online

Lul AutenriebKöln: Letzte Woche haben die kobinet-nachrichten über die Preisverleihung der Stiftung Lebensspur für "beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung" am 30. August 2019 berichtet, bei der die Inklusionsbotschafterin Lul Autenrieb und der langjährig im Breitensport engagierte Klaus D. Herzog mit dem mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preis, ausgezeichnet wurden. Mittlerweile hat die Stiftung die Porträts der Preisträger*innen und weitere Infos zur Preisverleihung auf ihrer Internetseite eingestellt.

Weiterlesen: Porträts der Preisträger*innen für Lebensspur-Preis jetzt online

Jennifer Sonntag über Trauer und Behinderung

Jennifer SonntagLeipzig: Passend zum heutigen Start des in Leipzig bis zum 28. September stattfindenden Sterblichkeitsfestivals "Die Stadt der Sterblichen" setzt sich die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Beitrag des mdr-Formats "Mit anderen Augen" mit dem Thema Trauer und Behinderung auseinander. Die auch als Botschafterin für das Festival "Die Stadt der Sterblichen fungierende Jennifer Sonntag spricht dabei vor allem auch über ihre eigenen Erfahrungen nachdem sie blind wurde.

Weiterlesen: Jennifer Sonntag über Trauer und Behinderung

1, Leverkusener Inklusionstag am 7. September 2019

Andreas HollsteinLeverkusen: Die Inklusionsgruppe Leverkusen veranstaltet am Samstag den 7. September zwischen 10:00 und 16:00 Uhr den 1. Leverkusener Inklusionstag auf dem Marktplatz Leverkusen Wiesdorf. Geboten werden Informationen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie verschiedene Mitmachaktionen. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Andreas Hollstein hingewiesen, der entscheidend an der Organisation des Inklusionstages mitwirkt.

Weiterlesen: 1, Leverkusener Inklusionstag am 7. September 2019

Wozu braucht man Jungs? - Mehr als nur ein Jugendbuch

Markus ErtlFreising (kobinet) Franziska Sgoff (22) aus Freising hat jüngst Ihr erstes Buch veröffentlicht. Darin geht es um Mädchen und Jungs, es handelt aber auch von der Freundschaft zwischen Sabrina, Mona und Susanne. Eines der Mädchen ist blind, wie die Schriftstellerin selbst auch. Mit der Freundschaft wächst der Wunsch, dass alle drei die gleiche Schule besuchen können, was bei der Schulleitung anfangs auf Ablehnung stößt. Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl führte mit Franziska Sgoff folgendes Interview zu ihrem Buch.

Weiterlesen: Wozu braucht man Jungs? - Mehr als nur ein Jugendbuch

Rampe für Brotzeit Fuchsfarm

Marco PompeMülverstedt: Das Genießen eines Kaffees oder einer Brotzeit in der Gaststätte Brotzeit Fuchsfarm, als urige Einkehrmöglichkeit am Abschluss einer Tour am "Pfad der Begegnung" unweit von Mülverstedt in Thüringen, ist nun dank einer Rampe auch für Rollstuhlnutzer*innen möglich. Die Brüder Marco und Sven Pompe der Initiative ILOH (Ich lebe ohne Hindernisse) des Rehasportverein Mühlhausen haben kurzerhand eine mobile Rampe organisiert, welche die Zufahrt für Personen mit Handicap zum Gastraum erleichtert. Dies teilte der Inklusionsbotschafter Marco Pompe den kobinet-nachrichten mit.

Weiterlesen: Rampe für Brotzeit Fuchsfarm

Crowdfunding für Assistenz-Job-App

Oliver StraubFriedrichshafen; Die persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung gewinnt nach Ansicht des Inklusionsbotschafters Oliver Straub immer mehr an Bedeutung, doch die Suche nach geeignetem Personal sowie Jobangeboten im Internet sei auf ein paar wenige Angebote meist regional beschränkt und sehr unübersichtlich. Deshalb hat Oliver Straub die Idee für eine Assistenz-Job-App entwickelt, für die er vor kurzem ein Crowdfundingprojekt gestartet hat und nun Unterstützer*innen sucht.

Weiterlesen: Crowdfunding für Assistenz-Job-App

Lul Autenrieb mit Lebensspur-Preis ausgezeichnet

Lul Autenrieb bei PreisverleihungKöln: Mehr als 100 Menschen hatten sich auf die Auszeichnung beworben, viele von ihnen waren der Einladung der Vorstandsvorsitzenden, Dr. Barbara Breuer, zur Preisverleihung gefolgt. Im Clubhaus des 1. FC Köln, dem Geißbockheim, erlebten die Gäste am 30. August 2019 die Preisverleihung der Stiftung Lebensspur für "beachtenswerte Lebenswege von Menschen mit Behinderung". Die Inklusionsbotschafterin Lul Autenrieb und der langjährig im Breitensport engagierte Klaus D. Herzog erhielten dabei den jeweils mit 5.000 Euro dotierten Preis, der bereits zum dritten Mal verliehen wurde.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (190830_Porträt_Klaus_Herzog.pdf)190830_Porträt_Klaus_Herzog.pdf[Porträt Klaus Herzog]311 KB
Diese Datei herunterladen (190830_Porträt_Preis_Lul.pdf)190830_Porträt_Preis_Lul.pdf[Porträt von Lul Autenrieb]294 KB

Weiterlesen: Lul Autenrieb mit Lebensspur-Preis ausgezeichnet

Was macht Sabrina Fögele?

Sabrina FögeleGundelfingen (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Sabrina Fögele setzt sich in Gundelfingen in der Nähe von Freiburg für die Inklusion ein. Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Sabrina Fögele über ihr Wirken als kommunale Inklusionsvermittlerin im ländlichen Raum von Baden-Württemberg.

Weiterlesen: Was macht Sabrina Fögele?

Kosten-Nutzen-Denken entschieden entgegen stellen

Birger HöhnDresden: Zehntausende Menschen sind am Samstag dem Aufruf eines breiten Bündnisses gefolgt und haben Flagge für Toleranz bei der großen bundesweiten Demonstration in Dresden unter dem Motto "#Unteilbar" gezeigt. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn und das Mitglied des Weibernetz Ulrike Bürgel haben dabei auf der Abschlusskundgebung auch die Themen in den Mittelpunkt gerückt, die behinderte Menschen betreffen.

Weiterlesen: Kosten-Nutzen-Denken entschieden entgegen stellen

Gut und böse wird offengelegt

Martin HacklBad Kissingen: Wenn sich der Inklusionsbotschafter Martin Hackl zu Wort meldet, macht der dies aufgrund seiner begrenzten Ressourcen für die unterstützte Kommunikation meist in kurzen und für ihn prägnanten Wörtern oder Sätzen. Ansgesichts der aktuellen Debatte um die zukünftige Unterstützung von Menschen wie ihm, die Intensivpflege bei der Beatmung nutzen müssen, war es Martin Hackl ein Anliegen, sich ebenfalls in die Diskussion einzumischen. Gut und böse werde bei dieser Diskussion offengelegt, so eine Äußerung von ihm.

Weiterlesen: Gut und böse wird offengelegt

Begegnungen im Nationalpark Hainich

Marco PompeNationalpark Hainich: Es hat fast zwei Jahre gedauert, doch dieses Mal hat das Wetter oder Bauvorhaben uns keinen Strich durch die Planungen gemacht. Am Samstag, 17. August, begab sich eine Gruppe von Ausflugslustigen zu Fuß und mit Rollstuhl auf den "Pfad der Begegnung" im Nationalpark Hainich, wie der Inklusionsbotschafter Marco Pompe berichtet.

Weiterlesen: Begegnungen im Nationalpark Hainich

Mit dabei bei der #Unteilbar-Großdemo in Dresden

Birger HöhnDresden: In knapp zwei Wochen findet in Sachsen die Landtagswahl statt. Grund genug für ein breites Bündnis am kommenden Wochenende Flagge für Toleranz zu zeigen und zu einer großen bundesweiten Demonstration am 24. August in Dresden unter dem Motto "#Unteilbar" aufzurufen. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn wird dabei auf der Abschlusskundgebung reden und ruft behinderte und nichtbehinderte Menschen auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und für Toleranz auf die Straße zu gehen.

Weiterlesen: Mit dabei bei der #Unteilbar-Großdemo in Dresden

Von der kanadischen Lebensweise lernen

Jeanette SeverinKöln (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jeanette Severin war für 15 Monate in Kanada und hat dort völlig neue Eindrücke gesammelt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Kölnerin, die vor ihrer Reise an einem Empowerment-Kurs der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) teilgenommen hatte, über ihre Erfahrungen in Kanada und ihren Neustart in Deutschland.

Weiterlesen: Von der kanadischen Lebensweise lernen

Erfolg für Jennifer Sonntag und Führhund Paul

Jennifer SonntagHalle; Gestern berichteten die kobinet-nachrichten, dass die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag mit ihrem Führhund Paul trotz deutlicher Kennzeichnung als Führhund nicht in die Hallesche Parkbahn ohne Maulkorb durfte. Nachdem sie sich an die Antidiskriminierungsstelle von Sachsen-Anhalt in Halle gewandt hatte, ging dort gestern ein Brief ein, in welchem sich die Hallesche Parkeisenbahn entschuldigt und ankündigte, dass die Maulkorbpflicht für Blindenführhunde und Assistenzhunde aufgehoben ist.

Weiterlesen: Erfolg für Jennifer Sonntag und Führhund Paul

Mit dem Hund kommen Sie hier nicht rein

Jennifer SonntagHalle: Die Inklusionsbotschafterin und Blindenführhundhalterin Jennifer Sonntag begrüßt die Kampagne "Assistenzhund Willkommen", auf die kobinet-nachrichten vor kurzem aufmerksam gemacht haben. Die Kampagne und der Satz "Mit dem Hund kommen Sie hier nicht rein", den Jennifer Sonntag immer wieder zu hören bekommt, hat sie veranlasst folgenden Bericht für die kobinet-nachrichten über ihre eigenen Erfahrungen mit ihrem Helfer auf vier Pfoten zu verfassen. Zudem hat Jennifer Sonntag drei Sommerwünsche.

Weiterlesen: Mit dem Hund kommen Sie hier nicht rein

Frauencafé zu Freizeitmöglichkeiten in Bad Kreuznach

Cindy DaviBad Kreuznach: Das Frauencafe zu behindertenpolitisch interessanten Theman hat in Bad Kreuznach mittlerweile schon Tradition. Nun ist es wieder soweit. Am Samstag, den 10. August, lädt das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL) Bad Kreuznach und das Projekt inklusiv leben lernen zu einem weiteren Frauencafé ein. Thema des um 14:00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Kurhausstr. 6, 55543 Bad Kreuznach) beginnenden Frauencafés ist dieses Mal die Freizeitmöglichkeiten für alle in Bad Kreuznach.

Weiterlesen: Frauencafé zu Freizeitmöglichkeiten in Bad Kreuznach

3. Grenzen sind relativ Festival in Hamburg

Mischa GohlkeHamburg: Das 3. Grenzen sind relativ Festival findet am Samstag, 26. Oktober in der Fabrik Hamburg Altona statt. Darauf hat der Inklusionsbotschafter und Musiker Mischa Gohlke hingewiesen. Live Musik, Tanz, Theater, Kabarett, Performance, Kunstausstellungen, Video-Kunst, Musikvideo-Release, Network-Area, interaktiven Erlebniswelten & Aftershowparty mit DJs werden beim Festival präsentiert.

Weiterlesen: 3. Grenzen sind relativ Festival in Hamburg

Namen der Opfer ansprechen und hörbar machen

Thomas KünnekeBerlin (kobinet) Vom 6. Juli früh morgens bis in die Morgenstunden des 7. Juli hinein haben die Kellerkinder in Berlin im Rahmen eines Namens-Lese-Marathons über 20.000 Namen von Opfern der NS-"Euthanasie"-Morde vorgelesen und aufgezeichnet. Mit dabei waren auch die Inklusionsbotschaftger Thomas Künnecke und Birger Höhn. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führt mit Eileen Friesecke ein Interview über die Hintergründe der Aktion und die Wichtigkeit des Gedenkens an die Opfer.

Weiterlesen: Namen der Opfer ansprechen und hörbar machen

Was macht Alex Ernst?

Alex ErnstBerlin (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Alex Ernst konnte sich einen weiteren Traum verwirklichen. Sie hat es geschafft, dass Sie derzeit an einer Peer Counseling Weiterbildung teilnehmen kann. Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Alex Ernst über ihr Verständnis von Peer Counseling und wie es in der Weiterbildung für sie läuft.

Weiterlesen: Was macht Alex Ernst?

Jennifer Sonntag berichtet vom Louis Braille Festival in Leipzig

Jennifer SonntagLeipzig: Frisch vom vor kurzem in Leipzig stattgefundenen Louis Braille Festival in Leipzig berichtet die aktuelle Ausgabe des mdr Magazins selbstbestimmt! Mit dabei ist u.a. die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag.

