2 Milliarden Mehrkosten: Keine Zustimmung zum IPReG im Bundesrat

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Berlin, 17. September 2020. Die LIGA Selbstvertretung appelliert an die Ministerpräsident*innen und Regierenden Bürgermeister der Bundesländer, bei der Bundesratssitzung am 18. September 2020 dem Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – IPReG die Zustimmung zu verweigern.

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Schichtwechsel 2020: Und jährlich grüßt das Murmeltier ...

Berlin, 17. September 2020. Alle Jahre wieder wird mit dem Schichtwechsel eine Image-Kampagne veranstaltet, die nichts mit einem ernstgemeinten und wahrhaftigen Systemwechsel zu tun hat.

Alle Jahre wieder wird Inklusion des Inhaltes entleert und als schmückendes Etikett verwendet damit es wohlklingender daher kommt. Zusammen mit der Gegen-Kampagne BLICKWECHSEL von den SOZIALHELDEN begleiten wir diesen Tag gemeinsam kritisch.

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Benachteiligung behinderter Menschen während Pandemie verhindern – Forderungskatalog der ISL

Nasenmundschutz liegt am Boden vor Einkaufswagen (c) ISL e.V.Berlin, 09. September 2020. Die Zahlen der mit Corona infizierten Menschen steigen erneut an und ein nächster Lockdown könnte drohen. Hier zeigt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) in ihren Forderungen auf, wie verhindert werden kann, dass behinderte Menschen während einer Pandemie nicht noch stärker benachteiligt werden, als sie dies ohnehin schon sind.

Die ISL-Referentin Jessica Schröder, hat sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt und ein Forderungspapier erstellt: „Die Corona-Pandemie hat in erschreckender und schockierender Weise aufgezeigt, dass behinderte Menschen noch stärker als in der Vergangenheit, in dieser Krisensituation allein gelassen, isoliert und benachteiligt werden“.

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Zukunftsprogramm für Krankenhäuser muss Barrierefreiheit und Bedarfe behinderter Menschen berücksichtigen

Notrufseil mit Symbol einer Krankenschwester (c) ISL e.V.

Berlin, 14. August 2020. Ein Zukunftsprogramm für Krankenhäuser muss Barrierefreiheit und Bedarfe von behinderten Menschen berücksichtigen, so fordert es die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) in ihrer heute eingereichten Stellungnahme zum geplanten Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).
„Sparsame zwei Mal wird das Wort Barrierefreiheit lediglich in Bezug auf Notaufnahmen im Entwurf erwähnt. Das ist uns zu wenig und völlig zusammenhangslos. In allen medizinischen Bereichen muss Barrierefreiheit verpflichtend berücksichtigt werden. Bislang werden behinderte Menschen strukturell im Gesundheitswesen diskriminiert,“ ärgert sich Alexander Ahrens von der ISL-Geschäftsführung.

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Geben Sie dem IPReG in dieser Form keine Stimme!

Offener Brief wird unterschrieben (c) ISL e.V.Berlin, 24. Juni 2020. Die ISL hat sich mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Gesundheit gewandt. Wir appellieren an die Abgeordneten dem vorliegenden Entwurf für ein Intensivpflegegesetz (IPReG) in dieser Form nicht zuzustimmen.

Offener Brief an den Gesundheitsausschuss des Bundestages:

"Wir wählen diesen Weg, um Ihnen nochmals zu verdeutlichen, dass der Ihnen vorliegende Gesetzentwurf, der in der kommenden Woche in die zweite und dritte Lesung gehen wird, eine massive Verschlechterung für viele Betroffene auslösen wird, die auf intensivpflegerische Unterstützung angewiesen sind.

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IPReG-Gesetzentwurf unvereinbar mit Grund- und Menschenrechten

Porträt Sigi Arnade Foto: Birgit MaaßenBerlin, 15. Juni 2020. Keine Zustimmung für das „Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – IPReG“ aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG)! Das fordert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) anlässlich einer Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestages am Mittwoch, den 17. Juni. Ziel des Gesetzes ist es laut BMG, die Versorgung vor allem von beatmeten Menschen zu verbessern sowie Missbrauchsmöglichkeiten in diesem Bereich zu unterbinden.

