Elisabeth Heinz-Günther: Alle Kinder sollen von Anfang an dabei sein können

Porträt Elisabeth Heinz-Günther (c) privatMein Name ist Elisabeth Heinz-Günther und ich komme aus Rottenburg/Neckar. 1956 wurde ich auf dem Dorf geboren, in unserem Kindergarten waren noch alle Kinder dabei. Auch aus dieser Erfahrung und weil ich eine Separierung der Menschen nicht menschlich empfinde, habe ich mit anderen Frauen 1995 den Familienverein Wendelsheim e.V. gegründet. Satzungsgemäß arbeitet dieser Verein inklusiv. Ich habe zwei erwachsene Kinder, bin verheiratet und habe durch eine chronische Erkrankung eine Behinderung.

Gerne würde ich weitere Familienvereine / Mütterzentren / Nachbarschaftszentren / Mehrgenerationenhäuser beraten und ermutigen, sich für alle Menschen zu öffnen. Wir haben mit diesem Angebot sehr gute Erfahrungen gemacht.

Von Beruf bin ich u.a. Sozialarbeiterin und habe mich in der Vergangenheit immer für Integration/Inklusion engagiert. Beruflich arbeite ich als Seniorenbeauftragte in einer Kommune. In diesem Rahmen arbeite ich in einem Kooperationsprojekt zur inklusiven Gemeinde mit einer Einrichtung der Behindertenhilfe (Landkreis Tübingen).  

Für Diakoniebeauftragte haben wir einen Begegnungstag zur Inklusion angeboten. Langjähriges Mitglied bin ich beim Betreuungsverein, VdK, bei Verdi, in verschiedenen Selbsthilfegruppen und Vereinen.

Ehrenamtlich setze ich mich für die Barrierefreiheit im Alltag und in der Wahrnehmung der Menschen ein. Jeden Tag werden Menschen geboren, bekommt ein Mensch eine Behinderung. Deshalb sollte sich unsere Umwelt auf diese Bedürfnisse einstellen. Italien ist da für mich ein Vorbild.

Ich unterstütze gerne unsere neu gegründete Selbsthilfegruppe beim Aufbau. Darüber hinaus bin ich mit Menschen mit Behinderung und / oder chronischer Erkrankung in Kontakt und Austausch und unterstütze diese.

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