ISL aktualisiert behindertenpolitisches Grundsatzprogramm

Cover des neuen Hamburger Programms (c) ISL e.V.Berlin, 30. November 2018. Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember wirbt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) für ihr behindertenpolitisches Grundsatzprogramm, dem „Hamburger Programm“, das auf Grund der veränderten politischen und gesellschaftlichen Prozesse der letzten Jahre aktualisiert wurde.

Das im Jahr 2013 in Hamburg auf einer Mitgliederversammlung aufgesetzte Statut beinhaltet die wichtigsten Aspekte, um die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland auf allen Ebenen menschenrechtskonform für behinderte Menschen umzusetzen. Dabei liegt der Fokus auf einem selbstbestimmten und gleichberechtigten Leben. „Die ISL legt viel Wert darauf, dass jeder behinderte Mensch durch eine bedarfsgerechte Assistenz sein Leben selbstbestimmt gestalten kann“, erläutert der ISL-Pressesprecher Alexander Ahrens und ergänzt: „Zudem plädiert die ISL für eine vermögens- und einkommensunabhängige Deckung aller behinderungsbedingten Bedarfe im Privat-, Familien- und Berufsleben.“

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Inklusion bedarf Bewegung von uns allen

Josef StröblKassel. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Welttages der Menschen mit Behinderungen, der traditionell am 3. Dezember begangen wird, fordern die derzeit 100 InklusionsbotschafterInnen verstärkte Anstrengungen für die Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, auch etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang willkommen sind“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes „InklusionsbotschafterInnen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion“. Das Projekt wird vom Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) noch bis Ende 2019 durchgeführt und von der Aktion Mensch Stiftung gefördert.

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Digitalisierung darf für behinderte Menschen weder zur Entmenschlichung noch zum Zwang führen

Porträt Horst Frehe (c) ISL e.V.Berlin, 22. November 2018. Anlässlich der in dieser Woche veranstalteten Inklusionstage 2018 zum Thema INKLUSIV DIGITAL durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), warnt das neugewählte Vorstandmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) Horst Frehe vor einem Digitalisierungswahn: „Es ist zu befürchten, dass behinderte Menschen zum Opfer der Optimierungsbestrebungen in der Pflegebranche und in der Behindertenhilfe werden,“ warnt Frehe und verlangt: „Pflegeroboter und Verwaltungssoftware in Heimen und Werkstätten dürfen nicht zur Entmenschlichung führen!“

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CASCO-Referent*innenpool geht an den Start

Gruppenfoto der CASCO Referent*innen. Foto: Franziska VuJena/Mainz, 14. November 2018. Die Arbeit am Modellprojekt „CASCO – vom Case zum Coach“ läuft derzeit auf Hochtouren: Während in dieser Woche der zweite Jahrgang der Qualifikation im Hotel INNdependence in Mainz beginnt, geht zeitgleich der Referent*innenpool des Projektes an den Start. Dieses Angebot der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) richtet sich an alle Fort- und Weiterbildungsträger mit dem Ziel im Bereich der Weiterbildung den Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention „Nichts über uns ohne uns.“ stärker als bisher zu verwirklichen.

Auf der Website finden sich die Profile der bisher 16 Absolvent*innen, denen nach Abschluss des zweiten Jahrgangs im Sommer 2019 noch einmal 17 weitere qualifizierte Referent*innen für menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik folgen sollen.

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Das ZsL Mainz sucht eine Verstärkung in der Inklusionsberatung

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Das "Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen" in Mainz sucht für seine Hauptgeschäftsstelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachberater*in für Inklusion
im Rahmen von 29 Wochenstunden. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2020. Bewerbungfrist ist der 30. November 2018.

Die komplette Stellenanzeige steht zum Download bereit.

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Mindestens Mindestlohn für WfbM-Beschäftigte!

Sigrid Arnade im Gespräch (c) ISL e.V.Berlin, 02. November 2018. Deutschland soll behinderten Mitarbeiter*innen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) den vollen Arbeits- und Sozialrechtschutz garantieren einschließlich des Mindestlohns. Diese Forderung des UN-Fachausschusses zum Sozialpakt vom Oktober 2018 wird von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) begrüßt. Der Fachausschuss hatte geprüft, ob und wie Deutschland die Verpflichtungen aus dieser Menschenrechtskonvention erfüllt, in der die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte festgeschrieben sind.

„In seinen Abschließenden Bemerkungen (concluding observations) äußert sich der Fachausschuss erfreulich deutlich zu der unhaltbaren Situation, dass behinderten Beschäftigten in WfbM die Arbeitnehmer*innenrechte vorenthalten werden und sie nur ein Taschengeld verdienen,“ freut sich die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade.