Link zur aktuellen Sendung selbstbestimmt! in der Mediathek

Das war das Jugendaktionscamp #MissionInklusion

Joscha RöderBonn: Vom 3. bis 5. Mai 2019 kamen 100 junge Menschen mit und ohne Behinderung zwischen 15 und 24 Jahren aus ganz Deutschland in Bonn unter dem Motto #MissionInklusion zusammen. Mit dabei war auch die Inklusionsbotschafterin Joscha Röder. Gemeinsam mit den Jugendlichen möchte die Aktion Mensch nun mit einer Dokumentation auf diese spannenden drei Tage zurückblicken. "Das war euer Wochenende. Danke, dass ihr dabei wart!", heißt es auf der Internetseite der Aktion Mensch, die das Jugendaktionscamp organisiert und nun dokumentiert hat. 

Link zur Dokumentation

Reger Austausch zu Werkstätten und Alternativen

Josef StröblKassel: Roland Frickenhaus und Heinz Becker sind am 3. Dezember 2018 mit einem Offenen Brief an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) und an die Werkstatträte Deutschland (WRD) an die Öffentlichkeit gegangen. Der mittlerweile von über 100 Organisationen und Einzelpersonen unterstützte Offene Brief mit der Kritik an der geäußerten Haltung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Werkstätten, hat mittlerweile eine Reihe von Aktivitäten ausgelöst und am 12. Juli 2019 bei einem ersten Treffen zu einem Austausch zwischen verschiedenen Akteuren in diesem Bereich in Kassel geführt. Der Inklusionsbotschafter Josef Ströbl war mit dabei.

Weiterlesen: Reger Austausch zu Werkstätten und Alternativen

Medizinische Versorgung für alle

Diana HömmenLöningen: Die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen setzt sich für eine adäquate medizinische Versorgung für alle ein. Vor allem im ländlichen Bereich gibt es hierfür eine Vielzahl von Herausforderungen, wie sie in ihrem Bericht für die kobinet-nachrichten als Reaktion auf die Pressemitteilung des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel schreibt.

Weiterlesen: Medizinische Versorgung für alle

August Buskies: Wie Mensch zuerst nach Lippe kam?

August BuskiesAugust Buskies ist 56 Jahre alt, wohnt in Lemgo und ist einer der mittlerweile 100 Inklusionsbotschafter*innen, die im Rahmen des Inklusionsbotschafter*innen-Projekts der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) das von der Aktion Mensch Stiftung gefördert wird, wirken und unterstützt werden. August Buskies macht sich besonders auch für die Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten stark. In folgendem Bericht schildert er, wie sich auch in Lippe eine Selbstvertretungsgruppe etablieren konnte.

Weiterlesen: August Buskies: Wie Mensch zuerst nach Lippe kam?

Was macht Alex Ernst?

Alex Ernst bei der BuchmesseBerlin: Die Inklusionsbotschafterin Alex Ernst konnte sich einen weiteren Traum verwirklichen. Sie hat es geschafft, dass Sie derzeit an einer Peer Counseling Weiterbildung teilnehmen kann. Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Alex Ernst über ihr Verständnis von Peer Counseling und wie es in der Weiterbildung für sie läuft.

Weiterlesen: Was macht Alex Ernst?

Nachgefragt zu Wünschen zum Umgang mit behinderten Menschen

Tina Jahns mit PferdKassel: "Ich würde mir wünschen, dass die Leute ihre Augen schließen und mich so behandeln, wie sie es dann fühlen", so hat die Inklusionsbotschafterin Tina Jahns auf die Fragen des Online-Magazins VICE geantwortet. Dieses hat Menschen mit verschiedenen Behinderungen gefragt, wie man mit ihnen umgehen sollte. Eine Reihe von Inklusionsbotschafter*innen des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) haben auf diese Anfrage geantwortet, so dass in dem Artikel ein buntes Bild entstanden ist.

Link zum Bericht in VICE

So tickt Ines Helke

Ines HelkeHamburg: "Mit schwarzer Kleidung und weißen Handschuhen steht Ines Helke auf der Bühne und performt – und zwar zusammen mit dem Gebärdenchor 'HandsUp'. Warum eines der Chormitglieder besonderen Einfluss auf sie hatte und welche Visionen rund um Inklusion und Teilhabe die engagierte Hamburgerin hat, erzählt sie auf REHACARE.de." So beginnt ein Interview mit der Inklusionsbotschafterin Ines Helke, das vor kurzem im Rehacare Magazin Online erschienen ist.

Link zum Interview mit Ines Helke

Kellerkinder laden zu Namens-Lese-Marathon ein

Thomas KünnekeBerlin: Vom 6. Juli ab 4.00 Uhr morgens bis zum 7. Juli bis 3.00 Uhr in der Nacht wollen die Kellerkinder in Berlin über 20.000 Namen von Opfern der NS-Euthanasie-Morde vorlesen und aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen der Namen sollen bei Veranstaltungen zum Erinnern genutzt werden. Bei dieser Aktion brauchen die Kellerkinder noch Unterstützung von anderen engagierten behinderten Menschen, die beim Vorlesen der Namen unter dem Motto "Menschen mit Behinderung lesen die Namen der Opfer" mitmachen, wie der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke mitteilte. Wer Interesse hat, kann sich am besten unter Angabe eines Zeitfensters bei den Kellerkinder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Link zu weiteren Informationen zur Aktion

Jennifer Sonntag: Wir bleiben hier

Jennifer SonntagHalle: "Ich bin eine große Freundin von Aktionsgruppen, die auch wirklich aktiv sind und etwas bewegen, etwas bewirken, nicht nur rumsitzen und sich gern reden hören", betont die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Interview, das auf der Internetplattform der Initiative "wirbleibenhier.net" veröffentlicht wurde. Die Initiative mit dem Untertitel "bleiben, aushalten, widerstehen" hat nach den Ergebnissen der Europawahl vor kurzem die #wirbleibenhier-Interview-Reihe zur Stärkung der Demokratie im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am 1. September und in Thüringen am 27. Oktober gestartet. Dabei kommen Menschen zu Wort, die sich zivilgesellschaftlich einbringen und Ideen anbeiten, wie sich jede*r zur Stärkung der Demokratie selbst einbringen kann.

Weiterlesen: Jennifer Sonntag: Wir bleiben hier

Was machen Janis Geiger und Roland Walter?

Janis Geiger in SprunghaltungBerlin (kobinet) Die Inklusionsbotschafter Janis Geiger und Roland Walter aus Berlin engagieren sich auf vielfältige Weise für die Inklusion und sind besonders im kulturellen Bereich aktiv. Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit den beiden, die u.a. derzeit beim Zirkus bzw. als Clown aktiv sind, was sie so alles machen und was es zur Inklusion in ihrem Bereich bedarf.

Weiterlesen: Was machen Janis Geiger und Roland Walter?

Übergang von Schule in Arbeitsmarkt klappt oft nicht

Diana HömmenBremen: Während Bremen in Sachen schuliche Inklusion in den letzten Jahren einiges erreicht hat, klappt der Übergang behinderter Menschen von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt häufig nicht. Die Folge: viele behinderte Menschen landen automatisch in Werkstätten für behinderte Menschen, bei denen die Vermittlungsquote nach wie vor unter einem Prozent liegen. Das macht ein über 12minütiger Fernsehbeitrag des Regionalmagazins buten un binnen von Radio Bremen deutlich, der am 11. Juni ausgestrahlt wurde und auf den die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen aufmerksam macht.

Weiterlesen: Übergang von Schule in Arbeitsmarkt klappt oft nicht

Broschüre zum barrierefreien Arbeiten

Thomas KünnekeBerlin: "Barrierefreies Arbeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen" lautet der Titel einer Broschüre der Kellerkinder, die nun erschienen ist und im Internet heruntergeladen werden kann. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Thomas Künnecke aufmerksam gemacht.

Link zur Broschüre

Video zum Thema von einer Veranstaltung der Kellerkinder

Über Stiftung Annerkennung und Hilfe informieren

Josef StröblBerlin: Die Aktivistin Uschi Lehmann aus Berlin hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass behinderte Menschen, die Unrecht und Leid in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien ertragen mussten, endlich dafür eine angemessene Entschädigung und Anerkennung ihres Unrechts und Leids, das sie erleben mussten, bekommen. Hierfür wurde schließlich unter massivem Druck von Betroffenen 2017 die Stiftung Anerkennung und Hilfe geschaffen, bei der Betroffene noch bis Ende 2020 Anträge auf finanzielle Anerkennung des erlebten Unrechts und Leids beantragen können. Was Uschi Lehmann jedoch so richtig ärgert ist, dass viele Betroffene, die heute zum Teil noch in den gleichen Einrichtungen leben, in denen sie schlecht behandelt wurden, immer noch nicht wissen, dass es diese Möglichkeit gibt. Sie streitet dafür, dass die Verantwortlichen in Einrichtungen entsprechend informieren und endlich Verantwortung übernehmen.

Weiterlesen: Über Stiftung Annerkennung und Hilfe informieren

Über 50 Veranstaltungen zur Stadt der Sterblichen

Jennifer SonntagLeipzig: Die FUNUS-Stiftung veranstaltet vom 6. bis 28. September in Leipzig mit über 50 Veranstaltungen die "Stadt der Sterblichen", um das Thema Leben-Sterben-Tod-Trauer stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken sowie eine Bestattungs- und Endlichkeitskultur als ein Kernelement der Menschenwürde zu fördern. Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungsformaten wird der Tod zu einem zugänglichen Thema für Laien und Experten, wie es in einer Presseinformation der Stiftung heißt, auf die die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, die auch Botschafterin für die Stadt der Sterblichen ist, hingewiesen hat.

Weiterlesen: Über 50 Veranstaltungen zur Stadt der Sterblichen

Was macht Rose Jokic?

Rose JokicKöln (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Rose Jokic aus Köln engagiert sich auf vielfältige Weise für die Inklusion und unterstützt dabei auch behinderte Menschen im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Kölner Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL). Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Rose Jokic darüber, was sie genau so alles macht und wo sie mit ihrem Blindenführhund Maki überall unterwegs ist.

Weiterlesen: Was macht Rose Jokic?

Grundlagenseminar zum Bundesteilhabegesetz in Erfurt

Katrin GenseckeErfurt: Die Firma Inklusiosseminare.de bietet am 9. August ein Grundlagenseminar zum Bundesteilhabegesetz in Erfurt an. Als Referent*innen sind die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke und Detelef Jähnert von der Firma Inklusionsseminare.de dabei. Als Themen stehen dabei sowohl das Persönliche Budget als auch die Möglichkeiten im Rahmen des Budgets für Arbeit auf dem Programm.

Link zur Einladung zum Seminar

No Limits - Sport für Alle in Würzburg

Eli OsewaldWürzburg: Spannende Wettkämpfe, sportliche Highlights und faszinierende Sportler*innen gab es vor kurzem auf dem Gelände des Sportzentrums der Universität Würzburg zu bestaunen. Unter dem Motto "No Limits" konnten zum bereits vierten Mal Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam mit Spitzensportlern aus verschiedenen Disziplinen einen Tag lang Spaß haben und neue Sportarten ausprobieren. Mit dabei war auch die Inklusionsbotschafterin Eli Osewald, die sich seit längerem u.a. für die Verbreitung der Sportart Tischball einsetzt und im Podcast zu der Veranstaltung mitgewirkt hat.

Link zu weiteren Informationen zur Veranstaltung und zum Podcast

Dabei beim Künstler*innen-Video zum Wahlprogramm

Annett HeinichDresden: Die Inklusionsbotschafterin Annett Heinich und Sören Haak haben an einem Video der Initiative Künstler* mit Herz" in Sachsen mitgewirkt, das sich kreativ mit den Aussagen im Wahlprogramm der AfD auseinandersetzt. "Bei diesem Lied handelt es sich um die Kunstform des Zitierens, nicht um eine ausgefeilte Argumentationslinie. Vielmehr regt es dazu an, den Kopf einzuschalten, Wahlprogramme zu lesen und sich selbst ein vollständiges Bild zu machen", heißt es in der Ankündigung des Videos auf das Annett Heinich die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Link zum Video

Wolfgang Biermanski bei den Bibern

Wolfgang BiermanskiSchleiden: Für den Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski, der sich u.a. für die Teilhabe von taubblinden Menschen einsetzt, war es ein interessanter Tag im Nationalpark-Zentrum Eifel in Schleiden, wo der taubblinde Entdecker u.a. auf die Biber traf. Ringsherum um das Nationalpark-Zentrum auf einem kleinen Berg in malerischer Natur gelegen gab und gibt es einiges zu entdecken, wie Wolfgang Biermanski berichtet. Ihn interessierten dabei die Wildnis(t)räume besonders, welche als inklusive Erlebnisausstellung angepriesen wurden und es auch waren.