„Dieser Gesetzentwurf darf jetzt nicht im Schatten der Corona-Krise gnadenlos durchgewunken werden, denn er ist in vielen Punkten unvereinbar mit Grund- und Menschenrechten,“ mahnt die ISL-Sprecherin für Gender und Diversity, Dr. Sigrid Arnade, die den Verband bei der Anhörung als Sachverständige vertritt. Als Beispiele nennt sie Einschränkungen bei der Wahl von Wohnort und Wohnform; unterschiedliche Kostenübernahmen der Krankenkassen für gleiche Leistungen sowie unterschiedliche Zuzahlungsregelungen, beides abhängig von der Wohnform.

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Konjunkturpaket lässt soziale und inklusive Konjunktur von und für Menschen mit Behinderung vermissen

Schild mit Rollstuhlsymbol mit der Aufschrift Bitte hier warten (c) ISL e.V.Berlin, 12. Juni 2020. Zur Bewältigung der unmittelbaren und längerfristigen Folgen der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung Anfang Juni ein umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu erhalten, soziale Härten abzufedern, Länder und Kommunen im der Krisenbewältigung zu stärken und insbesondere junge Menschen und Familien zu unterstützen. Diese positiven und ambitionierten Maßnahmen bekommen jedoch einen bitteren Beigeschmack, da behinderte Menschen und deren inklusive Teilhabe, in diesem Maßnahmenpaket kaum Berücksichtigung finden. Die Maßnahmen sehen vor, dass im Bereich der Bildung, der öffentlichen Verwaltung und im Zulassungs- und Vergaberecht, schnellstmöglich Fortschritte durch entsprechende Investitionen und unbürokratische Lösungen erzielt werden sollen. Schul-, Hochschul- und Berufsbildung sowie alle behördlichen Angelegenheiten sollen für den einzelnen digital und unkompliziert nutzbar sein. Bei all diesen Vorhaben ist von behinderten Menschen und Barrierefreiheit keine Rede. Es sollten beispielsweise flächendeckend Schulungen zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung unter Einbeziehung der Betroffenengruppen geschaffen werden. Die neue Corona-Warn-App und das letzte Amtsblatt auf Altpapier muss digital für alle zur Verfügung stehen.

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Aufruf zur Diskussion: Runder Tisch „Triage“ gestartet

Durchgestrichene Menschenfigur mit Verletzungen an Arm und BeinBerlin, 05. Mai 2020. Die LIGA Selbstvertretung, die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) sowie das Forum behinderter Juristinnen und Juristen (FbJJ) haben heute am 5. Mai 2020 zu einer Online-Diskussion über die ethische Fragestellung „Triage“ aufgerufen. Triage wird als Methodik in der Notfall- und Intensivmedizin angewendet, wenn es zu einer Knappheit von medizinischen Ressourcen kommt.

Zu der Fragestellung, wer bei Ressourcenknappheit in Pandemie-Zeiten behandelt wird und wer nicht, haben einige medizinische Fachgesellschaften Kriterien entwickelt (www.divi.de), die behinderte Menschen benachteiligen und diskriminieren. Gegen diese Kriterien gab und gibt es viele Proteste.  Die Politik schweigt aber bislang dazu.

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Online-Kundgebung am 5. Mai um 14:00 Uhr

Banner für die Online-Kundgebung am 5. Mai 2020Berlin: "Behinderung macht #UNsichtbar!" Anläßlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstalten Behinderte und Krüppel unter diesem Motto Deutschlands breiteste Behindertenrechts-Demo als Online-Livestream am 5. Mai ab 14:00 Uhr auf www.maiprotest.de. Darauf hat Raul Krauthuasen von AbilityWatch in einer Presseinformation aufmerksam gemacht.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) unterstützt diese Aktion und ruft dazu auf, reinzuschauen und mitzmachen.

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Protesttag: Diskriminierungen behinderter Menschen in Corona-Zeiten sichtbar machen

Uwe Frevert vor ISL-BannerAnlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai bekräftigt der Selbstvertretungsverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass es auch 28 Jahre nach dem ersten Protesttag am 5. Mai 1992 gerade in Zeiten der Corona-Pandemie nötiger denn je ist, gegen Diskriminierungen behinderter Menschen zu protestieren. Corona-bedingt finden die diesjährigen Veranstaltungen dieses Jahr anstatt auf der Straße, weitgehend im virtuellen Bereich, also Online, statt.