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„Ab in die Mitte“ – die ISL braucht Eure Unterstützung!

Fotocollage Sanierungsarbeiten für das neue ISL Büro (c) ISL e.V.Sehr verehrte Freund*innen, Interessierte und Fans der „Selbstbestimmt Leben Bewegung“! Wir von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) konnten in den letzten Jahren durch viele Projekte und eine verstetigte Finanzierung personell anwachsen.

Unsere bisherige Geschäftsstelle am Stadtrand platzt aus allen Nähten und deswegen mussten wir die Entscheidung treffen umzuziehen. Um noch besser behindertenpolitisch am Ball zu bleiben, haben wir uns entschlossen „Ab in die Mitte“ zu ziehen.
Wir haben bezahlbare barrierearme Büroräume in einer angemessenen zentralen Lage finden können, um noch effektiver und direkter mit den politischen Akteur*innen vor Ort zu agieren.

Das neue Büro ist jedoch stark sanierungsbedürftig und muss barrierefrei ausgebaut werden. Wir versuchen mit allen Kräften diesen finanziellen Aufwand durch externe Mittel zu stemmen, allerdings werden mehrere 10.000 Euro von der ISL selbst zu tragen sein. Deshalb rufen wir Euch mit der Bitte auf der ISL mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen. Jeder Euro wird sinnvoll eingesetzt und unterstützt uns enorm.

Spenden können unter dem Verwendungszweck „Ab in die Mitte“ auf das ISL-Konto bei der Sparkasse Kassel, IBAN: DE80 5205 0353 0001 1873 33, BIC: HELADEF1KAS eingezahlt werden. Herzlichen Dank!

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Pausentaste – Förderung von Kinderarbeit in Deutschland?

Berlin, 12. Oktober 2018. Irritiert reagiert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) auf die Kampagne „Pausentaste“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): „Geht es hier etwa darum, Kinder stark zu machen für Kinderarbeit?“, fragt Dr. Sigrid Arnade, ISL-Geschäftsführerin.

Auf der Internetseite des Ministeriums wird für ein Beratungstelefon geworben, an das sich Kinder und Jugendliche bei Problemen wenden können, die im familiären Umfeld ihre Angehörigen pflegerisch unterstützen. Eine solche regelmäßige Pflegetätigkeit ist jedoch nicht die Aufgabe von minderjährigen Familienmitgliedern. Deshalb unterstützt ISL jede Initiative, die Situation von derzeit pflegenden Kindern und Jugendlichen zu verbessern und mehr Entlastung für die Familien zu schaffen.

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Erneuter Schichtwechsel in Berlin: Was bringt dieser Tag tatsächlich für die behinderten Beschäftigten in den Werkstätten?

Zeichnung Werkstatt für behinderte Menschen Bild: Lebenshilfe Bremen/Zeichner Stefan Albers

Berlin, 11. Oktober 2018. Es ist wieder so weit. Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) tauschen mit Arbeitnehmer*innen aus Berliner Unternehmen für einen Tag ihren Arbeitsplatz. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) fragt sich, was dieser eine Tag den behinderten Beschäftigten in den Werkstätten wirklich bringt? Kann dieser Tag die freie Wirtschaft sensibilisieren, mehr behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt anzustellen? Kann dieser Tag darüber hinwegtäuschen, dass die behinderten Beschäftigten in den WfbM zwar gute Arbeit leisten, dafür aber nur ein Taschengeld erhalten?

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Das ZsL-Mainz sucht ab sofort Verstärkung in der Verwaltungsleitung

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Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich durch umfassende Beratung, Interessenvertretung und Dienstleistungen für die Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt.
Der Verein beschäftigt an drei Standorten 36 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung.

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Verwaltungsleitung (männlich/weiblich/divers) in unbefristeter Anstellung im Rahmen von mindestens 30 Stunden / Woche. Dienstort ist die Hauptgeschäftsstelle in Mainz.

Bewerbungsfrist ist der 26.10.2018.

Die gesamte Stellenausschreibung steht auf der Seite des ZsL Mainz oder untenstehend als Download zur Verfügung.