Weiterlesen: Wolfgang Biermanski bei den Bibern

Mit den Ohren sehen

Silja KornBerlin: Das Projekt “seeing with ears” ist für die besonderen akustischen und räumlichen Gegebenheiten des Großen Wasserspeichers in Berlin konzipiert und stellt eine Recherche zu dem Vermögen, über den Gehörsinn ein dreidimensionales Bild zu entwickeln, dar. Eine blinde Performerin, eine Musikerin und eine Tänzerin erforschen dabei am 25. Mai um 20.00 und 22.00 Uhr und am 2. Juni um 16.00 und 20.00 Uhr das Prinzip der Echoortung im Raum durch eigene Klicklaute und hörbar gemachte Tonaufnahmen von Fledermäusen. So heißt es in der Ankündigung für das Stück über Wahrnehmungsgrenzen, Annäherungsversuche und der Unerreichbarkeit des Anderen, auf das die Inklusionsbotschafterin Silja Korn aufmerksam macht.

Weiterlesen: Mit den Ohren sehen

Was macht Mechthild Kreuser?

Mechthild KreuserKöln (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Mechthild Kreuser ist derzeit nicht nur als Inklusionsbeauftragte des Sommerblut Festivals, das vom 25. Mai bis 11. Juni in Köln stattfindet, sehr beschäftigt. Die kunst- und kulturinteressierte Frau ist zudem in verschiedenen Projekten involviert, die sich mit Kultur und Inklusion beschäftigen. Für den Verein Inklusion & Kultur betreut sie beispielsweise das Künstlerportal Amelinde.de. Auch ist sie als Tänzerin in der mixed-abled Tanzcompangie cie. Nomoreless aktiv. Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit Mechthild Kreuser darüber, was sie genau so alles macht. 

Weiterlesen: Was macht Mechthild Kreuser?

Ines Helke mit Gebärdenchor HandsUp für Wettbewerb nominiert

Ines HelkeHamburg: "Die Hamburgerin Ines Helke kann nicht hören – und hat dennoch einen ganz besonderen Chor gegründet: Bei 'HandsUp' werden Lieder nicht mit der Stimme gesungen, sondern mit den Händen gebärdet. Ein Projekt, das zeigt, mit wie viel Spaß Inklusion gelingen kann", so wird das Projekt HandsUP, bei dem die Inklusionsbotschafterin Ines Helke aus Hamburg mitmacht, in der Bild der Frau angekündigt. Dort geht es um einen Wettbewerb, bei dem es für das entsprechende Projekt 30.000 Euro zu gewinnen gibt, wenn die meisten Leser*innen dafür stimmen.

Weiterlesen: Ines Helke mit Gebärdenchor HandsUp für Wettbewerb nominiert

Inklusionsbotschafter*innen trafen sich in Freiburg

Bild von bunter GruppeFreiburg: Inklusion wird zwar entscheidend von gesetzlichen Rahmenbedingungen geprägt, aber zu einem großen Teil vor Ort gestaltet. Das wurde auch beim Treffen der Inklusionsbotschafter*innen aus der Region Freiburg deutlich, die sich am vergangenen Samstag in Freiburg trafen. Sei es die Mitwirkung an der Kommunalpolitik, das Engagement in Beiräten oder der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) oder der Einsatz für barrierefreie und inklusive Angebote im Gesundheitswesen, die Inklusionsbotschafter*innen aus der Region Freiburg mischen bei vielfältigen Aktivitäten mit.

Weiterlesen: Inklusionsbotschafter*innen trafen sich in Freiburg

Menschenrecht Inklusion: Mit kleinen Schritten am Ziel vorbei?

Esther GrunnemannFreiburg: "Menschenrecht Inklusion. Mit kleinen Schritten am Ziel vorbei?" lautet der Titel einer Veranstaltung, die am Freitag, den 10. Mai in Freiburg anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen stattfindet. Gemeinsam mit der Inklusionsbotschafterin und ehemaligen Behindertenbeauftragten der Stadt Freiburg, Esther Grunemann, lädt der Freiburger Verein "bildung neu-denken" zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Ottmar Miles-Paul am 10. Mai von 18:00 bis 20:30 Uhr in das Janusz-Korczak-Haus, Goethestr. 31 in Freiburg, ein.

Weiterlesen: Menschenrecht Inklusion: Mit kleinen Schritten am Ziel vorbei?

Die Zukunft beginnt mit uns allen

Joscha Röder bei der Übergabe der Forderungen

Bonn: "Die Zukunft beginnt mit uns allen!" So titelten die über 100 Teilnehmer*innen des inklusiven Jugendaktionscamps, das vom 3. - 5. Mai anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in den Räumen der Aktion Mensch in Bonn stattfand, ihren Aufruf für eine inklusive Gesellschaft . Dieser wurde bei der Demonstration zum Abschluss des Jugendaktionscamps im Anschluss an eine Demonstration bei der Abschlusskundgebung von Jugendlichen vorgetragen. Die 15jährige Inklusionsbotschafterin Joscha Röder aus Bonn übergab die Forderungen an den stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Joachim Stamp, der den Jugendlichen einen Termin mit ihm in seinem Ministerium zusagte. Im folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten die Statements und Forderungen der Teilnehmer*innen des Jugendaktionscamps, sowie deren Grußbotschaft an die Demonstration in Berlin.

Weiterlesen: Die Zukunft beginnt mit uns allen

Zu Besuch bei Tina Jahns und ihren Tieren

Tina JahnsLinden (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Tina Jahns hat in vielerlei Hinsicht einen anderen Blick auf die Dinge, das Leben sowie auf die Menschen und Tiere, die um sie herum sind. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul besuchte sie zusammen mit der Koordinatorin des Inklusionsbotschafter*innen-Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Susanne Göbel, im ländlichen Frankenland in Linden, das zu Neustadt an der Aisch gehört und in der Nähe von Erlangen und Nürnberg liegt. Dort erfuhren sie u.a. dass die angeborene Muskelschwäche für Tina Jahns kein unüberwindbares Hindernis darstellt. Vielmehr hat sie früh gelernt, den einzigartigen Gewinn einer solchen besonderen Lebenssituation zu leben. Mit zwei Hunden, zwei Katzen und drei Pferden samt Mitbewohner und Assistenz lebt die Sozialpädagogin und Peer Counselorin ein buntes Leben auf einem ehemaligen Bauernhof. 

Weiterlesen: Zu Besuch bei Tina Jahns und ihren Tieren

Inklusion: Keine Wahlmöglichkeit, sondern Menschenrecht

Joscha RöderBonn: "Inklusion ist keine Wahlmöglichkeit, sondern ein Menschenrecht", dies war eine der zentralen Aussagen beim 1. Jugendaktionscamp der Aktion Mensch in Bonn, das am Sonntag mit einem Protestmarsch zum Münsterplatz und einer Kundgebung zu Ende ging. Mehr als 100 Jugendliche aus ganz Deutschland sowie Unterstützer*innen aus der Region zogen am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung durch die Bonner Innenstadt, um ihren Forderungen nach mehr Inklusion in der Gesellschaft Gehör zu verschaffen.

Weiterlesen: Inklusion: Keine Wahlmöglichkeit, sondern Menschenrecht

Wind und Wetter am Bodensee getrotzt

Thomas SchalskiFriedrichshafen: Unterschiedliche Organisationen der Selbstvertretungsbewegung von Menschen mit Behinderung im Bodenseekreis hatten erstmalig in Friedrichshafen zu einer Protestkundgebung am 4. Mai aufgerufen. Trotz sehr schlechtem Wetter mit starkem Wind und Dauerregen wurde die Kundgebung durchgeführt. Inklusionsbotschafter Thomas Schalski dankte den Teilnehmer*innen der Kundgebung, die dem Wetter getrotzt haben und sich für eine inklusive Gesellschaft eingesetzt haben.

Weiterlesen: Wind und Wetter am Bodensee getrotzt

Neun Rollstühle und viele Schüler*innen

Marco Pompe mit LiegeradErfurt (kobinet) Für diejenigen, die am Freitag auf dem Domplatz in Erfurt unterwegs waren, zeigte sich ein nicht unbedingt gewohntes Bild. Viele Kinder, die in Rollstühlen umher fuhren, wurden von einer ganzen Reihe anderer Kinder umringt, die gemeinsam miteinander spielten. Insgesamt waren es neun Rollstühle, mit denen Schüler*innen aus der Klasse vier bis sechs der ATKIV Schule aus Erfurt zuvor in der Stadt unterwegs waren, die sich dort zum Abschluss einer Rollstuhlrallye trafen, die u.a. vom Inklusionsbotschafter Marco Pompe und dessen Bruder organisiert wurde und mittlerweile schon zum dritten Mal stattfand.

Weiterlesen: Neun Rollstühle und viele Schüler*innen

Mission Inklusion am und auf dem Bodensee

Thomas SchalskiFriedrichshafen: Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am 4. Mai um 13.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Friedrichshafen eine Kundgebung statt, bei welcher auf 10 Jahre UN Behinderrechtskonvention und ihre Umsetzung aufmerksam gemacht werden soll. Im Anschluss an die Kundgebung können die Teilnehmer*innen ihre Gespräche bei einer Fahrt mit dem Schiff "Graf Zeppelin" auf dem Bodensee fortsetzen. Das Schiff wird gegen 18:25 Uhr wieder in Friedrichshafen einlaufen.

Weiterlesen: Mission Inklusion am und auf dem Bodensee

Lesung in Gera: Das Leben ist Behinderung

Jennifer SonntagGera: Jennifer Sonntag, blinde Autorin und Moderatorin des MDR-Talkformats "Mit anderen Augen", Benjamin Schmidt, querschnittsgelähmter Autor, und Franziska Appel, Projektpartnerin und Illustratorin der beiden, werden anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 4. Mai in der Theaterfabrik Gera, Clara-Zetkin-Straße 1, in 07545 Gera aus ihren Werken "Seroquälmärchen" und "Schon immer ein Krüppel" lesen. Anschließend berichten sie im Talk den Gästen von einem Leben mit Behinderung, von den Schwierigkeiten klinischer Vereinbarkeit von Blindheit und Depression, von den zahlreichen sichtbaren und unsichtbaren Hemmnissen eines "eingeschränkten" Lebens und dem künstlerischen Umgang damit berichten. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Das Leben ist Behinderung".

Weiterlesen: Lesung in Gera: Das Leben ist Behinderung

Veranstaltung der Kellerkinder: Nicht über uns ohne uns

Thomas KünnekeBerlin: "Wir brauchen Stimme! (auch live im Netz)", stellen die Kellerkinder in ihrem Hinweis auf ihre nächste Veranstaltung unter dem Motto "Nichts über uns ohne uns" am 12. Mai ab 15.00 Uhr in der Ebertystraße 8 in 10249 Berlin fest. Einerseits begrüßen die Kellerkinder den Beitrag des Team Wallraff in RTL über die Situation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Andererseits stellen sie in der Einladung zur Veranstaltung aber auch fest: "Viele von uns haben sich aber über die Missstände wenig 'erregen' können, da sie selbst ähnliche Situationen erlebten. Aber unsere Schilderungen werden als wenig objektiv dargestellt, weil wir uns ja in einer Krise befunden haben - und genau hier liegt das Thema unseres Nachtcafés: 'Nichts über, uns ohne uns!'"

Weiterlesen: Veranstaltung der Kellerkinder: Nicht über uns ohne uns

Aktive Vielfalt an Pfingsten in Oberhof

Marco PompeOberhof: "Aktive Vielfalt, Vielfalt für Alle" lautet das Motto eines erlebnisreichen Outdoor-Events, zu dem die Initiative "Ich lebe ohne Hindernisse" (ILOH) vom 7. - 9. Juni Handbiker*innen in den Thüringer Wald nach Oberhof einlädt. Bis zum 30. April ist dafür die Anmeldung noch möglich, wie der Inklusionsbotschafter Marco Pompe mitteilte.

Weiterlesen: Aktive Vielfalt an Pfingsten in Oberhof

Webinar zur Wahl

Sibylle BrandBerlin: Am 26. Mai findet die Wahl zum Europa-Parlament statt. Es ist ganz normal für Wahlberechtigte daran teilzunehmen und wählen zu gehen. Wählen zu gehen, ist an sich eine einfache Sache. Ab ins Wahllokal, Kreuzchen machen, Sonntag genießen. Oder im Vorfeld per Briefwahl die Stimme abgeben. Für Menschen mit Behinderung kann der Wahlgang jedoch durchaus beschwerlich, gar unmöglich sein. Was kann und muss im Vorfeld beachtet werden, damit am Wahltag auch wirklich die eigene Stimme zur Geltung kommt und dieses wichtige Grundrecht wahrgenommen werden kann? Darum geht es in einem Webinar WÄHLEN KANN JEDE/R! WIRKLICH? am 8. Mai von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Online Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung, auf das die auch als Inklusionsbotschafterin aktive Sibylle Brandt hinweist. 