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Aufruf zu Beiträgen für Online-Kundgebung am 5. Mai

Protestaktion auf dem Pariser Platz in Berlin am 5.5.2019
Irina Tischer

Hameln/Berlin, 28. April 2020 Mit einer Online-Kundgebung wollen eine Reihe von Aktiven aus der Behindertenbewegung zum diesjährigen Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai ab 14:00 Uhr dazu beitragen, dass Behinderungen in Corona-Zeiten nicht #UNsichtbar bleiben. Constantin Grosch hat nun dazu aufgerufen, Beiträge für die Online-Kundgebung per Video einzusenden.

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Falschparken: Schwerbehindertenparkplatz bleibt europaweites Schnäppchen

Parkplatzbeschilderung Berlin, 28. April 2020. Das Falschparken auf einem Schwerbehindertenparkplatz in Deutschland bleibt weiterhin ein europaweites Schnäppchen, denn die dafür vorgesehene Bestrafung erhöht sich lediglich von 35 auf 55 Euro. Die jetzt in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll mehr Gerechtigkeit und Sicherheit im Straßenverkehr schaffen. Leider wurden Menschen mit Behinderungen im Straßenverkehr wieder mal nur unzureichend berücksichtigt, kritisiert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL).

„Diese lächerliche Erhöhung für das unerlaubte Abstellen eines Autos auf einem Schwerbehindertenparkplatz wird keinerlei Lenkungswirkung zeigen. Nur eine abschreckende Summe wie in vielen anderen EU-Staaten weit über 150 Euro hinaus, eine schnelle und konsequente Bestrafung dieses vermeintlichen Bagatell-Deliktes kann hier eine Verbesserung herbeiführen“, stellt Alexander Ahrens von der ISL-Geschäftsführung fest. Weiter führt Ahrens aus: „Viele Autofahrer*innen glauben, dass von einem falschgeparkten Auto keine Gefahr ausgehe. Wer einen Schwerbehindertenparkplatz blockiert, stiehlt parkberechtigten behinderten Menschen das Recht auf einen wichtigen Nachteilsausgleich und nimmt ihnen damit die Möglichkeit sicher und ohne Lebensgefahr im Straßenverkehr aus ihrem Fahrzeug aussteigen zu können.“

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Corona-Pandemie: Risikogruppen dürfen nicht aus dem öffentlichen Leben entfernt werden!

Risikogruppe Menschen stehen vor Absperrung Foto ISLBerlin, 03. April 2020. In den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien macht ein diskutiertes Maßnahmenpapier der Bundespolitik die Runde, das vorsieht, sogenannte Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Menschen mit Störungen der Immunabwehr aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, um der restlichen Bevölkerung ein weitestgehend „normales Leben“, wie es vor Ausbruch der Corona-Pandemie gelebt wurde, zu ermöglichen.

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Triage - Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein!

Verletze Menschenfigur durchgestrichen (c) ISL e.V.Berlin, 31. März 2020.  Ein Kommentar zu den klinisch-ethischen Empfehlungen „Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen…“ der Fachgesellschaften vom 25. März 2020 von NETZWERK ARTIKEL 3 – Verein für Gleichstellung und Menschenrechte Behinderter e.V. (NW3) und der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL).

Fassung vom 31. März 2020

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ISL trotz Corona-Krise weiterhin erreichbar

Computer mit ISL Logo auf Küchentisch mit Blumen im Hintergrnd (c) ISL Franziska VuBerlin, 25. März 2020. Selbstverständlich sind auch wir in den Homeoffice-Modus gewechselt und müssen uns nun reorganisieren. Die ISL bleibt weiterhin, wenn auch manchmal mit Verzögerung, erreichbar. Hinterlassene Nachrichten auf dem Anrufbeantworter werden weitergeleitet.