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Mehr Kontrollen von Heimen – aber mit Betroffenen

UN Fachausschuss Genf Sitzungssaal (c) Foto: H.- Günter HeidenBerlin, 24. September 2018. Menschen mit Behinderungen und ihre Selbstvertretungsorganisationen sollen einbezogen werden, wenn Institutionen überprüft werden. So steht es in der „Allgemeinen Bemerkung“ (General Comment) zum Thema Partizipation, der am Freitag in Genf vom UN-Fachausschuss zur Behindertenrechtskonvention verabschiedet wurde. „Diese Empfehlung ist eine wunderbare Ergänzung der sinnvollen Gesetzesänderung im Sozialhilferecht, derzufolge künftig auch die Träger der Sozialhilfe ein Prüfrecht in zugelassenen Pflegeeinrichtungen haben,“ erklärt Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL.

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Gegen eine pauschalisierte Einwilligung zur Organspende

Porträt von Petra Stephan (c) ISL e.V.Berlin, 17. September 2018. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL spricht sich vehement gegen eine pauschalisierte Einwilligung für eine Organspende bei Menschen aus. Damit reagiert sie auf die Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wonach jeder Mensch in Deutschland automatisch einer Organspende zustimmt, wenn dem nicht ausdrücklich widersprochen wird.

Die von Spahn angekurbelte Debatte zur automatisierten Einwilligung für eine Organspende berücksichtigt nach Meinung der ISL nicht die Belange von behinderten Menschen, die sich auf Grund ihrer Behinderung nicht frei dazu äußern können.

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Stellenausschreibung für die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Logo SLH Hannover. Der Verein Selbstbestimmt Leben Hannover e. V. wurde 1994 von Menschen mit Behinderung gegründet. Dieser sucht ab sofort eine*n Berater*in mit Erfahrung und/oder Kompetenzen im Bereich Teilhabeberatung. Entsprechende berufliche Vorerfahrungen sind erwünscht, insbesondere eine Qualifikation als Peer Counseler/in oder im Selbsthilfebereich. Ein Abschluss Sozialarbeit/-pädagogik - BA/MA/Diplom - oder vergleichbare Berufsgruppe ist wünschenswert, bei vorhandener Beratungskompetenz aber nicht erforderlich. Die Stelle ist auf 29,25 Stunden wöchentlich begrenzt und vorerst bis 31.12.2020 befristet. Bewerbungen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die komplette Stellenausschreibung steht zumHerunterladen als Word oder PDF bereit.

Anhänge:
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Das Job-Speed-Dating für behinderte Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte ermöglicht echte Chancen

Fotocollage Job-Speed-Dating. BewerberInnen sitzen an Tischen und unterhalten sich mit Arbeitgebern (c) ISL e.V.

Berlin, 07. September 2018. „Das Job-Speed-Dating für behinderte Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte ermöglicht echte Chancen auf ein Bewerbungsgespräch“, davon ist Projektleiterin Dr. Sigrid Arnade überzeugt.

Im Kleisthaus treffen heute unter der Schirmherrschaft von Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen), 18 behinderte Bewerber*innen mit und ohne Migrationsgeschichte auf sieben interessierte Arbeitgeber*innen aus Berlin zum bereits dritten Job-Speed-Dating.

Im Takt von acht Minuten stellen sich alle Jobsuchenden verschiedenen Firmen und Unternehmen vor – mit dabei sind die Bundesagentur für Arbeit, das Bezirksamt Lichtenberg, die Deutsche Bahn Zeitarbeit, Forever Clean, Integra, der Rechnungshof von Berlin und der Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg.

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Bewerbungen behinderter Menschen versanden allzu oft

Sigrid Arnade mit TeilnehmerInnen beim Workshop (c) ISL e.V.Berlin, 24. August 2018. Bewerbungen behinderter Menschen versanden allzu oft. Deswegen veranstaltete die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) heute erneut einen Workshop zur Vorbereitung für das dritte Job-Speed-Dating für behinderte Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.

Ziel der Veranstaltung ist es die 25 behinderten Teilnehmer*innen auf das Job-Speed-Dating am 07. September im Kleisthaus in Berlin vorzubereiten.

Beim Job-Speed-Dating, bei dem Bewerber*innen und Arbeitgeber*innen im Acht-Minuten-Takt aufeinander treffen handelt es sich nicht um klassische Bewerbungsgespräche, sondern um ein persönliches Kennenlernen und den Abbau von Berührungsängsten, um sich später auf ein weiteres Bewerbungsgespräch mit den wirklichen Stärken und Kompetenzen der Bewerber*innen zu verabreden.