Weiterlesen: Webinar zur Wahl

Antrag auf Aufnahme in Wahlverzeichnis bis 5. Mai stellen

Martin HacklKassel/Erfurt (kobinet) "Am 26. Mai 2019 findet die Europa-Wahl statt. Das Gericht hat entschieden: Auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten, die für alle Sachen eine gesetzliche Betreuung haben, dürfen an der Wahl teilnehmen. Wenn Sie ein Mensch mit Lern-Schwierigkeiten sind und bisher nicht wählen durften: Dann schicken Sie einen Antrag an das Wahlamt in Ihrer Stadt oder Gemeinde. Damit Sie an der Wahl teilnehmen dürfen. Das müssen Sie bis zum 5. Mai machen", so weist Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten seine Mitglieder in einem Rundschreien darauf hin, dass Menschen, die in allen Bereichen gesetzliche Betreuung nutzen, nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. April 2019 nun doch auf Antrag an der Europa-Wahl teilnehmen können.

Weiterlesen: Antrag auf Aufnahme in Wahlverzeichnis bis 5. Mai stellen

Siebtes Inklusionsfest in Ratingen

Sami CelikRatingen: Die Gesundheitsselbsthilfe des türkischen Elternvereins Ratingen lädt zum Inklusionsfest ein und macht dabei deutlich, dass es bei der Mission Inklusion auch um Inklusion über verschiedene Kulturen hinweg geht. "Am 3. Mai ab 14:30 Uhr möchten wir unser VII. Inklusionsfest in Ratingen auf der Mettmannerstr. 5 (im Vereinsraum und Hinterhof) durchführen. Wir würden uns freuen, euch bei uns begrüßen zu dürfen und einen tollen, ereignisreichen Tag mit uns zu verbringen! Mission Inklusion", heißt es in der Veranstaltungsankündigung, auf die der Inklusionsbotschafter Sami Celik hingewiesen hat. 

Link zu weiteren Infos

10 Jahre Aktionsbündnis in Gütersloh

Jürgen LinnemannGütersloh (kobinet) Sein 10jähriges Bestehen begeht das Aktionsbündnis Inklusion Gütersloh am 3. Mai mit einem Protestzug, der um 11.45 Uhr vor dem Rathaus in Gütersloh startet und mit einer Feier am Kolbeplatz von 12.30 bis 14.00 Uhr endet. Die Aktion steht unter dem Motto "Ich, Du, Wir" und findet im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt, wie der Mitinitiator und Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann mitteilte.

Joscha Röder berichtet über ihre Situation

Joscha RöderBonn: In den letzten Wochen haben gerade junge Menschen unsere Gesellschaft zu längst überfälligen Veränderungen ermahnt. Die 15jährige Inklusionsbotschafterin Joscha Röder aus Bonn ist eine von ihnen, die sich immer wieder in der Öffentlichkeit zu Wort meldet und für eine echte Inklusion einsetzt. Vor kurzem berichtete beispielsweise der Bonner General Anzeiger über die Erfahrungen und Herausforderungen von Joscha Röder auf dem Weg zur Inklusion. Vom 3. - 5. Mai wird Joscha Röder übrigens auch an einem von der Aktion Mensch geplanten Jugendaktionscamp in Bonn mitwirken. 

Weiterlesen: Joscha Röder berichtet über ihre Situation

Inklusionsfrühstück in Lübbecke

August BuskiesLübbecke: Am Samstag, den 27. April, starten die Aktionen rund um den diesjährigen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen. Von 10:00 – 13:00 Uhr findet dann beispielsweise im Andreas Gemeindehaus am Markt in Lübbecke ein Inklusionsfrühstück statt, wie die Empowerment-Trainerinnen Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker den kobinet-nachrichten mitteilten.

Weiterlesen: Inklusionsfrühstück in Lübbecke

Bilder für blinde Menschen sichtbar machen

Leipzig:Jennifer Sonntag Wie man Bilder für blinde Menschen "sichtbar" machen kann, darum geht es im neuesten Beitrag der Moderatorin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag für das Fernsehmagazin selbstbestimmt des mdr unter dem Motto "Mit anderen Augen", der vor kurzem ausgestrahlt und in die Mediathek eingestellt wurde. Jennifer Sonntag ist dieses Mal mit ihrem Talkformat in der Kunstgalerie Zaglmaier in Halle zu Gast. Im Gespräch mit der Malerin Franziska Appel geht es darum, wie Kunst auch blinden oder sehbehinderten Menschen zugänglich gemacht werden kann, wie es in der Ankündigung des knapp 5minütigen Filmbeitrags heißt.

Link zum Filmbeitrag

Was macht Jürgen Linnemann?

Jürgen LinnemannGütersloh (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Jürgen Linnemann plant vom 4. - 6. November eine politische Studienreise, um der Frage nachzugehen, was mit behinderten Menschen geschah, als die Nationalsozialisten an der Macht waren. "Die Menschen müssen wissen, dass sie von rechtsradikalen Parteien nichts Gutes zu erwarten haben", erklärte er im Interview mit Susanne Göbel, die das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Inklusionsbotschafter*innen-Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) koordiniert. Sie sprach mit Jürgen Linnemann über die geplante Studienreise und die Ziele, die er damit verbindet.

Weiterlesen: Was macht Jürgen Linnemann?

Unterschriften in Sachen Schwerbehindertenrecht

Thomas SchalskiOberteuringen: Am Freitag endete die Frist für die Zeichnung der Online-Petition, die vom Verein Bürger für Bürger und dem Inklusionsbotschafter Thomas Schalski zu den geplanten Veränderungen im Schwerbehindertenrecht durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gestartet wurde. Insgesamt haben 3.940 Menschen aus Deutschland, vor allen Dingen aus Schwerbehindertenvertretungen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen die Forderung der Initiatoren unterstützt, wie Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Unterschriften in Sachen Schwerbehindertenrecht

Inklusionsbotschafter trifft Behindertenbeauftragten

Wolfgang BiermanskiBochum (kobinet) Der politisch äusserst aktive Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski setzt sich als taubblinder Mensch immer wieder für verschiedene Themen ein. Vor kurzem traf er mit dem Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel am Rande der Veranstaltung "10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“ an der Ruhr Universität Bochum zusammen und tauschte sich mit ihm über aktuelle behindertenpolitische Herausforderungen aus. Dabei ging es auch um nötige Verbesserungen für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB).

Weiterlesen: Inklusionsbotschafter trifft Behindertenbeauftragten

Gedanken zum Weltautismustag

Birger HöhnDresden (kobinet) Heute ist Weltautismustag und es werden dazu wieder viele Meldungen verbreitet. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn, der selbst mit Autismus lebt und sich für eine effektive Selbstvertretung von Menschen mit Autismus stark macht, hat den kobinet-nachrichten folgenden Kommentar zum heutigen Tag geschickt, den wir im folgenden veröffentlichen. Für Birger Höhn ist die zentrale Frage, was sich in der Gesellschaft ändern muss, damit autistische Menschen es leichter haben, ihr Leben zu leben.

Weiterlesen: Gedanken zum Weltautismustag

Inklusion geht nicht mit 0-8-15 Lösungen

Joscha RöderBonn: Wenn es um behinderte Menschen geht, stützt man sich gerne auf irgendwelche Definitionen oder Zuschreibungen. Man sucht dann meist schnell nach Schubladen, in die man die einzelnen behinderten Menschen einordnen und das verwaltungstechnisch regeln kann. Dass Inklusion ganz viel mit Individualität, Flexibilität und vor allem mit dem Blick auf Stärken statt auf Schwächen zu tun hat, zeigt das Beispiel von Joscha Röder, die u.a. auch als Inklusionsbotschafterin aktiv ist. Der WDR hat vor kurzem in seinem Hörfunkmagazin Quarks über Joscha Röder und ihren Kampf für Inklusion berichtet.

Weiterlesen: Inklusion geht nicht mit 0-8-15 Lösungen

Selbstbestimmte Teilhabe Fehlanzeige

Rose JokicDüsseldorf: Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfahlen - die Inklusionsbotschafterin Rose Jokic stellte Fortschritte, aber auch Rückschritte und notwendige noch umzusetzende Maßnahmen vor. Den Rahmen bot die Fraktion DIE LINKE in der Landschaftsversammlung Rheinland und lud zum Empfang anlässlich des zehnjährigen Bestehens der UN-Behindertenrechtskonvention ein, wie Rose Jokic berichtet.

Weiterlesen: Selbstbestimmte Teilhabe Fehlanzeige

Ausflugsziele in Bayreuth auf Barrierefreiheit gecheckt

Anna RadtkeBayreuth: Der Frühling lockt die Menschen ins Freie und gerade auch behinderte Menschen fragen sich, wo ein nächster möglichst barrierefreier Ausflug hingehen könnte. So kommen die Tipps der Inklusionsbotschafterin Anna Radtke mit ihrem Projekt holicap.de vielleicht genau richtig. Sie hat sich in Bayreuth umgeschaut und die Barrierefreiheit im Markgräfischen Opernhaus im neuen Schloß gecheckt und berichtet auf ihrer Internetseite darüber. 

Link zum Bericht über das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth

Link zum Bericht über das Neue Schloss mit Hofgarten Bayreuth

Contra zur Inklusionskritik

Katrin GenseckeMagdeburg: Die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke aus Sachsen-Anhalt macht sich in ihrem politischen Engagement vor allem auch für die schulische Inklusion starkt. Am Rande der Veranstaltung zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März in Berlin schwärmte sie von dem Beitrag von Professor Hans Wocken im Rahmen des Online-Kongresses zur schulischen Inklusion, der von 21. - 28. März durchgeführt wurde und dessen Beiträge im Internet nachgehört werden können. Hans Wocken hat den Inklusionskritikern in den letzten Jahren immer wieder Contra gegeben und hierzu auch ein Buch mit dem Titel veröffentlicht. Vor allem zeigt er viele praktische Beispiele auf, wie ein inklusiver Unterreicht aussehen kann.

Weiterlesen: Contra zur Inklusionskritik

Graf Fidi rapte zur Behindertenrechtskonvention

Graf FidiBerlin: "Früher waren wir Sorgenkind und Pflegefall, heute nehmen wir weitgehend barrierefrei am Leben teil", so wünscht sich der Berliner Rapper Graf Fidi, der auch als Inklusionsbotschafter aktiv ist, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Sein Song war ein Highlight der Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, die am 26. März in Berlin u. a. mit Hubertus Heil stattfand. Das Ministerium hatte den Rapper angefragt, ob er zu diesem Anlass einen Song zur UN-Behindertenrechtskonvention kreieren kann, den Graf Fidi dann dem Publikum vorstellte.

Link zum Kurzvideo des BMAS

Inklusionsbotschafter*innen für mehr Tempo bei Inklusion

Bunte Gruppe von MenschenKassel: Anlässlich des 10jährigen Jubiläums zum Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 fordern die derzeit 100 Inklusionsbotschafter*innen mehr Tempo bei der Verwirklichung der Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. "Vieles geht in Deutschland in Sachen Inklusion viel zu langsam. Doch Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang an willkommen sind“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes "Inklusionsbotschafter*innen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion".

Weiterlesen: Inklusionsbotschafter*innen für mehr Tempo bei Inklusion

Hilfsmittel für taubblinde Menschen

Wolfgang BiermanskiEssen: Als am 6. März der Hilfsmitteltreff für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen im Haus der Technik in Essen stattfand, mischte auch der Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski mit, wie die Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit berichtet. Rund 25 betroffene Teilnehmer*innen und deren Assistent*innen besuchten den Hilfsmitteltreff. Zu Beginn gab es zwei Vorträge, die von zwei Gebärdendolmetscherinnen in Deutsche Gebärdensprache DGS übersetzt wurden. Wolfgang Biermanski zeigte und erklärte dabei viele Hilfsmittel für den täglichen Gebrauch für Taubblinde und Hörsehbehinderte wie zum Beispiel Küchenhelfer, Münzsortierer, Banknotentester und vieles mehr, wie es in dem Bericht über die Veranstaltung heißt.

Link zum Bericht über die Veranstaltung

Dabei beim Kreativtag

Silja KornBerlin: Wenn am 12. April 2019 der 13. Kreativ Tag im Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Berlin von 11 bis 19 Uhr stattfindet, dann ist auch die Inklusionsbotschafterin und blinde Künstlerin Silja Korn mit dabei. Die Angeboten während des Kreativ-Tages umfassen Kochen, Theater, trommeln, Mobilität und malen. Die Anleitung des Workshops zum Malen übernimmt Silja Korn, wie es auf ihrem Blog heißt.