Wer themenspezifische Beratung benötigt, kann sich weiterhin an unsere Hotline für das Persönliche Budget und das Budget für Arbeit 01805 47 47 12 wenden oder sich bei einer Beratungsstelle der EUTB-Angebote unter www.teilhabeberatung.de melden. Die Aktion Mensch hat ebenfalls eine Infoseite für Menschen mit Behinderungen zur aktuellen Situation eingerichtet.

Mit den besten Grüßen aus der ebenfalls zerstreuten Bundesgeschäftsstelle der ISL

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Christian Papadopoulos gestorben

Porträt Christian Papadopoulos Foto: privatErlangen/Bonn, 11. März 2020. Für Dinah Radtke vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Erlangen war gestern kein einfacher Tag. Zuerst hatte sie die Nachricht vom Tod von Matthias Vernaldi sehr getroffen und schon erreichte sie die nächste Hiobsbotschaft, dass auch Christian Papadopoulos gestorben ist.

"Ich bin so traurig, dass wir in so kurzer Zeit zwei so nette und engagierte Menschen verloren haben", erklärte die Behindertenrechtlerin den kobinet-nachrichten. Mit Christian Papadopoulos hatte Dinah Radtke sich beispielsweise immer wieder für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Gremien der Entwicklungszusammenarbeit engagiert.

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Trauer um Matthias Vernaldi

Porträt Matthias VernaldiBerlin, 10. März 2020. Die Nachricht über den Tod von Matthias Vernaldi hat große Trauer bei vielen Einzelpersonen und Organisationen der Behindertenbewegung ausgelöst.

Die ersten Kommentare zum Tod von Matthias Vernaldi auf Facebook zeigen, wie vielfältig die Verbindungen zu ihm waren und was er alles angestoßen hat.

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, für die Matthias Vernaldi vor allem in Gesundheitsfragen immer wieder aktiv war, dankte ihm für sein langjähriges und unermüdliches Engagement trotz zunehmend schwindender Kräfte.

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Deutsche Bahn in der Pflicht. Barrierefreiheit muss vollumfänglich hergestellt werden. Frist für Stellungnahmen zum Rechtsgutachten der Schlichtungsstelle BGG abgelaufen.

Hublift am Bahnsteig mit einfahrendem Zug. Foto: ISL Alexander Ahrens Berlin, 28. Februar 2020. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) sieht die Deutsche Bahn AG (DB AG) in der Pflicht, Barrierefreiheit vollumfänglich herzustellen. Das ergab die ausgiebige Prüfung des Rechtsgutachtens von Rechtsanwalt Dr. Oliver Tolmein mit dem Titel „EU-Fahrgastrechte und die Beförderungssituation von Menschen mit Behinderungen im deutschen Bahnverkehr“, für das die Frist zur Stellungnahme abgelaufen ist. „Auch über zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gibt es im Bundesverkehrsministerium (BMVI) und bei der DB AG zu dieser Frage noch nicht einmal Pläne,“ bemängelt die ehemalige Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade.

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Intensivpflege muss mit Persönlicher Assistenz vereinbar sein

Porträt Horst Frehe (c) ISL Franziska VuBerlin, 13. Februar 2020. „Der neue Entwurf aus dem Hause Spahn macht es schwerer, Intensivpflege mit hart erkämpfter Persönlicher Assistenz in den eigenen vier Wänden zu vereinbaren,“ kommentiert Horst Frehe vom ISL-Vorstand den überarbeiteten Entwurf zu einem Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, der gestern im Kabinett verabschiedet wurde.

„Zwar wird erfreulicherweise das Wunsch- und Wahlrecht der Betroffenen durch den Wegfall der Angemessenheitsprüfung endlich berücksichtigt, dennoch wird es für die Betroffenen, die mit künstlicher Beatmung selbstbestimmt leben, immer schwieriger werden, qualifizierte Intensivpflegekräfte am Markt zu finden. Deshalb muss es möglich sein, eine erforderliche Intensivpflege auch mit dem Arbeitgebermodell in der Persönlichen Assistenz zu organisieren,“ fordert Frehe.