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ISL fordert Transparenz und angemessene Gehälter

Geldstapel EuroscheineKassel, 27. Juli 2018. Wenn Wohlfahrtsverbände angemessene Gehälter fordern, meinen sie in der Regel, dass es eine bessere Bezahlung für die in der sozialen Arbeit Tätigen geben muss. Dabei hapert es noch in vielen Bereichen erheblich. Angesichts immer wieder auftretender Skandale wegen überhöhter und unangemessener Gehälter, wie derzeit bei der Chefin der Duisburger Werkstatt für behinderte Menschen mit einem Gehalt von ca. 350.000 Euro pro Jahr, fordert der Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL, nun jedoch, dass die Angemessenheit von Gehälter, die überhöht sein könnten, überprüft und transparent gestaltet werden muss.

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Anmeldefrist für Heimkinderfonds verlängern

Porträt Ottmar Miles-Paul (c) ISL e.V.Berlin / Hofgeismar, 16. Juli 2018. Bis Ende 2019 können Menschen, die in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien in der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 bis Ende 1975 und in der DDR vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 Unrecht und Leid erfahren mussten, noch Anträge bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen.

Für diesen Fonds haben Betroffene und engagierte Akteure aus der Politik, Verwaltung und den Verbänden gekämpft. Nachdem letztes Jahr entsprechende Beratungsstellen eingerichtet wurden, zeigt sich nach Ansicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bereits jetzt, dass die Zeit für die Antragstellung für viele Betroffene viel zu kurz ist, so dass der Verband eine Verlängerung der festgesetzten Antragsfrist um zwei Jahre fordert. 

"Erste Erfahrungen zeigen, dass es für die Betroffenen nicht leicht ist, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen, diese so aufzubereiten, dass es für eine Antragstellung passt und eine geeignete Unterstützung bzw. entsprechende Informationen zu finden. Viele Einrichtungen haben sich zudem ihrer beschämenden Geschichte noch gar nicht gestellt, bzw. fangen gerade erst damit an, was die Antragstellung für die Betroffenen zum Teil erheblich erschwert", schildert Ottmar Miles-Paul von der ISL seine Erfahrungen und Eindrücke vom bisherigen Anerkennungsprozesses.

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Partizipation braucht Ressourcen

Porträt Sigrid Arnade (c) Photo by Birgit MaaßenBerlin, 03. Juli 2018. Eine umfassende Partizipation auf Augenhöhe der Pflegebedürftigenvertretungen forderte die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL heute bei der Auftaktveranstaltung der „Konzertierten Aktion Pflege“ in Berlin.

Die Bundesminister*innen Jens Spahn, Dr. Franziska Giffey und Hubertus Heil hatten relevante Akteurinnen und Akteure wie Leistungserbringer, Kranken-/Pflegekassen, Sozialpartner, Berufsverbände, Länder und kommunale Spitzenverbände eingeladen, um ihr Vorhaben zu präsentieren: Mit dem Ziel, den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen von beruflich Pflegenden rasch spürbar zu verbessern, werden verschiedene Aspekte der Thematik in fünf Arbeitsgruppen bis zu ein Jahr lang bearbeitet.

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„Ableismus erkennen und begegnen“. Broschüre der ISL jetzt erstmalig als gedruckte Version erhältlich

Cover Ableismus Broschüre der ISLBerlin, 02. Juli 2018. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V. – ISL kann ab sofort die allseits beliebte Broschüre „Ableismus erkennen und begegnen“ mit Unterstützung des AOK Bundesverbandes als gedruckte Version anbieten.

Ab sofort zu bestellen per E-Mail unter Angabe der Rechnungs- und Lieferadresse an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für ein Exemplar wird eine Verwaltungskostenpauschale von 1,50 Euro plus Versandkosten erhoben.

Mehr Infos zur Broschüre erhalten Sie unter: Ableismus Broschüre der ISL

 

   

Herunterladen können Sie die Broschüre in zwei Versionen (barrierefrei und Druckversion):

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Von Ramallah nach Berlin. Die ISL diskutiert mit Selbstvertretungsorganisationen von behinderten Menschen aus Palästina.

Etwa 20 Studienreisende aus Palästina sitzen an einem Tisch und verfolgen einen Vortrag (c) ISL e.V.Berlin, 29. Juni 2018. Eine Delegation behinderter Menschen aus Ramallah und dem Westjordanland überschüttete den ISL-Pressereferent Alexander Ahrens mit Fragen, als er am Donnerstag bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Arbeit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL vorstellte.
„Die Beteiligten wollten mir gar nicht glauben, als ich sie auf Nachfrage über den Verdienst von behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen informierte,“ berichtet Ahrens.

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Vorbereitungscoaching für das nächste Job-Speed-Dating veranstaltet

Gruppe von TeilnehmerInnen sitzen an einem Tisch und wenden sich der Referentin an einem Flipchart zu (c) ISL e.V.Berlin, 07. Juni 2018. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL veranstaltete im Rahmen des Projektes BIRLIKTE ein Vorbereitungscoaching für das nächste Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderung mit und ohne Migrationshintergrund.