Weiterlesen: Dabei beim Kreativtag

Was macht Tina Jahns?

Tina Jahns mit PferdErlangen (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Tina Jahns freut darüber, dass die Menschen immer mehr erkennen, dass ein Leben mit Behinderung auch Schätze zum Beispiel in Form von einer erweiterten Sichtweise oder einer anderen Lebenseinstellung mit sich bringt. Sie bringt dabei u.a. Mensch und Tier zusammen. Susanne Göbel, die das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Inklusionsbotschafter*innen-Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) koordiniert, sprach mit Tina Jahns über ihre Aktivitäten und ihre aktuellen Projekte.

Weiterlesen: Was macht Tina Jahns?

Science-Fiction Thriller: Koridians Schätzung

Hertha KerzHamburg: Die Inklusionsbotschafterin Hertha Kerz hat ihren ersten Science-Fiction-Thriller-Roman mit dem Titel "Koridians Schätzung" unter ihrem Pseudonym Gabriel Lorrett bei Books on Demand herausgebracht - und kann sogar schon die ersten Verkäufe vermelden, wie sie schmunzelnd den kobinet-nachrichten mitteilte. Wer also noch ein Ostergeschenk für einen Science-Fiction-Fan braucht, für den könnte dieser Buchtipp evtl. das richtige sein. 

Weiterlesen: Science-Fiction Thriller: Koridians Schätzung

Viele Redner*innen bei Kundgebung am Potsdamer Platz in Berlin

Markus ErtlBerlin (kobinet) Weder Bund noch Länder zeigen nach Auffassung des Netzwerk UNgehindert die Entschlossenheit, sich flächendeckend für die Einhaltung der in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschriebenen Menschenrechte einzusetzen und stehen somit in der Verantwortung, dass Menschen aufgrund des Merkmals „Behinderung" im täglichen Leben diskriminiert, ausgesondert und ausgeschlossen werden. Daher versammelt sich das Netzwerk UNgehindert zusammen mit Aktivisten aus der Behindertenbewegung am 15. März um 11 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin (Fläche zwischen Eingang S-Bahn und DB-Tower), um konkret auf die Lage und Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen, Missstände anzuprangern und Forderungen an die politisch Verantwortlichen zu stellen.

Weiterlesen: Viele Redner*innen bei Kundgebung am Potsdamer Platz in Berlin

Was macht Lul Autenrieb?

Lul AutenriebBonn (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Lul Autenrieb aus Bonn setzt sich nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen für die Rechte behinderte Frauen und von Migrantinnen ein. So war es für sie auch selbstverständlich, bei den Aktivitäten zum Internationalen Frauentag mit dabei zu sein. Susanne Göbel, die das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Inklusionsbotschafter*innen-Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) koordiniert, sprach mit Lul Autenrieb über ihre Aktivitäten und die Demo in Bonn zum Weltfrauentag.

Weiterlesen: Was macht Lul Autenrieb?

Jennifer Sonntag fragt: Ist das wirklich mutig?

Jennifer SonntagHalle (kobinet) Auch als blinde Frau betreibt die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag regelmäßig eine Presseschau. Was die Bilderwelten betrifft, wird sie dabei meist durch ihren sehenden Partner unterstützt. Als hätte sie selbst es nicht kürzlich in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten über den absurden Augenbindentrend in seiner Absurdität in Worte gefasst, griff es die Leipziger Volkszeitung (LVZ) vor kurzem nochmals mit einem Screenshot auf: Schauspielerin Sandra Bullock mit verbundenen Augen und dazu die Überschrift: "Ist das Mut?" Dass Mut auch schnell zur Zumutung werden kann, sehen glücklicherweise eine Vielzahl von Publizisten ähnlich wie Jennifer Sonntag.

Weiterlesen: Jennifer Sonntag fragt: Ist das wirklich mutig?

Jennifer Sonntag zum Geschmack von Lippenrot

Jennifer SonntagLeipzig (kobinet) Zur Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März erscheint das neue Buch der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag mit dem Titel "Der Geschmack von Lippenrot" zunächst im Schwarzdruck, demnächst auch im DAISY-Format. Ihr Ratgeber möchte blinde und sehbehinderte Frauen dazu anregen, ihre eigene Weiblichkeit und Sinnlichkeit wahrzunehmen und sich mit ihrem äußeren und inneren Spiegelbild auseinanderzusetzen, heißt es in einem Beitrag der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde (DZB) in Leipzig. Die kobinet-nachrichten bedanken sich bei der DZB für die Möglichkeit des Abdrucks des Interviews mit Jennifer Sonntag über ihr neues Buch.

Weiterlesen: Jennifer Sonntag zum Geschmack von Lippenrot

Das fehlt uns noch - Forderungskatalog übergeben

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke

Magdeburg (kobinet) Der Werkstattrat des Bodelschwingh-Hauses in Wolmirstedt hat am Randes der Werkstatträtekonferenz am 29. Oktober im Magdeburger Landtag 7 Forderungen des Beirats der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und den Teilnehmern des Rheinsberg-Kongresses des Bundesverbands evangelischer Behindertenhilfe (BeB) zum Bundesteilhabegesetez an die AG Selbst Aktiv - Menschen mit Behinderungen in der SPD in Sachsen Anhalt übergeben. In dem Papier sind sieben Kernpunkte formuliert, die im Bundesteilhabegesetz noch verbessert werden müssen. Der Beirat nimmt sich weiter vor, die Umsetzung des Gesetzes kritisch zu begleiten, wie die bei der AG Selbst Aktiv engagierte Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke mitteilte.

Weiterlesen: Das fehlt uns noch - Forderungskatalog übergeben

Massenhafte medizinische Tests aufgedeckt

Josef Ströbl
Josef Ströbl

Schwalmstadt (kobinet) Im Medienrummel der letzten Tage war es nur eine kleine Randnotiz, aber eine, die all diejenigen aufhorchen lässt, die sich mit dem massiven Unrecht und Leid befassen, das Menschen in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien in der Nachkriegszeit erleben mussten. Das Hessische Diakoniezentrum Hephata hat nach Bekanntwerden der erschreckenden Zahlen nun um Entschuldigung dafür gebeten, dass in den Jahren 1950 bis 1975 Heiminsassen für Forschungszwecke missbraucht wurden. Die Rede ist dabei von fast jedem zweiten Hephata-Patienten, die mit zum Teil sehr schmerzhafen medizinischen Versuchen traktiert wurden.

Weiterlesen: Massenhafte medizinische Tests aufgedeckt

Was macht Felicitas Duijnisveld?

Felicitas Duijnisveld
Felicitas Duijnisveld

Hannover (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Felicitas Duijnisveld beschäftigt sich viel damit, was für sie im Leben wirklich wichtig ist und was sie dafür genau braucht. Sie lebt im bunten Stadtteil Linden in Hannover und setzt sich dort dafür ein, dass auch Menschen mit wenig Geld ein möglichst gutes Leben führen können. Susanne Göbel, die das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Projekt InklusionsbotschafterInnen - Unterstützung auf dem Weg zur Inklusion koordiniert, sparch für die kobinet-nachrichten mit Felicitas Duijnisveld über ihre Aktivitäten in ihrem Stadtteil und was ihr dabei wichtig ist.

Weiterlesen: Was macht Felicitas Duijnisveld?

Besuch des Sozialministers in Beratungsstelle

Thomas Schalski
Thomas Schalski

Oberteuringen: Besuch vom Sozialminister von Baden-Württemberg, Manne Lucha, bekam die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee. Der Minister ließ sich dabei über die Arbeit der Berater*innen berichten. Eine gute Nachricht hat er mitgebracht, nämlich dass Baden-Württemberg die Entfristung aller EUTBs beim Bund angeregt hat und unterstützt. Der Minister unterstrich bei seinem Besuch, wie wichtig die Peer Beratung im Rahmen des Projektes EUTB ist. In der EUTB Bodensee sind zwei Berater*innen zertifizierte Peer Counselor (ISL). Beide konnten von ihren bisherigen Erfahrungen berichten, dass eine Peer Beratung ganz anders verläuft, die Klient*innen sich in der Regel besser verstanden fühlen und diese auf dieser Basis meist besser bei der Umsetzung von Leistungsansprüchen für ein selbstbestimmtes Leben unterstützt werden können. Dies berichtet der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski.

Weiterlesen: Besuch des Sozialministers in Beratungsstelle

Sich stärken, um Inklusion voranzutreiben

Bunte GruppeLobbach (kobinet) Eigene Möglichkeiten und Potenziale nutzen, um sich für die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen einzusetzen. Das ist das Ziel einer Weiterbildung des Zentrums selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart. Da vier Inklusionsbotschafter*innen an dieser Weiterbildung teilnehmen, hat die Projektkoordinatorin des Inklusionsbotschafter*innen-Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Susanne Göbel, für die kobinet-nachrichten folgendes Interview mit den Inklusionsbotschafter*innen über ihre Mitwirkung an der Weiterbildung und ihr Wirken geführt.

Weiterlesen: Sich stärken, um Inklusion voranzutreiben

Behinderte Menschenrechte?

Birger Höhn
Birger Höhn

Saarbrücken (kobinet) "Behinderte Menschenrechte!?" Unter diesem Titel fand vor kurzem eine Veranstaltung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AstA) der Uni Saarland in Saarbrücken zum 10jährigen Inkraftttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland statt. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn hat an der Veranstaltung mitgewirkt und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht geschickt.

Weiterlesen: Behinderte Menschenrechte?

Anmeldefrist für Stiftung Anerkennung und Hilfe verlängert

Josef Ströbl
Josef Ströbl

Köln (kobinet) Sie wurden geschlagen, zum Essen gezwungen und mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in den 50er- bis 70er-Jahren in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in psychiatrischen Kliniken lebten, haben oft unfassbares Leid und Unrecht erfahren. Viele von ihnen leiden bis heute unter den Folgen der seelischen und körperlichen Grausamkeiten. Die von Bund, Ländern und Kirchen errichtete Stiftung Anerkennung und Hilfe zahlt betroffenen Menschen Geld zur Linderung der Folgewirkungen. Auch wer arbeiten musste, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden, kann finanzielle Leistungen erhalten. Die Anmeldefrist wurde nun von den Fondserrichtern um ein Jahr verlängert. Bis zum Ende des Jahres 2020 können sich Betroffene nun bei den Anlauf- und Beratungsstellen der Stiftung melden. Darauf macht der Landschaftsverband Rheinland (LVR) aufmerksam.

Weiterlesen: Anmeldefrist für Stiftung Anerkennung und Hilfe verlängert

Blind Rocks - Eine blinde Aktivistin aus Nepal berichtete

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag

Halle (kobinet) "Es ist nicht leicht, in Nepal eine Frau zu sein, aber schwerer ist es, in Nepal eine blinde Frau zu sein“. Mit einem dieser einprägsamen Sätze eröffnete die taffe Aktivistin Sristi KC am 11. Februar in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Halle ihren tief bewegenden Vortrag. Die heute 26-jährige wurde in Kathmandu geboren, erkrankte am grünen Star  und verlor mit 16 Jahren aufgrund eines Behandlungsfehlers ihr Augenlicht. Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag berichtet für die kobinet-nachrichten über die Veranstaltung und ihre Eindrücke.

Weiterlesen: Blind Rocks - Eine blinde Aktivistin aus Nepal berichtete

Wolfgang Biermanski: Gerüstet für alle Herausforderungen

Wolfgang Biermanski in Legionärsrüstung
Wolfgang Biermanski

Haltern am See (kobinet) Der Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski erkundete vor kurzem, wie sich das Leben als römischer Legionär gestaltete und stieg dafür auch in eine entsprechende Rüstung. Das Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Haltern am See lud zu einer Führung ein, bei der ausgewählte Gegenstände auch mit den Händen ertastet werden durften, das war ganz nach dem Geschmack des fast taubblinden Wolfgang Biermanski, der sich für alle Herausforderungen gerüstet zeigte. 

Weiterlesen: Wolfgang Biermanski: Gerüstet für alle Herausforderungen

Jubiläum: 10 Jahre Leben mit Autismus mit Alphaville

Joscha Röder
Joscha Röder

Bonn (kobinet) Die 15jährige, selbst mit Autismus lebende, Inklusionsbotschafterin Joscha Röder interviewte vor kurzem ihre Autismustherapeutin und Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Vereins Leben mit Autismus Bonn / Rhein-Sieg / Eifel, Angela Sichelschmidt, zu den geplanten Aktivitäten zum 10jährigen Jubiläum des Vereins. Dort stehen am 25. Mai nicht nur Workshops und eine Fotoausstellung von Autisten für Autisten, sondern auch ein Auftritt von ALPHAVILLE auf dem Programm. Wir bedanken uns bei den beiden für die Möglichkeit des Abdrucks des Interviews.