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ISL-Klausurtagung mit neuer Geschäftsführung

Gruppenfoto der Klausurtagung im Rosemarie Reichwein Haus Berlin (c) ISL Foto: Franziska VuBerlin, 17. Januar 2020. Unter neuer Geschäftsführung startete die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit allen Vorstandsmitgliedern und Beiräten auf ihrer Klausurtagung für das Jahr 2020 durch. Die bisherigen ISL-Referent*innen Alexander Ahrens und Wiebke Schär übernehmen nun als Doppelspitze die Leitung der Bundesgeschäftsstelle der ISL in Berlin, welche 10 Jahre hindurch von Dr. Sigrid Arnade erfolgreich geführt und ausgebaut wurde.

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Bundestagsabstimmung zur Organspende - Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht vieler behinderter Menschen

Ein Organspendeausweis wird ausgefüllt (c) ISL e.V.Berlin, 14. Januar 2020. Die von der großen Koalition geplante Bundestagsabstimmung zur Widerspruchslösung für eine Organspende, bei der man automatisch einer Spende zustimmt, wertet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) als enormen Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht vieler behinderter Menschen. Die ISL appelliert an die Abgeordneten diesen Vorschlag abzulehnen.

„Behinderte Menschen, die durch ihre körperlichen oder kognitiven Einschränkungen sich selbst zu dieser Frage nicht äußern können oder unter Betreuung leben, müssen auf jeden Fall von dieser Regelung ausgenommen werden. Schließlich könnte es sein, dass weder ein Widerspruch noch eine Zustimmung formuliert werden kann; Fremdbestimmung ist das falsche Signal. Außerdem sei es nicht sichergestellt, dass die betroffenen Menschen vollumfänglich über die Widerspruchslösung aufgeklärt werden,“ erklärt Elisabeth Adam, Sprecherin der ISL für bioethischen Fragen. „Wenn dies übergangen wird, dann gefährdet das die Freiheit des Menschen, eigene Entscheidungen zu treffen,“ warnt Adam.

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Neues Beatmungsgesetz: Neuer Name, aber alte Gefahr

Porträt Horst Frehe (c) ISL e.V. Franziska VuBerlin, 10. Dezember 2019. „Neuer Entwurf, neuer Name – unterm Strich Verschlechterungen“, kommentiert Horst Frehe vom ISL-Vorstand den neuen Entwurf zu einem Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz aus dem Bundesgesundheitsministerium. „Die größten Bedrohungen aus dem ersten im Sommer vorgelegten Gesetzentwurf für Menschen, die mit Beatmung leben, scheinen zwar abgewendet zu sein,“ so Frehe, „gegenüber der derzeitigen Rechtslage wird die Selbstbestimmung der Betroffenen aber immer noch erheblich eingeschränkt.“

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Das ZSL Nord sucht Verstärkung in der Teilhabeberatung

Logo ZSL NordKiel. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. (ZSL Nord e.V.) ist eine Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit Behinderungen im Flächenbundesland Schleswig-Holstein. Für das Beratungsangebot im Rahmen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) suchen wir ab sofort eine*n Berater*in. Die Stelle umfasst 20-30 Stunden/Woche und ist befristet bis zum 31. Dezember 2020. Die komplette Stellenausschreibung kann hier heruntergeladen werden. Bewerbungsfrist ist der 30.11.2019.

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Signal für Vielfalt und Inklusion aus Erfurt

Beleuchteter Hinweis auf ISL-MV der Messe ErfurtErfurt, 16. November 2019. Der Selbstvertretungsverband behinderter Menschen, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), hat von seiner Mitgliederversammlung in Erfurt ein starkes Signal für Vielfalt und Inklusion ausgesandt. "Menschenrechte müssen nicht nur erkämpft, sondern auch immer wieder verteidigt werden. Dabei ist die Zusammenarbeit und die Solidarität mit anderen Gruppen, die für Vielfalt und Inklusion eintreten, nötiger denn je“, betonte die Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade zum Abschluss der Veranstaltung, die am 15. und 16. November in der Messe Erfurt stattfand.

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Rekordteilnahme beim Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen

BewerberInnen sitzen ArbeitgeberInnen an Tischen gegenüber (c) ISL e.V.Berlin, 05. November 2019. Das am vergangenen Freitag veranstaltete Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen durch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) sprengte alle Rekorde. Dem vierten Speed-Dating, welches für behinderte Menschen die Chance auf ein Bewerbungsgespräch erhöhen soll, folgten 21 Bewerber*innen und neun Arbeitgeber*innen ins Kleisthaus, dem Dienstsitz des Bundesbehindertenbeauftragten. Damit nahmen so viele Teilnehmende wie noch nie bei den Bewerbungsgesprächen im Minutentakt der ISL teil.