„Mit diesem Coaching bereiten wir unsere Teilnehmer*innen auf das am 07. September 2018 geplante Job-Speed-Dating vor, bei dem sie die Möglichkeit haben sich innerhalb weniger Minuten verschiedenen Unternehmen und Firmen vorzustellen,“ erklärt Alexander Ahrens, ISL-Projektreferent.

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Die Nachfrage nach Referent*innen mit Behinderung wächst stetig an. Zweites Präsenzseminar des ersten Jahrgangs von CASCO gestartet.

Porträt Grit Kühlborn (c) ISLErkner (bei Berlin), 15. Juni 2018. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL veranstaltet ihr zweites Präsenzseminar des ersten Jahrgangs im Rahmen des Projektes CASCO, bei dem Menschen mit Behinderung zu Referent*innen qualifiziert werden.

Diesmal steht die Auswertung des praktischen Einsatzes im Mittelpunkt und die Präsentation der eigenen Person, aber auch Vertrags- und Honorarfragen für zukünftige Einsätze als Referent*in im Vordergrund.
Ziel der ISL ist es, einen Pool an behinderten Referent*innen für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik aufzubauen, der dann gut ausgebildete Expert*innen in eigener Sache vermitteln kann.

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Stopp! Keine Zwei-Klassen-Digitalisierung!

Berlin, 13.06.2018. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dürfen das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen am morgigen Donnerstag im Bundestag auf keinen Fall verabschieden. Diesen dringenden Appell richtet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL an die Volksvertreter*innen mit der Bitte, die eigene Verantwortung ernst zu nehmen und hier nicht im Hau-Ruck-Verfahren einer falschen Weichenstellung zuzustimmen.

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„Nichts über uns ohne uns!“ – ISL kommentiert Ausführungen des UN-Fachausschusses zum Thema Partizipation

Mauer aus Kartons mit der Aufschrift in großen Buchstaben: Partizipation (c) ISL e.V.Berlin, 18. Mai 2018. Der Entwurf eines neuen General Comment (GC) zum Thema Partizipation des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen lässt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL hoffen, dass das Partizipationsgebot der BRK künftig ernster genommen und systematisch umgesetzt wird. Die ISL hat diese Woche fristgerecht ihre Kommentare zu dem Entwurf eingereicht.

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Soziale Teilhabe – aber bitteschön für alle! Reaktion der ISL zu Interviewaussagen von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Flyer zum ProtesttagBerlin, 04. Mai 2018. Anlässlich des 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, appelliert die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) an den neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, behinderte Menschen bei seinen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen mitzudenken und einzubeziehen. „Wir begrüßen zwar die im 'Tagesspiegel´ und in der ´Welt am Sonntag´ geäußerten Positionen des Ministers, dass sich Arbeit wieder lohnen soll und er Menschen in sozialversicherungspflichtige Arbeit bringen möchte, um soziale Teilhabe zu ermöglichen,“ sagt ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. „Gleichzeitig fordern wir ihn aber auf, dabei behinderte Menschen besonders zu berücksichtigen, da sie in allen Lebensbereichen benachteiligt sind, so auch auf dem Arbeitsmarkt.“

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Außen Teilhabe, innen Benachteiligung - Wer die Verpackung ändert, sollte auch den Inhalt besser machen

Schwerbehindertenausweis MusterBerlin, 26. April 2018. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) fordert nach dem Vorschlag der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag nicht nur die Änderung des Namens „Schwerbehindertenausweis“ in „Teilhabeausweis“, sondern auch dessen Inhalt. „Wer die Verpackung ändert, darf nicht vergessen, auch den Inhalt zu verbessern,“ betont Dr. Sigrid Arnade, ISL-Geschäftsführerin.

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Der Willkür Tür und Tor öffnen. Neues Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in Bayern.

Porträt Dr.Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Berlin, 23. April 2018. Der Entwurf für ein neues bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz der CSU-Regierung, der in dieser Woche in erster Lesung im bayerischen Landtag diskutiert werden soll, stößt auf heftige Kritik der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL): „Statt die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und Zwangsmaßnahmen abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren, können Menschen mit psychischen Erkrankungen in Bayern künftig wie Kriminelle behandelt werden,“ empört sich die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. Beispielsweise sollen krankheitsbezogene Daten fünf Jahre lang aufgehoben werden und auch für die Polizei einsehbar sein. „Das erinnert fatal an das dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte“, warnt Arnade.

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