Weiterlesen: Jubiläum: 10 Jahre Leben mit Autismus mit Alphaville

Analphabetismus Thema im tagesspiegel

Alex Ernst
Alex Ernst

Berlin (kobinet) "Ich habe erst als Erwachsene das richtige lesen und schreiben gelernt. Damit war ich eine von 7,5 millionen Menschen die nicht richtig lesen und schreiben können. desswegen ist der Fehlerteufel noch an meiner seite, ich bitte dies zu entschuldigen", diese Signatur hat die Inklusionsbotschafterin Alex Ernst aus Berlin für ihre E-Mails und damit auch für einen selbstbewussteren Umgang mit dem Thema Analphabetismus gewählt. Mittlerweile führt Alex Ernst Schulungen zum Thema durch, so dass der tagesspiegel vor kurzem breit über das Thema und das Engagement von Alex Ernst und anderen Menschen mit Analphabetismus berichtete.

Weiterlesen: Analphabetismus Thema im tagesspiegel

Offener Brief von Joscha Röder an Greta Thunberg

Joscha Röder
Joscha Röder

Bonn (kobinet) Die 15jährige Inklusionsbotschafterin Joscha Röder aus Bonn träumt manchmal von einem Generalstreik aller Kinder und Jugendlichen für all ihre Rechte, um die sie großteils betrogen werden. Und so wurde sie auf die 16jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg aus Schweden aufmerksam, der sie nun einen offenen Brief sowohl in Englisch als auch in Deutsch geschrieben hat. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen im folgenden den offenen Brief an Greta in deutsch.

Weiterlesen: Offener Brief von Joscha Röder an Greta Thunberg

Ganz schön anders - ganz schön aufregend

Janis Geiger
Janis Geiger

Berlin/Hannover: "Ganz schön anders ­– ganz schön aufregend – Parkour- und Filmworkshops mit Förder- und Regelschüler*innen", so titelt der Inklusionsbotschafter Janis Geiger einen Beitrag, den er über Film- und Parkour-Workshops, die im Jahr 2018 Bestandteil des inklusiven Kurzfilmwettbewerbs "ganz schön anders" mit Workshops für niedersächsische Schüler*innen aus Förder- und Regelschulen waren. Am 3. April dieses Jahres findet nun die inklusive Kurzfilmgala unter dem Motto "ganz schön anders - ganz schön aufregend" in Hannover statt.

Weiterlesen: Ganz schön anders - ganz schön aufregend

Besuch aus der Schweiz in Teilhabeberatungsstelle

Thomas Schalski
Thomas Schalski

Oberteuringen: Der Geschäftsführer Rainer Hartmann und Bereichsleiter Raphael Inderkum der Stiftung Domino aus dem schweizerischen Aargau informierten sich vor kurzem in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee/Oberschwaben über Konzept und Beratung der Teilhabeberatung. Der Leiter der EUTB und Inklusionsbotschafter Thomas Schalski informierte dabei umfassend über die Ausschreibung, die Finanzierung, das Konzept und den Beratungsansatz der EUTB.

Weiterlesen: Besuch aus der Schweiz in Teilhabeberatungsstelle

Paulchen und sein Frauchen

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul

Halle (kobinet) "Paulchen und sein Frauchen", so lautet ein Beitrag, den die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag über die ersten zehn Monate mit ihrem Blindenführhund Paul geschrieben und den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Dabei ist für sie klar, dass sie und Paul nicht draußen bleiben müssen.

Weiterlesen: Paulchen und sein Frauchen

Blind unterwegs in der Landeshauptstadt Magdeburg

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke

Magdeburg (kobinet) Studierende der Hochschule Magdeburg/Stendal vom Fachbereich Journalismus - Medienmanagement haben für ihre monatlich ausgestrahlte Sendung "39 Grad" beim Offenen Kanal Magdeburg mit einem Filmteam Aktive von Selbst Aktiv - behinderte Menschen in der SPD bei der Erkundung zur Barrierefreiheit der Landeshauptstadt Magdeburg begleitet. Am 28. Januar wurde der Beitrag "Blind unterwegs – wie orientieren sich blinde und sehbehinderte Menschen in der Stadt" ausgestrahlt und ins Internet eingestellt, wie die Inklusionsbotschafterin und Mitwirkende in dem Film Katrin Gensecke den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Blind unterwegs in der Landeshauptstadt Magdeburg

mdr: Mit anderen Augen

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag

Leipzig: Buchautorin und Moderatorin Jennifer Sonntag hat aufgrund ihrer Biografie einen besonderen Blick auf das Leben: Sie kennt Krankheit, Schmerz und Trauer, aber auch Lebenslust, Kreativität und Sinnlichkeit. Als Inklusionsbotschafterin setzt sie sich für mehr Verständnis gegenüber blinden und sehbehinderten Menschen ein. In ihrem neuen Format "Mit anderen Augen" sucht sie die Begegnung mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen und Anliegen haben. Sie nimmt uns mit in ihre Gedankenwelt und zeigt andere Perspektiven auf, heißt es in einer Presseinformation zum neuen Sendeformat im MDR-Magazin Selbstbestimmt, das am 10. Februar startet.

Weiterlesen: mdr: Mit anderen Augen

Felicitas Duijnisveld geißelt das Staatsversagen

Hannover

Felicitas Duijnisveld
Felicitas Duijnisveld

(kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Felicitas Duijnisveld engagiert sich ehrenamtlich beim Verein Lindener Tisch im hannoverschen Stadtteil Linden. Der Verein bietet zu günstigen Preisen einen warmen Mittagstisch an und hält wie die Tafeln ein Lebensmittelangebot für Bedürftige vor. Die Redaktion der Zeitschrift PARITÄTREPORT des Paritätischen Niedersachsen führte mit Felicitas „Feli“ Duijnisveld ein Interview über ihre ehrenamtliche Arbeit, in dem die Inklusionsbotschafterin u.a. das Staatsversagen geißelt.

Weiterlesen: Felicitas Duijnisveld geißelt das Staatsversagen

August Buskies zu Gast an Uni Dortmund

August Buskies
August Buskies

Dortmund: Der Inklusionsbotschafter August Buskies war vor kurzem als Experte zum Thema "Ehrenamt von Menschen mit Behinderung" zu Gast an der Technischen Universität Dortmund. Dabei hat der Inklusionsbotschafter "aus seinem großen Erfahrungsschatz berichtet", wie Maren Grübnau, die Dozentin des Seminars berichtet. August Buskies übt sechs Ehrenämter aus, wobei der Schwerpunkt auf seinem behindertenpolitischen Engagement liegt.

Weiterlesen: August Buskies zu Gast an Uni Dortmund

Wahlrecht für Behinderte auch in Baden-Württemberg eingeschränkt

Esther Grunnemann
Esther Grunnemann

Freiburg: "Wahlrecht für Behinderte lässt auf sich warten", so titelt heute die Badische Zeitung einen Bericht über die noch bestehenden Wahlrechtsausschlüsse von Menschen, denen zur Besorgung aller ihrer Gelegenheiten ein Betreuer zur Seite gestellt wurde oder die im Zustand der Schuldunfähigkeit eine Straftat begingen. Dies betrifft nicht nur die Europawahl am 26. Mai 2019, sondern beispielsweise auch die zeitgleich stattfindende Kommunalwahl in Baden-Württemberg. Dies ärgert die Inklusionsbotschafterin Esther Grunemann, die für die SPD für den Gemeinderat in Freiburg kandidiert.

Weiterlesen: Wahlrecht für Behinderte auch in Baden-Württemberg eingeschränkt

Buch: Niemand soll vor seinem Tod sterben

Dr. Carolin Tillmann
Dr. Carolin Tillmann

Marburg/Lahn (kobinet) "Wenn man schwer kranke Menschen danach fragt, wann sie sich erstmals ihrer Endlichkeit bewusst wurden, so berichten diese nicht etwa von Krankenhausaufenthalten und Medikamenteneinnahmen. Sie schildern die Momente, in denen ihnen bewusst wurde, im Job nicht mehr auf dem alten Niveau mithalten zu können; sie berichten von Situationen, in denen sie eigene Hobbies und Interessen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben mussten und vor allem: von Erlebnissen, in denen sie das erste Mal sozial ausgegrenzt oder diskriminiert wurden. Dieser Prozess eines sozialen Sterbens kann aufgrund des medizinischen Fortschritts ganze Lebensjahrzehnte von Menschen bestimmen", so heißt es im Klappentext des neu erschienen Buches der Inklusionsbotschafterin Dr. Carolin Tillmann mit dem Titel "Niemand sollte vor seinem Tod sterben".

Weiterlesen: Buch: Niemand soll vor seinem Tod sterben

Alfred Beyer: Der etwas andere Schwimmlehrer

Alfred Beyer
Alfred Beyer

Mülheim; Der Inklusionsbotschafter Alfred Beyer aus Mülheim engagiert sich gleich doppelt ehrenamtlich. Zum einen bringt er Kindern und Jugendlichen das Schwimmen bei, zum anderen setzt er sich für Inklusion ein. In dem von ihm gegründeten integrativen Sport- und Gesundheitsverein bringt er behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen. Über das Wirken von Alfred Beyer hat vor kurzem das WDR-Fernsehen in der Lokalzeit Ruhr berichtet. 

Weiterlesen: Alfred Beyer: Der etwas andere Schwimmlehrer

Nachhall zur Veranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht

Ellen Keune
Ellen Keune

Stuttgart (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Ellen Keune hat am 12. Januar an einer Veranstaltung zu 100 Jahre Wahlrecht für Frauen im baden-württembergischen Landtag teilgenommen. Da sie dort nicht so barrierefrei agieren konnte, wie sie sich das erhofft hatte, hat sie sich in einem Brief an die Akteurinnen gewandt und ihre politischen Forderungen nachgeliefert und die gestellten Fragen, die sie so nicht beantworten konnte, beantwortet. Im folgenden veröffentlichen wir den Brief von Ellen Keune.

Weiterlesen: Nachhall zur Veranstaltung 100 Jahre Frauenwahlrecht

Zu Gast beim Bundespräsidenten

Silvia und Friedhelm Meck beim BundespräsidentenBerlin: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 10. Januar zum Neujahrsempfang ins Schloss Bellevue eingeladen. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren rund 70 Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern eingeladen, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben. Mit der Einladung dankten der Bundespräsident und Frau Büdenbender den Gästen für ihr Engagement. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafter*innen Silvia und Friedhelm Meck aus Kaiserslautern. Genau vor drei Jahren am 10. Januar 2015 hatten sie den Verein Mein Seelentröpfchen gegründet, der mittlerweile als Träger eines Zentrums für Austausch, Begegnung, Unterstützung und Vernetzung von und für Menschen mit psychischen Erkrankungen fungiert und auch die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) anbietet.

Weiterlesen: Zu Gast beim Bundespräsidenten

Was macht Graf Fidi?

Graf Fidi
Graf Fidi

Berlin: Der Inklusionsbotschafter Graf Fidi, der mit bürgerlichem Namen Hans Friedrich Baum heißt und Rapper ist, war vor kurzem zu Gast bei Rebecca Maskos bei Diversity Arts Culture Berlin im Rampenlicht 1. Dabei sprachen die beiden nicht nur über sein aktuelles Album, sondern auch über seine Aktivitäten und wie er viele Dinge "mit links macht".

Link zum Podcast mit der schriftlichen Niederschrift

 

Was macht Birger Höhn?

Birger Höhn
Birger Höhn

Dresden (kobinet) Birger Höhn ist einer von 100 Inklusionsbotschafter*innen, die sich im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Modellprojektes für die Inklusion stark machen. In den letzten Jahren hat er dabei nicht nur viel in seinem eigenen Leben verändert, sondern behindertenpolitisch so einiges angeschoben. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem "roten Mann mit rotem Schal", wie Birger Höhn sein neues Bild selbst beschreibt, darüber, was er so alles macht und was er noch vor hat.

Weiterlesen: Was macht Birger Höhn?

Ausstellung: Was du nicht siehst in Berlin

Silja Korn
Silja Korn

Berlin (kobinet) Das Fotostudio für blinde Fotografen lädt unter dem Motto "Was du nicht siehst edition 2" zu einer Ausstellung mit neuen Bildern von Gerald Pirner, Mary Hartwig, Silja Korn und Susanne Emmermann vom 11. - 27. Januar in Berlin ein. Die Ausstellung kann donnerstags bis sonntags von 15 - 19 Uhr begutachtet werden. Die Vernissage findet am 11. Januar um 18 Uhr mit Musik von Alex im Licht und die Finissage am 27. Januar um 18 Uhr in der Galerie Kungerkiez, Karl-Kunger-Str. 15, in 12435 Berlin statt. Dies teilte die Inklusionsbotschafterin Silja Korn den kobinet-nachrichten mit.

