Diana Hömmen verbindet Medizin und Pädagogik

Hömmen Diana 330Mein Name ist Diana Hömmen, ich bin 52 Jahre jung, verheiratet und wohne in Löningen–Benstrup im Oldenburger Münsterland. Im Jahr 2006 zog ein Schicksalsschlag einen Strich unter meine Existenz. Bis dahin stand ich als Krankenschwester voll im Berufsleben. Weiterbildungen zur Pflegeberaterin, Lerncoaching und zur Fachkraft für Inklusion (Inklusionbeauftragte) folgten.

Seit 2008 beschäftige ich mich mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Ich habe gemerkt, dass das Sozialgesetzbuch Menschen, die zwischen den Stühlen sitzen, oft nicht hilft. Menschen mit Behinderung sind auf dem ersten Arbeitsmarkt häufig nicht gern gesehen. Durch meine Weiterbildung habe ich festgestellt, dass die Medizin und Pädagogik gemeinsame Schnittstellen haben, die sich dennoch in der Realität nicht treffen. In der Inklusionsdiskussion wird zu wenig über die Notwendigkeit der Umgestaltung der Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention - insbesondere der Artikel 25 und 26 - gesprochen. Inklusion sollte im Einklang mit Bildung, Arbeit und Gesundheit stehen, die drei Säulen eines gesunden Sozialsystems.

Meine Hobbies sind Therapeutische Reiten, Fotographie, Zeichnen, Schreiben. Ich bin Mitglied im Förderverein einer Schule, Mitbegründerin des Behindertenbeirates in Löningen und unterstütze die Power–Kids und den "Kleinen Stern". Zudem bin ich Mitglied in der SPD. Hier muss viel Aufklärungsarbeit in den eigen Reihen geleistet werden. Als Inklusionsbotschafterin möchte ich diese Diskussionen in den unterschiedlichen Bereichen voran treiben und den Dialog der Medizin mit der Pädagogik fördern.