„Die anwesenden Unternehmen, Firmen und Institutionen sind von der guten Vorbereitung der Bewerber*innen sehr angetan. Es konnten sich alle Teilnehmer*innen hervorragend bei den Arbeitgeber*innen in wenigen Minuten präsentieren,“ schwärmt die Geschäftsführerin der ISL, Dr. Sigrid Arnade.

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Aktionstag „Schichtwechsel“ als echte Chance nutzen – für das Budget für Arbeit werben

Porträt Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Berlin, 24. Oktober 2019. Dem Aktionstag „Schichtwechsel“ sieht die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) mit Spannung entgegen, denn es wird erwartet, diesen Tag als ernstgemeinte Chance für die Beschäftigten zu nutzen. Der nun bundesweite stattfindende „Schichtwechsel“ sollte mehr als nur ein eintägiger Sichtwechsel werden.

„Unternehmen, die sich daran beteiligen, sollten von den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) über das „Budget für Arbeit“ aufgeklärt werden und eine Beratung einfordern“, appelliert die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade an alle Entscheidungsträger*innen.

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Empowerment-Schulung zur Partizipation und Teilhabe

Empowerment-RaketeUnter dem Motto "Nichts über uns ohne uns!" führt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) eine Empowerment-Schulung für behinderte und chronisch kranke Menschen im westfälischen Preußisch Oldendorf–Holzhausen durch. Für die von der Techniker Krankenkasse geförderte Schulung mit den Empowerment-Trainerinnen Ines Spilker und Kerstin Wöbbeking, die vom 22. - 24. November stattfindet, kann man sich noch bis 5. Oktober anmelden.

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Betroffene erwarten schnelles Signal von Jens Spahn für selbstbestimmtes Leben beatmeter Menschen

Symbol eines Krankenwagens auf Asphalt (c) ISL e.V.Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung zu einem Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz - RISG

Berlin, 06. September 2019. Die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, Beatmungspatient*innen außer in Ausnahmefällen zukünftig nur noch stationär statt ambulant zu behandeln, lehnt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) vehement ab. Wer beispielsweise auf Grund einer fortschreitenden Muskelerkrankung auf künstliche Beatmung angewiesen ist und bisher die Unterstützung im Rahmen seiner Assistenz geregelt hat, müsste nach den derzeitigen Plänen seine häusliche Umgebung verlassen und sich entweder einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim anvertrauen. Der Selbstvertretungsverband behinderter Menschen fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn daher auf, sofort aktiv zu werden und mit deutlichen Worten zu vermitteln, dass dieser Gesetzentwurf geändert wird.

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Auf der Suche nach einem neuen Job? Wir bieten ein Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen an!

Logo JSD Neue Wege für Inklusion in der Arbeitswelt

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Sie suchen eine*n Referent*in rund um das Thema „Behinderungen“ für Ihre Veranstaltung? Dann sind Sie bei „CASCO – Vom Case zum Coach“ genau richtig!

Gruppenfoto Casco Referennt*innenpool (c) ISL e.V.

Berlin, 20. August 2019. Der Referent*innenpool des Projekts „CASCO – Vom Case zum Coach“ ist vollständig: Unter www.referenten.casco.isl-ev.de lassen sich nun auch die Referent*innen des 2. Ausbildungsdurchgangs (2018 bis 2019) finden. 16 qualifizierte und gut ausgebildete Menschen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und mit vielseitigem Erfahrungshintergrund sind Teil des CASCO-Pools. Die insgesamt 34 Referent*innen für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik sind für Seminare, Workshops und Veranstaltungen buchbar und halten zu unterschiedlichsten Bereichen im Themenspektrum Behinderungen Vorträge. Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal der CASCO-Referent*innen? Sie sind sowohl fachlich qualifiziert als auch aufgrund ihrer Behinderungen Expert*innen in eigener Sache und können daher authentisch und kompetent aus ihrer eigenen Betroffenheit vermitteln.

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