Weiterlesen: Ausstellung: Was du nicht siehst in Berlin

Vom beforschten Objekt zum forschenden Subjekt

Ellen Keune
Ellen Keune

Schorndorf (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Ellen Keune wünscht sich, dass Menschen mit Behinderung vom beforschten Objekt zum forschenden Subjekt werden. Deshalb hat die Beraterin im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Oktober letzten Jahres an der Disability Studies Konferenz in Berlin teilgenommen, für die nun die Dokumentation einer Reihe von Vorträgern vorliegt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Ellen Keune über ihre Arbeit als Beraterin und was sie von der Disability-Studies Konferenz in die Praxis mitgenommen hat.

Weiterlesen: Vom beforschten Objekt zum forschenden Subjekt

Kann ein Hilfsmittel Blinde wieder sehend machen?

Markus Ertl
Markus Ertl

Lenggries (kobinet) "Blinde können wieder sehen", so oder so ähnlich lauten die Überschriften in der Presse, welche über die ORCAM MyEyes berichten. Ja, die Kamera erkennt Text, gegen Aufpreis auch sehr unzuverlässig Gesichter, wie Markus Ertl berichtet. Der Inklusionsbotschafter muss bei solchen Schlagzeilen schmunzeln und an eine Szene aus dem Film "Das Leben des Brian“ denken, in dem ein Blinder enthusiastisch verkündet: "Ich war blind und jetzt kann ich wieder sehen, der Meister hat mich geheilt“, woraufhin er seinen Blindenstock wegwirft, den einen Schritt nach vorne macht und in eine Grube stürzt. Alle bestaunen nur das vermeintliche Wunder, ohne es kritisch zu hinterfragen. Markus Ertl setzt sich daher kritisch mit der Frage auseinander, ob ein Hilfsmittel blinde Menschen wieder sehend machen kann.

Weiterlesen: Kann ein Hilfsmittel Blinde wieder sehend machen?

Nicht barrierefreier Rathausumzug in Markdorf gestoppt

Thomas Schalski
Thomas Schalski

Markdorf: Der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski begrüßt das Ergebnis des Bürgerentscheides vom 16. Dezember 2018 in Markdorf, mit dem die BürgerInnen das Projekt des Gemeinderates und des Bürgermeisters, des Umzuges des Rathauses ins örtliche Bischofsschloss, verhinderten. Mit nur fünf Stimmen Unterschied konnte die Bürgerinitiative die Pläne der KommunalpolitikerInnen verhindern und einen dementsprechenden Gemeinderatsbeschluss außer Kraft setzen. Damit sind nun erstmal auch die Pläne vom Tisch, das neue Rathaus im Bischofsschloss nicht vollständig barrierefrei zu gestalten, wie Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Nicht barrierefreier Rathausumzug in Markdorf gestoppt

Barrierefreie Arbeitsplätze für seelisch behinderte Menschen

Thomas Künneke
Thomas Künneke

Berlin: Eileen Friesecke und der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke von den Kellerkindern haben mit Azize Kasberg und vielen Betroffenen in vier Focusgruppen partizipativ geforscht, wie barrierefreie Arbeitsplätze für Menschen mit seelischen Behinderungen genau beschaffen sein müssen. Die Erbebnisse der qualitativen Studie zur Ermittlung der Betroffenenperspektive werden im Rahmen Veranstaltung am 8. Januar von 15.00 - 18.00 Uhr mit anschließendem Beisammensein beim Buffet im Haus der Demokratie, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Allee 4, in 10405 Berlin vorgestellt und diskutiert. Darauf hat der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Weiterlesen: Barrierefreie Arbeitsplätze für seelisch behinderte Menschen

Seelentröpfchen auf der roten Couch

Silvia Meck
Silvia Meck

Kaiserslautern: Der Verein Mein Seelentröpfchen wurde 2015 in Kaiserslautern gegründet und bietet mittlerweile auch die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in der Region an. Vor kurzem waren die Inklusionsbotschafterin Silvia Meck mit ihrem Kollegen Stefan Riedl von der EUTB auf der roten Couch. Die Sendung "Rote Couch" ist ein persönlicher Unternehmertalk der ganz besonderen Art, wie es in der Ankündigung heißt. 

Link zur Aufzeichnung des Talks

Fristverlängerung im Sinne der Betroffenen nutzen

Josef Ströbl
Josef Ströbl

Hofgeismar: Die Entscheidung der Arbeits- und Sozialministerkonferenz die Antragsfrist für die Stiftung Anerkennung und Hilfe um ein Jahr bis zum 31.12.2020 zu verlängern stößt bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und beim Inklusionsbotschafter Josef Ströbl auf Hoffnung, dass mehr Betroffene ihre Ansprüche anmelden können und dabei auch entsprechend unterstützt werden.

Weiterlesen: Fristverlängerung im Sinne der Betroffenen nutzen

WDR mit Jose Jokic unterwegs zur Arbeit

Rose Jokic
Rose Jokic

Köln: Der WDR-Journalist Stephan Beuting hat sich vor kurzem mit Rose Jokic von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Köln (ZsL) morgens auf den Weg zur Arbeit gemacht. Die Inklusionsbotschafterin, die mit ihrem Führhund unterwegs ist, kann mit so manchen Hürden zum Teil besser umgehen, als mit den Reaktionen derjenigen, denen sie begegnet, wie in dem Radiobeitrag deutlich wird.

Link zum Radiobeitrag im WDR

Man ist nicht von Anfang an dabei

Josef Ströbl
Josef Ströbl

Kassel: Josef Ströbl ist mittlerweile 64 Jahre alt und hat vielfältige Erfahrungen mit den verschiedenen Angeboten der Behindertenhilfe gemacht. Als Inklusionsbotschafter hat er sich anlässlich des Offenen Briefes in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an die Bundesarbeitsgmeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfBM) und an die Werkstatträte Deutschlands mit seinen eigenen Erfahrungen beschäftigt und sich zu Wort gemeldet.

Weiterlesen: Man ist nicht von Anfang an dabei

Neues Buch: Der Geschmack von Lippenrot

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) Zur Leipziger Buchmesse 2019 wird in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig das neue Buch der Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag "Der Geschmack von Lippenrot" erscheinen. Sie nennt es "mein Selbststärkungsbuch für blinde Frauen", welches aber inklusiv gedacht ist und auch interessante Impulse für sehende Frauen und in einzelnen Kapiteln sicher auch Lesestoff für alle offenen und neugierigen Menschen enthält. So wird es zum Beispiel umfangreiches Kursmaterial zum Thema Mimik, Gestik und Körpersprache bereithalten – so, wie sie sie blinden Menschen vermitteln möchte. Die Zeitschrift "Sichtweisen" veröffentlicht in ihrer Dezemberausgabe bereits eine Kostprobe zum Thema Mimik und Gestik und titelt sie mit der Überschrift "Sehende Menschen nicht imitieren".

Weiterlesen: Neues Buch: Der Geschmack von Lippenrot

Teilhabeberatung bei Veranstaltung in Köln dabei

Rose Jokic
Rose Jokic

Köln: Unter dem Motto: "Inklusiv - Mitgedacht von Anfang an" findet die diesjährige Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 11. Dezember im Forum der Volkshochschule Köln im Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren Kölner Beratungsstellen zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) an Infoständen ihr Beratungsangebot. Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Rose Jokic aufmerksam gemacht.

Weiterlesen: Teilhabeberatung bei Veranstaltung in Köln dabei

Rundgang und Workshop mit Tastmodellen

Silja Korn
Silja Korn

Berlin: Am 2. Dezember findet von 11.00 - 13.30 Uhr im PalaisPopulaire, Unter den Linden 5, in Berlin ein Rundgang und Workshop für Blinde und Sehbehinderte mit Tastmodellen statt. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung The World on Paper stellt die Kunstvermittlerin Michaela Englert ausgewählte Werke anhand von Tastmodellen vor. Im anschließenden Workshop mit der blinden Künstlerin und Inklusionsbotschafterin Silja Korn werden die Eindrücke aus der Ausstellung kreativ in Zeichnungen und Collagen umgesetzt. Sehende Interessierte sind herzlich willkommen, wie es in der Ankündigung heißt.

Weiterlesen: Rundgang und Workshop mit Tastmodellen

Erfahrungen mit sozialer Ungerechtigkeit

Uwe Wypior
Uwe Wypior

Berlin (kobinet) Nach Ansicht der Bewegung Aufstehen tut die Bundesregierung "nichts gegen die soziale Spaltung in unserem Land". Deswegen will die Bewegung nun die Dinge selbst in die Hand nehmen und gemeinsam mit den ca. 165.000 Anhängern von Aufstehen ein Programm für einen gesellschaftlichen Neubeginn erarbeiten. Hierfür werden auch persönliche Erfahrungen mit Ungerechtigkeit gesucht, wie der Inklusionsbotschafter Uwe Wypior den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen: Erfahrungen mit sozialer Ungerechtigkeit

Anträge für Asylverfahren muss es auch in Leichter Sprache geben

Charlotte FeningerFreiburg: "Inklusion muss nicht zu extra Kopfarbeit auswachsen, Inklusion ist ein Ausdruck vom Selbst-Verständnis", so bringt es die Inklusionsbotschafterin Charlotte Feninger auf den Punkt. Ob im Wohn-Quartier, bei der Arbeit, in der Freizeit oder bei ihrem Engagement - die Inklusionsbotschafterin Charlotte Feninger zeigt täglich: Inklusion lässt sich einfach mit-teilen. So zum Beispiel die Inklusion von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Eine gute Gelegenheit bot sich am 26. November 2018 im Historischen Kaufhaus in Freiburg bei der Eröffnungs-Veranstaltung zum Thema Aktualisierung Leitbild Migration und Integration der Stadtgesellschaft.

Weiterlesen: Anträge für Asylverfahren muss es auch in Leichter Sprache geben

Empowerment durch politische Teilhabe

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag

Merseburg (kobinet) Im Rahmen des Erstsemesterprojektes des Studienganges Soziale Arbeit an der Hochschule Merseburg haben sich Philemon Thümmel, Luise Krauthahn, Paula Borck und Lydia Wehausen speziell mit dem Thema Empowerment von Menschen mit Behinderungen durch politische Teilhabe beschäftigt. Als Projektziel wird eine Ausstellung zum Oberthema Selbsthilfe im sächsischen Psychiatriemuseum in Leipzig organisiert, in der alle Gruppen ihre Ergebnisse vorstellen. Die vier Studierenden stellen ihre Ergebnisse in Form einer Litfassäule vor. Teil der Recherchen war das folgende Interview mit Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, welches als Text und Audio Bestandteil der Ausstellung sein wird. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. phil. Frederik Poppe.

Weiterlesen: Empowerment durch politische Teilhabe

Inklusion braucht Bewegung von uns allen

Josef StröblKassel: Im Vorfeld des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Welttages der Menschen mit Behinderungen, der traditionell am 3. Dezember begangen wird, fordern die derzeit 100 InklusionsbotschafterInnen verstärkte Anstrengungen für die Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Weiterlesen: Inklusion braucht Bewegung von uns allen

Ist die Pflege in Deutschland gerecht?

Diana Hömmen Am 9. November 2018 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Pflegestärkungsgesetz, eines der gesundheitspolitischen Großprojekte der Großen Koalition. Ob dieses Gesetzesvorhaben das Pflegepersonal stärkt ist noch fraglich und an einigen Stellen des Gesetzes ergeben sich noch große Gesetzeskrater, die gestopft werden müssen. Das Gesetz tritt am 1.1.2019 in Kraft. Die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen fragt sich daher in ihrem Kommentar zu diesem Gesetz, ob die Pflege in Deutschland gerecht ist.

Weiterlesen: Ist die Pflege in Deutschland gerecht?

Jennifer Sonntag Botschafterin für die Stadt der Sterblichen

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) Die Stadt der Sterblichen ist eine Veranstaltungsreihe auf Initiative der FUNUS Stiftung, unter Mitwirkung lokaler Vereine, Initiativen, Künstler, Unternehmer und Privatpersonen. Ziel ist, die Angst vor dem Thema Tod zu verringern und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Das Ende des Lebens sollte durch den Menschen und nicht allein durch die äußeren Umstände gestaltet werden und dazu ist es notwendig, dass man sich mit dem Tod auseinandersetzt. Denn nur wer mündig ist, kann sich eine Meinung bilden und eine eigene Vorstellung von den Möglichkeiten der letzten Monate und Tage entwickeln. Im Herbst 2019 darf die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag Botschafterin für die "Stadt der Sterblichen" in Leipzig sein.

Weiterlesen: Jennifer Sonntag Botschafterin für die Stadt der Sterblichen

Wohlwollend kommunizieren mit gwaltfreier Kommunikation

Cindy Davi
Cindy Davi

Bad Kreuznach: Für Samstag, den 1. Dezember laden das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL) Bad Kreuznach und das Projekt inklusiv leben lernen zu einem Frauencafé ein. Beginn ist um 14:00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Kurhausstr. 6 in 55543 Bad Kreuznach. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen des letzten Frauencafé geht es dieses Mal um die Frage: "Wie kann ein gutes Miteinander von Menschen mit Assistenzbedarf und Assistenten gelingen?" Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Cindy Davi hingewiesen.

Weiterlesen: Wohlwollend kommunizieren mit gwaltfreier Kommunikation

Esther Grunemann kandidiert für Freiburger Gemeinderat

Esther Grunemann
Esther Grunemann

Freiburg (kobinet) Ende Oktober hatte der Freiburger Behindertenbeirat gefordert, dass die Parteien mehr behinderten Menschen die Möglichkeit für die Kandidatur für den Gemeinderat geben und dazu beitragen sollen, dass mehr behinderte Menschen im Parlament vertreten sind. Mittlerweile hat es die Lehrerin und Inklusionsbotschafterin Esther Grunemann geschafft, dass sie auf die Liste der SPD für die Kommunalwahl im nächsten Jahr auf Platz 9 gewählt wurde. Derzeit stellt die SPD acht Mitglieder im Gemeinderat.

Weiterlesen: Esther Grunemann kandidiert für Freiburger Gemeinderat

Armin Rist: Viel unterwegs für Inklusion

Armin Rist
Armin Rist

Rottenburg: Der Inklusionsbotschafter Armin Rist ist vor allem in Baden-Württemberg viel unterwegs und mischt dort als engagierter Mensch mit Lernschwierigkeiten in vielen Bereichen der Behindertenpolitik und -arbeit mit. Das Ziel der Inklusion und die Selbstbestimmung behinderter Menschen sind ihm dabei besonders wichtig, wie Susanne Göbel vom von der Aktion Mensch geförderten Projekt "InklusionsbotschafterInnen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion" berichtet, die ausführlich mit Armin Rist über sein Wirken und seine Ziele als Inklusionsbotschafter sprach.

Weiterlesen: Armin Rist: Viel unterwegs für Inklusion

EX-IN Trialog-Landestreffen in Mainz

Silvia Meck
Silvia Meck

Mainz: In Rheinland-Pfalz gibt es nach Informationen der Inklusionsbotschafterin Silvia Meck derzeit viele unterschiedliche Akteure, die den EX-IN-Ansatz in Rheinland-Pfalz weiter etablieren wollen. Als Ansprechpartnerin  von EX-IN Deutschland für das Land Rheinland-Pfalz wünscht sich Silvia Meck, dass der Trialog unter Betroffenen, Angehörigen und Professionellen auch in Rheinland-Pfalz gefördert wird. Deshalb hofft sie, dass möglichst viele am Landestreffen Rheinland-Pfalz der EX-IN Trialogischen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz teilnehmen, das am Samstag, 24. November um 14:00 Uhr in der FeG Mainz, Kurt-Schumacher-Str. 43, in 55124 Mainz stattfindet.

Weiterlesen: EX-IN Trialog-Landestreffen in Mainz

Rolli-Taxi kommt bald in Ravensburg

Oliver Straub
Oliver Straub

Ravensburg: Auf einen wichtigen Erfolg für mehr Mobilität in Ravensburg kann der Vorsitzende des Vereins Selbstbestimmt Leben in Oberschwaben (SELIOS) und Inklusionsbotschafter Oliver Straub vermelden. Dort soll Anfang nächsten Jahres ein Rolli-Taxi an den Start gehen, nachdem mittlerweile ein Taxi-Unternehmer und das Geld für den Umbau eines Fahrzeugs gefunden wurde.

Weiterlesen: Rolli-Taxi kommt bald in Ravensburg

Aktionstag am 3. Dezember in Haldesleben

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke

Haldensleben (kobinet) Erstmalig wird in Haldensleben am 3. Dezember ein Aktionstag zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung unter dem Motto "Es ist normal, verschieden zu sein" im Landratsamt durchgeführt. Darauf hat die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke, die sich vor allem in Sachsen-Anhalt für die Inklusion stark macht, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Weiterlesen: Aktionstag am 3. Dezember in Haldesleben

Lul Autenrieb hilft Hürden überwinden

Lul Autenrieb
Lul Autenrieb

Kassel: Am Mittwoch, den 14. November ab 19.00 Uhr wird die gebürtige Somalierin und Inklusionsbotschafterin Lul Autenrieb im freiRAUM des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in Kassel von ihrem ehrenamtlichen Engagement für Frauen in einem Stadtzentrum in Bonn berichten. "Hürden überwinden helfen - Als behinderte Frau aus Somalia – ehrenamtlich aktiv in der Frauen- und Flüchtlingsarbeit" lautet der Titel der Veranstaltung.

Weiterlesen: Lul Autenrieb hilft Hürden überwinden

Marina Fraas treibt Teilhabe voran

Marina Fraas
Marina Fraas

Dresden (kobinet) Marina Fraas setzt sich in Dresden und mittlerweile über die Grenzen Dresdens hinaus als Inklusionsbotschafterin für die Teilhabe behinderter Menschen ein. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihr über ihre Erfahrungen und Aktivitäten und vor allem auch über ihre vor kurzem erfolgte Berufung in den sächsischen Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen (SLB).

Weiterlesen: Marina Fraas treibt Teilhabe voran

SonntagsFragen an Christian Steyer

Jennifer Sonntag
Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) Für die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag waren ihre letzten SonntagsFragen, die am Sonntag im Magazin selbstbestimmt des mdr-Fernsehen gesendet wurden, ein tiefsinniges Gespräch über Wahrnehmung und Wahrheit, Selbstbestimmung und Teilhabe. Gast war der Sprecher von "Elefant, Tiger und Co" Christian Steyer, der auch Schauspieler und Komponist ist.

Link zu den SonntagsFragen von Jennifer Sonntag an Christian Steyer im mdr-Fernsehen

Mehr behinderte Menschen in Parlamenten gefordert

Esther Grunemann
Esther Grunemann

Freiburg: Der Behindertenbeirat der Stadt Freiburg will mehr behinderte Menschen auf den Wahlzetteln für die Kommunalwahl im Mai nächsten Jahres sehen. Auf einen Bericht der Badischen Zeitung, der diese Forderung aufgreift und Reaktionen einzelner Parteien schildert, hat die Inklusionsbotschafterin Esther Grunemann aufmerksam gemacht. Die Vorsitzende des Freiburger Behindertenbeirats fordert die Parteien auf, sich bei der Kandidatensuche nach behinderten Menschen mehr zu engagieren.

Link zum Bericht in der Badischen Zeitung

Weitere Beiträge ...

  1. Von der Schwierigkeit, Bilder zu beschreiben
  2. Wolfgang Biermanski nun als Peer Berater tätig
  3. Inklusionsanghänger zum Kennenlernen von Barrieren
  4. Brücken durch Inklusion im Sport bauen
  5. Barrierecheck im Schloss und Park Nymphenburg
  6. Rems-Murr-Kreis grooved
  7. Protest gegen Rathausumbau mit Barrieren
  8. Jennifer Sonntag mischte bei Woche des Sehens mit
  9. Zweites Grenzen sind relativ-Festival in Hamburg
  10. Zeit für Inklusion in Hamburg
  11. Arbeit und Inklusion waren Themen in Halle
  12. Erfahrungen mit Teilhabeberatung am Bodensee
  13. Tiefenrausch – Teilhabe mit Herz und Hürde
  14. Notfalls Taxibeförderung von Rollstuhlfahrern durch DB Regio Süd
  15. Einsatz für mehr Rechte im Grundgesetz
  16. Mitteldeutscher Inklusionspreis verliehen
  17. Viele Fragen beim Schulbesuch
  18. Web-Seminar zu Assistenzhundegesetz
  19. Gemeinsam unterwegs – Eine Wanderung der besonderen Art
  20. 2. Grenzen sind relativ Festival in Hamburg
  21. "Das war die schlimmste Zeit meines Lebens"
  22. Gelungener Auftakt für Kölner Beratungsnetzwerk
  23. Gefühlte Gemälde in der EUTB Halle
  24. Schwierige Reise in die Vergangenheit
  25. Barrierefreier Zugang zu psychiatrischen Kliniken
  26. Rendevous mit einer Schleiereule
  27. Ein Kellerfund tut Töpfers' Kund
  28. Neues vom Bischofsschloss
  29. Mehr Barrierefreiheit in der Jugendherberge Malente
  30. Demokratisch wählen in Bayern - nicht für Blinde
  31. Kisten für's Sommercamp gepackt
  32. Selbstbestimmt leben in Kaiserslautern
  33. Hoffen auf Verbesserungen in der Pflege
  34. Neuer Blog: "Zum Glück blind"
  35. Unterwegs auf dem kühlen Naß
  36. Kölner EUTB-Beratungsstellen vernetzen sich
  37. Um es mit Frida Kahlo zu sagen: Leben mit Dauerschmerz
  38. Im ZDF zum Umgang mit unsichtbaren Krankheiten
  39. Abweichen: Inklusiver Bewegungsworkshop in Berlin
  40. Birger Höhn bei Klausur der BAG Behindertenpolitik der LINKEN
  41. Teilhabeberatung in Freiburg eingeweiht
  42. Anmeldefrist für Heimkinderfonds verlängern
  43. Individuelle Pfade der Selbstbestimmung
  44. Petition für barrierefreie Kommunikation im Bundestag
  45. Kunst mit Inklusionshintergrund im Kulturmagazin Outscapes
  46. Inklusive Bildung auf Warteposition
  47. Schüler wegen Diabetes vom Wandertag ausgeschlossen
  48. Berliner Kellerkinder erinnerten partizipativ Brandenburg
  49. Über den Tellerrand hinaus
  50. Räume für gesellschaftliches Engagement erhalten
  51. Peter Schöpe weist auf Online-Anhörung im Saarland hin
  52. Uwe Wypior bei Referentenschulung mit dabei
  53. Kritik an Rathausumbau mit Barrieren
  54. InklusionsbotschafterInnen bei Fachtagung zur Teilhabeberatung
  55. Einsatz für bezahlbaren Wohnraum in Saarbrücken
  56. 6. Netzwerkfeier Grenzen sind relativ in Hamburg
  57. Menschen statt Bürokratie in den Mittelpunkt stellen
  58. Es ist nicht schrecklich, blind zu sein
  59. Inklusion auf Arbeitsmarkt ist Menschenrechtsfrage
  60. Schatzsucher mit Tiefsinn zu Gast bei SonntagsFragen
  61. HandsUp in Hamburg-Altona
  62. Janis Geiger in Bewegung für Inklusion
  63. Studioeröffnung blinder FotografInnen
  64. App hilft Blinden, Fußwege akustisch wahrzunehmen
  65. Wolfgang Biermanski mitten drin in der Politik
  66. Wie wir das mit dem Sex machen
  67. Erfahrungen mit Begleitung von Opfer von Medikamententests
  68. Inklusion auf dem Pfingstcamp
  69. Barrierefreiheit und Diskriminierung Thema in Gundelfingen
  70. Eindrücke von Esther und Esther zum 5. Mai
  71. Erlebtes Unrecht und Leid von Josef Ströbl anerkannt
  72. Aktiv in Cloppenburger Fußgängerzone
  73. Die abgehängten PatientInnen
  74. Marco Pompe auf neuen Wegen mit dem Geländerollstuhl
  75. Inklusionsfest in Ratingen
  76. Beri Becker trieb Beiratsgründung in Taufkirchen mit voran
  77. Seroquälmärchen erschienen
  78. Partizipatives Erinnern in der Gedenkstätte Brandenburg
  79. Dabei am 1. Mai in Dresden
  80. Inklu... Was?
  81. Lesung: Auf dem Weg zu mir selbst
  82. Jeanette Severin ist auf Abenteuersuche in Kanada
  83. Rampe für Brauhaus Zum Löwen in Mühlhausen
  84. Birger Höhn wieder in SprecherInnenrat gewählt
  85. Wolfgang Biermanski erkundet Ausstellung
  86. Mit Christine Westermann vor unsichtbaren Spiegeln
  87. Wohnen geht (auch) anders
  88. Wolfgang Biermanski erzählt seine Geschichte
  89. Spannende Spiele bei Tischballmeisterschaft
  90. Begleiter zum Mitnehmen
  91. Autismus ist ein Teil von mir
  92. Aus Integrationsfehlern lernen
  93. Spaß - muss - Protesttanz zum Tag der Inklusion
  94. Ausgezeichnet: Gelebt Inklusion
  95. Wolfgang Biermanski berichtete über Taubblindheit
  96. Deutsche Tischballmeisterschaft startet heute
  97. Ohne Rolli-Toilette zwischen Stuttgart und Berlin
  98. Inklusion im Sport in Region Mühlhausen verankert
  99. Viele Pünktchen - eine Geschichte
  100. Suche nach Arbeit außerhalb der Werkstatt